Werner Bauser GmbH Adresse & Kontakt
Profil der Werner Bauser GmbH
Die Werner Bauser GmbH wurde 1993 gegründet und stellt chirurgische Instrumente her und vertreibt sie. Vom Standort Tuttlingen aus beliefert das Unternehmen Kliniken bundesweit sowie internationale Kunden mit Einmal- und Mehrweginstrumenten. Die Fertigung richtet sich an den Anforderungen des Gesundheitswesens aus und entsteht in Abstimmung mit medizinischen Fachkräften.
Leistungen und Produkte
Das Portfolio umfasst Basisinstrumente für die Allgemeinchirurgie wie Scheren, Pinzetten, Klemmen und Nadelhalter sowie Diss- und Spatula-Instrumente. Die Produkte werden aus rostfreiem Edelstahl aus deutschen Quellen gefertigt. Alle Instrumente sind CE-zertifiziert und erfüllen die Anforderungen der Medical Device Regulation (MDR) 2017/745.
Neben den Standardprodukten fertigt die Werner Bauser GmbH auch instrumente nach Kundenvorgabe, um den Bedarf einzelner Kliniken und Chirurgen abzudecken. Über die Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften greift das Unternehmen neue Anforderungen und Technologien auf und passt sein Produktangebot an.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen ist ein Zentrum für die Herstellung von Chirurgieinstrumenten und für den Medizintechnikmarkt von Bedeutung. In der Region sind über 400 Unternehmen ansässig, darunter Familienbetriebe wie die Werner Bauser GmbH; zusammen decken sie etwa 40 % des weltweiten Marktanteils an chirurgischen Instrumenten ab. Der Standort bietet ein Netzwerk aus Zulieferern, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, das sich auf Produktentwicklung und Fertigung auswirkt.
Die Werner Bauser GmbH beteiligt sich an regionalen Projekten, die den Austausch zwischen Industrie und Bildungseinrichtungen fördern. Solche Initiativen unterstützen die Nachwuchssicherung in der Medizintechnik.
Regulatorische Einordnung
In der Medizintechnik unterliegt die Werner Bauser GmbH gesetzlichen Vorgaben zur Sicherheit und Qualität medizinischer Produkte. Mit der Umsetzung der MDR 2017/745 werden alle Produkte hinsichtlich Sicherheit und Leistungsfähigkeit geprüft. Die Einhaltung dieser Vorgaben ist fester Bestandteil der Arbeitsweise des Unternehmens.
Eine durchgängige Dokumentation der Produktionsprozesse sowie die regelmäßige Schulung der Mitarbeiter tragen zur Einhaltung der Standards bei. Über regelmäßige interne Audits überprüft die Werner Bauser GmbH ihre Abläufe auf Qualität und Compliance.
Bedeutung für die Region
Die Werner Bauser GmbH ist ein Arbeitgeber in Tuttlingen und Teil des lokalen Medizintechnikclusters. Das Unternehmen arbeitet mit lokalen Zulieferern und Dienstleistern zusammen und ist über sein Netzwerk am Technologietransfer und an der Weiterentwicklung der Medizintechnik in Deutschland beteiligt.
Mit ihren Produkten und ihrer Unternehmenspolitik hat die Werner Bauser GmbH eine Position im internationalen Wettbewerb aufgebaut.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller
Häufige Fragen zu Werner Bauser GmbH
Was macht Werner Bauser GmbH?
Werner Bauser GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Werner Bauser GmbH ansässig?
Werner Bauser GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Werner Bauser GmbH tätig?
Werner Bauser GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Tuttlingen
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.