Theodor Labarre Werkstätte

Medizintechnik · Göppingen

Theodor Labarre Werkstätte ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Göppingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Theodor Labarre Werkstätte Adresse & Kontakt

Adresse

Robert-Bosch-Strasse 17
73117 Göppingen

Theodor Labarre Werkstätte im Überblick

Die Theodor Labarre Werkstätte aus Göppingen in Baden-Württemberg ist eine traditionsreiche Orthopädie-Werkstatt, die auf die individuelle Anfertigung von orthopädischen Schuhen, Einlagen und Fußorthesen spezialisiert ist. Gegründet im Jahr 1908 von Theodor Labarre, hat sich das Unternehmen über mehr als ein Jahrhundert hinweg als anerkanntes Fachgeschäft etabliert. Seit den ersten Tagen ist die Werkstatt auf den Bedarf von Patienten mit Fußdeformitäten, Diabetischem Fußsyndrom und orthopädischem Korrekturbedarf ausgerichtet und hat sich dabei an moderne medizinische Standards und Technologien angepasst. Die Verbindung von traditionellem Handwerk und moderner Technik steht im Mittelpunkt der Unternehmensphilosophie und sorgt für eine hohe Qualität in der Versorgung der Patienten.

Leistungen und Produkte

Theodor Labarre bietet ein einzigartiges Portfolio an maßgefertigten Lösungen für Patienten. Zu den Hauptprodukten gehören Maßschuhe, die speziell an die Bedürfnisse von Personen mit orthopädischem Versorgungsbedarf angepasst sind. Diese Schuhe werden in ansprechendem Design gefertigt und bieten sowohl Funktionalität als auch Tragekomfort. Des Weiteren produziert das Unternehmen orthopädische Einlagen, die zur Entlastung von Druckpunkten und zur Verbesserung der Fußstellung beitragen. Die individuellen Fußorthesen werden nach vorheriger Analyse der Fußstruktur angefertigt und bieten Unterstützung bei Erkrankungen wie Plattfüßen oder Knick-Senkfüßen.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Anfertigung von Prothesen und Orthesen für die untere Extremität, die Patienten eine wesentliche Verbesserung ihrer Lebensqualität ermöglichen. Die Werkstätte kombiniert dabei handwerkliches Können mit modernsten Materialien, um innovative Lösungen zu schaffen. Die enge Zusammenarbeit mit Orthopäden und Diabetologen ist ein weiterer signifikanter Aspekt der Unternehmensphilosophie, da solche Partnerschaften eine zielgerichtete und individuelle Patientenversorgung gewährleisten.

Standort Göppingen / Baden-Württemberg

Der Standort der Theodor Labarre Werkstätte in Göppingen, gelegen im Vorland der Schwäbischen Alb, ist strategisch günstig, um Patienten aus der gesamten Region zu erreichen. Die Stadt liegt östlich von Stuttgart und ist Teil einer Region, die für ihre starken medizinischen Einrichtungen bekannt ist. Das Klinikum am Eichert in Göppingen ist ein zentraler Partner für die orthopädische Versorgung, wodurch eine Vielzahl von interdisziplinären Behandlungsmöglichkeiten gegeben ist. Diese lokale Vernetzung mit anderen Fachärzten ist entscheidend für die ambulante Versorgung, da Orthopädietechniker und Orthopädieschuhmacher in der Region eine bedeutende Rolle spielen. Die Qualität der Dienstleistungen der Theodor Labarre Werkstätte trägt aktiv zur Gesundheitsversorgung und Rehabilitation der Patienten in der Umgebung bei.

Ein weiteres Merkmal der Theodor Labarre Werkstätte ist die regulatorische Einordnung als zertifizierter Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Diese Zertifizierung garantiert, dass alle Produkte den Anforderungen der Medizinprodukteverordnung genügen und regelmäßig kontrolliert werden. Die Werkstätte legt großen Wert auf die Einhaltung von Gesundheits- und Sicherheitsstandards, um eine qualitativ hochwertige Versorgung seiner Kunden sicherzustellen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Sanitätshäuser | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Theodor Labarre Werkstätte

Was macht Theodor Labarre Werkstätte?

Theodor Labarre Werkstätte ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Göppingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Theodor Labarre Werkstätte ansässig?

Theodor Labarre Werkstätte hat seinen Sitz in Göppingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Theodor Labarre Werkstätte tätig?

Theodor Labarre Werkstätte ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik