evonos GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
evonos GmbH & Co. KG
Die evonos GmbH & Co. KG mit Sitz in Tuttlingen entwickelt und vertreibt Implantat-Systeme für die Medizintechnik. Das Unternehmen gehört zum Tuttlinger Medizintechnikcluster und stellt orthopädische sowie wirbelsäulenchirurgische Implantate für den weltweiten Markt her. Der Schwerpunkt liegt auf kundenspezifischen Lösungen für operative Eingriffe. Durch die Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften richtet evonos seine Entwicklung an den Anforderungen aus dem Gesundheitswesen aus.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio von evonos umfasst wirbelsäulen- und orthopädische Implantate sowie dazugehörige Instrumentarien für Kliniken und chirurgische Zentren. Zu den Kernprodukten gehören:
- Wirbelsäulenimplantate: Systeme für die Stabilisierung und Korrektur von Wirbelsäulenerkrankungen wie Skoliosen und degenerativen Erkrankungen.
- Orthopädische Implantate: Systeme für Hüft- und Kniegelenksersatz, die auf die Integration in den menschlichen Körper ausgelegt sind.
- Instrumentarien: chirurgische Instrumente, die für die Implantation der Produkte konzipiert sind und eine präzise Anwendung während der Operation ermöglichen.
evonos arbeitet mit Chirurgen zusammen, um Produkte praxisnah weiterzuentwickeln, und bezieht die Rückmeldungen der beteiligten Ärzte ein. Alle Implantate sind als Medizinprodukte der Klasse III nach der EU-MDR zertifiziert und erfüllen die biokompatiblen Anforderungen. Regelmäßige Qualitätssicherungsverfahren und klinische Studien begleiten die Produkte.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von evonos unterliegen strengen regulatorischen Rahmenbedingungen. Als Hersteller von Medizinprodukten der Klasse III muss das Unternehmen umfassende Sicherheits- und Leistungsnachweise erbringen. Die EU-Medizinprodukterichtlinie (MDR) verlangt von evonos eine kontinuierliche Dokumentation und Überwachung der Produkte, um Patientensicherheit und Wirksamkeit der Implantate zu belegen. Darüber hinaus nimmt evonos an internationalen Zulassungsverfahren teil, um neue Produkte auf weiteren Märkten einzuführen.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen gilt als zentraler Standort für chirurgische Instrumente und Implantate. Über 600 Unternehmen der Branche sind in der Region ansässig und bilden ein Cluster für Medizintechnik. evonos profitiert von diesem Netzwerk an Spezialisten, Zulieferern und Kooperationspartnern. Die Lage erlaubt es, auf Fachkompetenz in der Region zurückzugreifen und mit anderen Unternehmen zusammenzuarbeiten, was die Produktentwicklung beschleunigt.
Zusätzlich beteiligt sich evonos an regionalen Initiativen zur Förderung von Bildung und Forschung im Bereich Medizintechnik. Über Partnerschaften mit Universitäten und Forschungseinrichtungen wirkt das Unternehmen an der Weiterentwicklung von Technologien mit und unterstützt die Ausbildung von Fachkräften in der Medizintechnik.
Besonderheiten von evonos
Ein Merkmal der evonos GmbH & Co. KG ist die Anpassungsfähigkeit im Produktdesign. Das Unternehmen bietet maßgeschneiderte Lösungen, die auf die Anforderungen von Chirurgen und Kliniken zugeschnitten sind. Damit sollen die Implantate sowohl technisch als auch für die Bedürfnisse der Patienten und behandelnden Ärzte passen. Zudem investiert evonos in Forschung und Entwicklung, um Materialien und Technologien einzusetzen, die den Heilungsprozess und die postoperative Funktionalität unterstützen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
```Häufige Fragen zu evonos GmbH & Co. KG
Was macht evonos GmbH & Co. KG?
evonos GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist evonos GmbH & Co. KG ansässig?
evonos GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist evonos GmbH & Co. KG tätig?
evonos GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.