JOTEC GmbH Adresse & Kontakt
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JOTEC GmbH im Überblick
Die JOTEC GmbH, ansässig im Zollernalbkreis von Baden-Württemberg, hat sich auf die Entwicklung und Produktion von Gefäßimplantaten und Stentgrafts spezialisiert. Mit einem Fokus auf endovaskuläre Stentgraft-Systeme bietet das Unternehmen innovative Lösungen zur Behandlung von Aortenaneurysmen sowie anderen komplexen Gefäßerkrankungen an. Die hochwertigen Produkte der JOTEC sind in über 40 Ländern erhältlich, was der Marke eine bedeutende internationale Präsenz verleiht und den Austausch von Fachwissen und Techniken fördert.
Leistungen und Produkte
JOTECs Produktpalette umfasst verschiedene spezialisierte Stentgraft-Systeme, die für die Endovaskuläre Aneurysma-Reparatur (EVAR) und die Thorakale Endovaskuläre Aortenreparatur (TEVAR) konzipiert sind. Zu den Hauptprodukten gehören:
- EVAR-Systeme: Diese Systeme werden verwendet, um Aortenaneurysmen durch minimalinvasive Techniken zu reparieren.
- TEVAR-Systeme: Diese speziellen Stentgrafts sind für die Behandlung von Erkrankungen der thorakalen Aorta entwickelt.
- Hybridprothesen: Eine Kombination aus Stentgrafts und Gefäßprothesen, die eine effektive Behandlung von komplexen Aortenpathologien ermöglicht.
Die Produkte von JOTEC werden regelmäßig in spezialisierten klinischen Studien getestet, um höchste Sicherheits- und Wirksamkeitsstandards zu gewährleisten. Die enge Zusammenarbeit mit Gefäßchirurgen und interventionellen Radiologen sichert, dass die Bedürfnisse der medizinischen Fachkräfte und ihrer Patienten stets im Mittelpunkt stehen.
Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung
Die Produkte der JOTEC GmbH unterliegen strengen internationalen Standards und Richtlinien. Das Unternehmen ist nach ISO 13485 zertifiziert, was die Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem für Medizintechnikprodukte dokumentiert. Darüber hinaus hält JOTEC die wichtigen CE-Kennzeichnungen für seine Produkte, was die Konformität mit den europäischen Richtlinien für Medizinprodukte garantiert. Die kontinuierliche Überwachung und Verbesserung der Herstellungsverfahren ist für JOTEC von zentraler Bedeutung, um die Sicherheit und Effektivität seiner Produkte zu gewährleisten.
Regionale Bedeutung und Netzwerk
Der Standort im Zollernalbkreis spielt eine entscheidende Rolle in der Medizintechnik-Branche. Die Nähe zum Tuttlinger Medizintechnikcluster, einem der führenden Zentren für Medizintechnologie in Europa, ermöglicht JOTEC, von einem dichten Netzwerk an Forschungseinrichtungen, Lieferanten und Fachveranstaltungen zu profitieren. Die Kooperation mit renommierten Kliniken, insbesondere in den Bereichen Gefäßmedizin an den Universitäten Tübingen und Freiburg, stärkt nicht nur die klinische Relevanz der Produkte, sondern auch den Austausch von Know-how.
JOTEC ist Teil regionaler Innovationsnetzwerke und beteiligt sich aktiv an Fachkonferenzen, um die neuesten Entwicklungen und Technologien in der Medizintechnik voranzutreiben. Die Investitionen in Forschung und Entwicklung sind hoch, mit dem Ziel, die Versorgungsqualität für Patienten kontinuierlich zu verbessern und innovative Lösungen für zukünftige Herausforderungen in der Gefäßmedizin zu finden.
Besonderheiten und Zukunftsperspektiven
Eine der Besonderheiten der JOTEC GmbH ist ihr Fokus auf individuelle Anpassungen der Stentgraft-Systeme. Diese maßgeschneiderten Lösungen ermöglichen es, spezifische anatomische Anforderungen von Patienten zu erfüllen, was die Ergebnisse der Therapie erheblich verbessert. Zudem engagiert sich das Unternehmen intensiv in der Ausbildung von medizinischem Fachpersonal, um sicherzustellen, dass die innovative Technologie optimal genutzt wird.
Für die Zukunft plant JOTEC, seine Produktpalette weiter auszubauen und neue Technologien zu integrieren, um noch effektivere Lösungen für Gefäßerkrankungen zu entwickeln. Die Kombination aus hochwertiger Forschung, enger Zusammenarbeit mit medizinischen Experten und einem engagierten Team positioniert JOTEC optimal in einem sich ständig weiterentwickelnden Markt.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Tuttlingen | Medizintechnik Baden-Württemberg
```Häufige Fragen zu JOTEC GmbH
Was macht JOTEC GmbH?
Die Geschichte der JOTEC GmbH Die JOTEC GmbH wurde 1999 in Hechingen, Deutschland, gegründet und ist auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von hochwertigen medizinisch
Wo befindet sich JOTEC GmbH?
JOTEC GmbH hat seinen Sitz in Zollernalbkreis (Baden-Württemberg). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.
In welchem Bereich ist JOTEC GmbH tätig?
JOTEC GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.
Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?
Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.