JOTEC GmbH

Medizintechnik · Zollernalbkreis

JOTEC GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Zollernalbkreis, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

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Adresse

Lotzenäcker 23
72379 Zollernalbkreis

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JOTEC GmbH im Überblick

Die JOTEC GmbH, ansässig im Zollernalbkreis von Baden-Württemberg, hat sich auf die Entwicklung und Produktion von Gefäßimplantaten und Stentgrafts spezialisiert. Mit einem Fokus auf endovaskuläre Stentgraft-Systeme bietet das Unternehmen innovative Lösungen zur Behandlung von Aortenaneurysmen sowie anderen komplexen Gefäßerkrankungen an. Die hochwertigen Produkte der JOTEC sind in über 40 Ländern erhältlich, was der Marke eine bedeutende internationale Präsenz verleiht und den Austausch von Fachwissen und Techniken fördert.

Leistungen und Produkte

JOTECs Produktpalette umfasst verschiedene spezialisierte Stentgraft-Systeme, die für die Endovaskuläre Aneurysma-Reparatur (EVAR) und die Thorakale Endovaskuläre Aortenreparatur (TEVAR) konzipiert sind. Zu den Hauptprodukten gehören:

  • EVAR-Systeme: Diese Systeme werden verwendet, um Aortenaneurysmen durch minimalinvasive Techniken zu reparieren.
  • TEVAR-Systeme: Diese speziellen Stentgrafts sind für die Behandlung von Erkrankungen der thorakalen Aorta entwickelt.
  • Hybridprothesen: Eine Kombination aus Stentgrafts und Gefäßprothesen, die eine effektive Behandlung von komplexen Aortenpathologien ermöglicht.

Die Produkte von JOTEC werden regelmäßig in spezialisierten klinischen Studien getestet, um höchste Sicherheits- und Wirksamkeitsstandards zu gewährleisten. Die enge Zusammenarbeit mit Gefäßchirurgen und interventionellen Radiologen sichert, dass die Bedürfnisse der medizinischen Fachkräfte und ihrer Patienten stets im Mittelpunkt stehen.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Die Produkte der JOTEC GmbH unterliegen strengen internationalen Standards und Richtlinien. Das Unternehmen ist nach ISO 13485 zertifiziert, was die Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem für Medizintechnikprodukte dokumentiert. Darüber hinaus hält JOTEC die wichtigen CE-Kennzeichnungen für seine Produkte, was die Konformität mit den europäischen Richtlinien für Medizinprodukte garantiert. Die kontinuierliche Überwachung und Verbesserung der Herstellungsverfahren ist für JOTEC von zentraler Bedeutung, um die Sicherheit und Effektivität seiner Produkte zu gewährleisten.

Regionale Bedeutung und Netzwerk

Der Standort im Zollernalbkreis spielt eine entscheidende Rolle in der Medizintechnik-Branche. Die Nähe zum Tuttlinger Medizintechnikcluster, einem der führenden Zentren für Medizintechnologie in Europa, ermöglicht JOTEC, von einem dichten Netzwerk an Forschungseinrichtungen, Lieferanten und Fachveranstaltungen zu profitieren. Die Kooperation mit renommierten Kliniken, insbesondere in den Bereichen Gefäßmedizin an den Universitäten Tübingen und Freiburg, stärkt nicht nur die klinische Relevanz der Produkte, sondern auch den Austausch von Know-how.

JOTEC ist Teil regionaler Innovationsnetzwerke und beteiligt sich aktiv an Fachkonferenzen, um die neuesten Entwicklungen und Technologien in der Medizintechnik voranzutreiben. Die Investitionen in Forschung und Entwicklung sind hoch, mit dem Ziel, die Versorgungsqualität für Patienten kontinuierlich zu verbessern und innovative Lösungen für zukünftige Herausforderungen in der Gefäßmedizin zu finden.

Besonderheiten und Zukunftsperspektiven

Eine der Besonderheiten der JOTEC GmbH ist ihr Fokus auf individuelle Anpassungen der Stentgraft-Systeme. Diese maßgeschneiderten Lösungen ermöglichen es, spezifische anatomische Anforderungen von Patienten zu erfüllen, was die Ergebnisse der Therapie erheblich verbessert. Zudem engagiert sich das Unternehmen intensiv in der Ausbildung von medizinischem Fachpersonal, um sicherzustellen, dass die innovative Technologie optimal genutzt wird.

Für die Zukunft plant JOTEC, seine Produktpalette weiter auszubauen und neue Technologien zu integrieren, um noch effektivere Lösungen für Gefäßerkrankungen zu entwickeln. Die Kombination aus hochwertiger Forschung, enger Zusammenarbeit mit medizinischen Experten und einem engagierten Team positioniert JOTEC optimal in einem sich ständig weiterentwickelnden Markt.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Tuttlingen | Medizintechnik Baden-Württemberg

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Häufige Fragen zu JOTEC GmbH

Was macht JOTEC GmbH?

Die Geschichte der JOTEC GmbH Die JOTEC GmbH wurde 1999 in Hechingen, Deutschland, gegründet und ist auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von hochwertigen medizinisch

Wo befindet sich JOTEC GmbH?

JOTEC GmbH hat seinen Sitz in Zollernalbkreis (Baden-Württemberg). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist JOTEC GmbH tätig?

JOTEC GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik