Translumina GmbH

Medizintechnik · Zollernalbkreis

Translumina GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Zollernalbkreis, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Translumina GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Schalksburgstr. 12
72379 Zollernalbkreis

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Translumina GmbH im Überblick

Translumina GmbH ist ein Hersteller von koronaren Stents und Kathetersystemen für die interventionelle Kardiologie aus dem Zollernalbkreis in Baden-Württemberg. Das Unternehmen wurde 2009 gegründet und hat sich seither auf die Forschung, Entwicklung und Produktion von innovativen Lösungen im Bereich der kardiovaskulären Medizin spezialisiert. Translumina entwickelt und produziert Koronarstents sowie Ballonkatheter und Zubehör für die perkutane koronare Intervention (PCI) und vertreibt seine Produkte weltweit, wobei der Schwerpunkt auf Europa und Asien gelegt wird. Die fortwährende Investition in Forschung und Entwicklung positioniert Translumina als Vorreiter in der Medizintechnik-Branche.

Leistungen und Produkte

Das Portfolio von Translumina umfasst eine Vielzahl von Produkten, die eine entscheidende Rolle in der Behandlung von Herzkrankheiten spielen. Dazu gehören:

  • Sirolimus-freisetzende Drug-Eluting Stents (DES) – Diese Stents sind mit einem Medikament beschichtet, das gezielt in die Gefäßwand abgegeben wird, um die Bildung von Narbengewebe zu reduzieren und die Rückkehr der Erkrankung zu verhindern.
  • Bare-Metal-Stents (BMS) – Diese Stents dienen als Grundausstattung zur Unterstützung des Gefäßes ohne medikamentöse Beschichtung.
  • PTCA-Ballonkatheter – Diese Katheter werden verwendet, um verengte oder blockierte Blutgefäße aufzudehnen und die Durchblutung wiederherzustellen.
  • Führungsdrähte – Diese Drähte ermöglichen den präzisen Zugang zu den betroffenen Gefäßen während der interventionellen Verfahren.

Alle Produkte entsprechen der europäischen Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Dies gewährleistet höchste Standards in Bezug auf Qualität und Sicherheit. Translumina legt großen Wert auf die Einhaltung internationaler Richtlinien und arbeitet eng mit Gesundheitsbehörden sowie klinischen Entwicklungszentren zusammen, um sicherzustellen, dass die Produkte in einem strengen regulatorischen Rahmen entwickelt werden.

Standort Zollernalbkreis / Baden-Württemberg

Der Zollernalbkreis liegt in Baden-Württemberg und ist geografisch vorteilhaft platziert in der Nähe zum Landkreis Tuttlingen, einem der führenden Zentren für Medizintechnik in Deutschland. Die Region profitiert von der Nähe zum Tuttlinger Medizintechnik-Cluster, das zahlreiche spezialisierte Zulieferer für Feinmechanik, Kunststofftechnik und innovative Beschichtungsverfahren umfasst. Diese enge Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen ermöglicht es Translumina, Ressourcen effizient zu nutzen und die Produktionsprozesse kontinuierlich zu optimieren.

Ebenfalls bemerkenswert ist die regionale Bedeutung des Unternehmens für den Arbeitsmarkt. Translumina trägt zur Schaffung hochqualifizierter Arbeitsplätze in der Region bei und spielt eine entscheidende Rolle in der Ausbildung von Fachkräften im Bereich Medizintechnik. Das Unternehmen engagiert sich aktiv in der Kooperation mit lokalen Hochschulen und Bildungseinrichtungen, um den Fachkräftenachwuchs zu fördern und der Region zugutekommt.

Ein weiteres Highlight ist die Teilnahme von Translumina an renommierten internationalen Fachmessen, wo das Unternehmen innovative Produktentwicklungen präsentiert und wertvolle Kontakte in der globalen Medizintechnik-Industrie knüpft. Diese Präsenz stärkt nicht nur das Markenimage, sondern unterstützt auch den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Industrie, was für die Innovationskraft des Unternehmens von zentraler Bedeutung ist.

Die Kombination aus technischer Exzellenz, regulatorischer Konformität und regionaler Vernetzung macht Translumina GmbH zu einem bedeutenden Akteur in der Medizintechnik, der sich den Herausforderungen der modernen Kardiologie stellt und kontinuierlich nach neuen Lösungen sucht, um Patientenergebnisse zu verbessern.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Labore

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Häufige Fragen zu Translumina GmbH

Was macht Translumina GmbH?

Translumina GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Zollernalbkreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Translumina GmbH ansässig?

Translumina GmbH hat seinen Sitz in Zollernalbkreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Translumina GmbH tätig?

Translumina GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik