K. Weinmann GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
K. Weinmann GmbH & Co. KG
Die K. Weinmann GmbH & Co. KG mit Sitz in Tuttlingen in Baden-Württemberg stellt medizintechnische Produkte und chirurgische Instrumente her und handelt damit. Das Unternehmen ist im Tuttlinger Cluster für chirurgische Instrumente tätig und liefert Produkte für den klinischen Einsatz. Tuttlingen verfügt über eine mehr als 150-jährige Tradition in der Fertigung chirurgischer Präzisionsinstrumente. K. Weinmann verbindet handwerkliche Fertigung mit aktueller Technologie.
Leistungen und Produkte
K. Weinmann fertigt chirurgische Instrumente und Medizinprodukte nach deutschen Qualitätsstandards beziehungsweise handelt damit. Das Sortiment umfasst mehrere Produktbereiche, darunter:
- Chirurgische Instrumente: Skalpelle, Scheren, Zangen und weitere Instrumente für verschiedene Fachrichtungen.
- Minimal-invasive Techniken: Instrumente für die minimal-invasive Chirurgie, etwa laparoskopische Werkzeuge.
- Orthopädie und Traumatologie: Instrumente für die Behandlung von Knochen- und Gelenkverletzungen.
- Veterinärmedizin: Instrumente und Produkte für die Anwendung in der Tiermedizin.
Das Sortiment richtet sich an Krankenhäuser, chirurgische Praxen und internationale Distributoren. K. Weinmann ist nach ISO 13485 zertifiziert; das Zertifikat dokumentiert eine durchgängige Qualitätsüberwachung der Produkte. Die Zugehörigkeit zum Tuttlinger Cluster prägt das Unternehmen. Das Unternehmen investiert in die Entwicklung neuer Technologien und Verfahren.
Regulatorische Einordnung
Als Hersteller von Medizintechnik unterliegt K. Weinmann den Anforderungen der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) sowie internationalen Standards. Diese Regularien betreffen Funktion, Sicherheit und Zuverlässigkeit der Produkte. Das Unternehmen führt Risikoanalysen durch und prüft die Artikel vor der Markteinführung. Das dient der Patientensicherheit.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen gilt als ein Zentrum der Chirurgieinstrumentierung mit hoher Cluster-Dichte. Rund 80 % der in Deutschland hergestellten chirurgischen Instrumente stammen aus dieser Region. K. Weinmann nutzt das ansässige Netzwerk aus Fertigungsbetrieben, Zulieferern und Dienstleistern, das den Zugang zu Rohmaterial und Fachwissen erleichtert. Die vor Ort vorhandene Erfahrung in der Medizintechnik unterstützt die Weiterentwicklung des Produktangebots.
K. Weinmann beteiligt sich an der regionalen Berufsausbildung und an der Qualifizierung junger Fachkräfte. Das ist für das Unternehmen wie auch für die Branche relevant, die auf ausgebildete Fachkräfte angewiesen ist.
Die Lage in Baden-Württemberg bringt weitere Vorteile mit sich. Die Region ist ein Standort für Forschung und Entwicklung im Bereich Medizintechnik, woraus sich Möglichkeiten für Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen ergeben. So kann K. Weinmann auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und Technologien zugreifen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
```Häufige Fragen zu K. Weinmann GmbH & Co. KG
Was macht K. Weinmann GmbH & Co. KG?
K. Weinmann GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist K. Weinmann GmbH & Co. KG ansässig?
K. Weinmann GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist K. Weinmann GmbH & Co. KG tätig?
K. Weinmann GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Tuttlingen
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.