SMT Schilling Metalltechnik GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

SMT Schilling Metalltechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

SMT Schilling Metalltechnik GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Griesweg 33
78570 Tuttlingen

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SMT Schilling Metalltechnik GmbH

Die SMT Schilling Metalltechnik GmbH in Tuttlingen ist auf Metallbearbeitung und Präzisionsfertigung für die Medizintechnik ausgerichtet. Der Sitz im Tuttlinger Cluster, einem Zentrum der Medizintechnik, bindet das Unternehmen in ein dichtes regionales Branchenumfeld ein. Über 50 Jahre Erfahrung fließen in die Fertigung der Teile ein. SMT Schilling fertigt für Unternehmen, die chirurgische Instrumente, Implantate und andere medizinische Geräte herstellen.

Leistungen und Produkte

SMT Schilling Metalltechnik fertigt präzise Komponenten aus Edelstahl, Titan und verschiedenen Sonderwerkstoffen. Die Produkte richten sich nach den Anforderungen der Medizintechnik und umfassen:

  • Präzisionsdrehteile: Auf CNC-Drehmaschinen werden Drehteile mit engen Toleranzen gefertigt.
  • Frästeile: Die Frästeile werden nach festen Qualitätsstandards produziert und sind auf medizintechnische Anwendungen abgestimmt.
  • Schleifarbeiten: Digital gesteuerte Endbearbeitung sorgt für die Oberflächenqualität, die bei Implantaten gefordert ist.

Auf Kundenwünsche reagiert SMT Schilling flexibel. Häufig werden Individualanfertigungen mit spezifischen Vorgaben zu Geometrie und Materialkombinationen angefragt. Durch die enge Zusammenarbeit mit Instrumenten-, Implantat- und Geräteherstellern ist SMT in deren Lieferketten eingebunden.

Regulatorische Einordnung

Da SMT Schilling Metalltechnik Produkte für die Medizintechnik herstellt, unterliegt das Unternehmen strengen regulatorischen Anforderungen. Alle Produkte müssen den Richtlinien der EU-Verordnung über Medizinprodukte (MDR) sowie weiteren internationalen Standards entsprechen. Dazu gehören umfangreiche Qualitätsmanagementsysteme und Zertifizierungen, darunter die ISO 13485 für Medizinprodukte. Diese Norm stellt sicher, dass Prozesse und Produkte kontinuierlich geprüft und verbessert werden, um die Sicherheit und Wirksamkeit der medizinischen Geräte zu gewährleisten.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen ist ein Zentrum der deutschen Medizintechnik mit auch international bekanntem Ruf. SMT Schilling Metalltechnik nutzt die regionale Expertise, die Unternehmen aus Design, Fertigung und Forschung zusammenbringt. Das Unternehmen arbeitet innerhalb eines vernetzten Zuliefernetzwerks, was kurze Produktionszeiten und Flexibilität ermöglicht.

Die Nähe zu Universitäten und Forschungseinrichtungen unterstützt technologische Entwicklungen. Kooperationen und Austausch in der Region tragen zur Entwicklung neuer Produkte und Technologien bei, von denen SMT Schilling Metalltechnik profitiert.

Besonderheiten und Zukunftsaussichten

SMT Schilling Metalltechnik achtet auf eine ressourcenschonende Herstellung. Eingesetzte Maschinen und Fertigungstechnologien sollen den Energieverbrauch senken und den ökologischen Fußabdruck verringern. Durch Investitionen in neue Technologien und die Schulung der Mitarbeiter hält das Unternehmen seine Fertigung für die Medizintechnik auf aktuellem Stand.

Auf die steigende Nachfrage nach medizinischen Lösungen reagiert SMT Schilling mit neuen Produkten sowie mit Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften, die den Standort Tuttlingen als Zentrum für Medizintechnik weiter stärken.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu SMT Schilling Metalltechnik GmbH

Was macht SMT Schilling Metalltechnik GmbH?

SMT Schilling Metalltechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist SMT Schilling Metalltechnik GmbH ansässig?

SMT Schilling Metalltechnik GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist SMT Schilling Metalltechnik GmbH tätig?

SMT Schilling Metalltechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Profil unvollständig

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik