AB-CT – ADVANCED BREAST-CT GMBH

Medizintechnik · Erlangen

AB-CT – ADVANCED BREAST-CT GMBH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Erlangen, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

AB-CT – ADVANCED BREAST-CT GMBH Adresse & Kontakt

Adresse

Henkestrasse 91
91052 Erlangen

AB-CT – ADVANCED BREAST-CT GMBH im Überblick

AB-CT GmbH ist ein innovatives Medizintechnik-Startup aus Erlangen in Bayern, das sich auf die Entwicklung eines speziellen Brust-CT-Systems (BCT) für die Mammografiediagnostik spezialisiert hat. Das Unternehmen entstand aus der Forschungsarbeit an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und zeichnet sich durch seine Fokussierung auf modernste Technologien in der Brustkrebsfrüherkennung aus. Das entwickelte System stellt nicht nur einen Fortschritt in der Bildgebung dar, sondern revolutioniert auch die Diagnostik, indem es Diagnosen vereinfacht und gleichzeitig die Belastung für Patienten reduziert.

Leistungen und Produkte

AB-CT entwickelt das AB-CT BCT-System, das eine isotrope 3D-Bildgebung der Brust ohne Kompression ermöglicht. Dieses innovative Gerät nutzt fortschrittliche Algorithmen und sensorgestützte Technologien, um hochauflösende Bilder der Brust zu erstellen. Das System verspricht eine höhere Detektionsrate für Brusttumore, insbesondere bei dichtem Brustgewebe, was in vielen Standard-Mammographiescreenings eine Herausforderung darstellt. Dies ist besonders relevant in der heutigen Zeit, da die Inzidenz von Brustkrebs stetig ansteigt und eine präzise und frühzeitige Diagnostik von großer Bedeutung ist.

Zusätzlich kooperiert das Unternehmen mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und dem Universitätsklinikum Erlangen, um klinische Evaluierungen durchzuführen. Diese Partnerschaften fördern nicht nur die Entwicklung des BCT-Systems, sondern tragen auch dazu bei, wissenschaftliche Erkenntnisse in die klinische Praxis zu integrieren. Durch diese Kooperationen kann AB-CT auf umfangreiche Daten und Ressourcen zugreifen, um die Genauigkeit und Effektivität der Diagnostik kontinuierlich zu verbessern.

Regulatorische Einordnung

AB-CT unterliegt den strengen regulatorischen Anforderungen der Europäischen Union und der FDA in den USA, da das Unternehmen Medizinprodukte entwickelt. Insbesondere müssen die Systeme strengen Tests und Genehmigungsprozessen unterzogen werden, um die Sicherheit und Wirksamkeit in klinischen Anwendungen zu gewährleisten. Diese regulatorische Einordnung stellt sicher, dass das AB-CT System den hohen Standards der Medizintechnik entspricht und somit Vertrauen bei Medizinerinnen und Medizinern, sowie bei Patientinnen schafft. Die umfassenden Prüfungen berücksichtigen neben der Bildqualität auch die Strahlendosis und die Benutzerfreundlichkeit des Systems.

Regionale Bedeutung und Innovationsökosystem

Erlangen ist der weltweite Hauptsitz von Siemens Healthineers und eines der bedeutendsten Zentren für medizintechnische Bildgebung. Die Region spielt eine zentrale Rolle in der Gesundheitsversorgung und Medizintechnik und bietet ein wachsende Infrastruktur für Startups und etablierte Unternehmen. Die Kombination aus der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, dem Universitätsklinikum Erlangen und Siemens Healthineers schafft ein weltweit einzigartiges Innovationsökosystem für Imaging-Technologien. Dies ermöglicht den Austausch von Wissen, Talenten und Technologien, was für ein aufstrebendes Unternehmen wie AB-CT von entscheidender Bedeutung ist.

Ein weiterer Vorteil des Standorts ist die Vernetzung mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die im Bereich der Medizintechnik aktiv sind. Diese Netzwerke fördern Synergien, Innovationen und tragen zur Schaffung neuer Arbeitsplätze bei. Durch die enge Zusammenarbeit mit führenden Institutionen hat AB-CT die Möglichkeit, sich an vorderster Front der technologischen Entwicklungen zu positionieren und nachhaltige Lösungen für eine bessere Patientenversorgung zu entwickeln.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Bayern | Labore

Häufige Fragen zu AB-CT – ADVANCED BREAST-CT GMBH

Was macht AB-CT – ADVANCED BREAST-CT GMBH?

AB-CT – ADVANCED BREAST-CT GMBH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Erlangen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist AB-CT – ADVANCED BREAST-CT GMBH ansässig?

AB-CT – ADVANCED BREAST-CT GMBH hat seinen Sitz in Erlangen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist AB-CT – ADVANCED BREAST-CT GMBH tätig?

AB-CT – ADVANCED BREAST-CT GMBH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik