KVH Hartung GmbH Adresse & Kontakt
KVH Hartung GmbH: Profil
Die KVH Hartung GmbH wurde in München gegründet und hat sich auf die Belieferung von Krankenhausverbrauchsmaterialien und Hygieneartikeln spezialisiert. Das Handelsunternehmen aus dem Bereich Medizintechnik führt Produkte für den professionellen Einsatz in Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen. Das Sortiment ist auf die Versorgung von Einrichtungen ausgerichtet, in denen Hygiene und Patientensicherheit eine Rolle spielen. Der Fokus liegt auf der Belieferung mit Verbrauchsmaterialien für den klinischen und ambulanten Alltag.
Leistungen und Produkte
Die Produktpalette von KVH Hartung umfasst medizinische Verbrauchsmaterialien. Dazu zählen unter anderem:
- Einmalhandschuhe: Verschiedene Typen für unterschiedliche Anwendungen, darunter nitril-, latex- und vinylbasierte Handschuhe.
- Masken: Atemschutzmasken mit verschiedenen Schutzklassen für medizinisches Personal und Patienten.
- Desinfektionsmittel: Desinfektionsmittel für Hände und Flächen, die in Klinik und Praxis eingesetzt werden.
- Verbandsmaterial: Auswahl an Verbänden, Pflastern und Wundauflagen für den täglichen Gebrauch in der Patientenversorgung.
- Operationsausstattung: Sterile Produkte für den Einsatz im OP-Bereich.
Neben dem Produktverkauf bietet KVH Hartung Lieferservices an. Das ist für Münchner Kliniken relevant, die laufend Nachschub an Materialien für den Betriebsablauf benötigen. Das Unternehmen unterhält Beziehungen zu seinen Lieferanten, um das Sortiment an aktuellen Produkten der Medizintechnik auszurichten.
Regulatorische Einordnung
Die KVH Hartung GmbH unterliegt regulatorischen Anforderungen, die von verschiedenen Institutionen überwacht werden, darunter das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und die Normen der Europäischen Union für Medizinprodukte (MDR). Diese Vorschriften regeln Sicherheit und Wirksamkeit der angebotenen Produkte. Das Unternehmen setzt Qualitätsmanagementsysteme ein, die eine Nachverfolgbarkeit der Produkte im Umgang mit medizinischen Verbrauchsmaterialien ermöglichen.
Regionale Bedeutung
Durch die Lage in München ist die KVH Hartung GmbH innerhalb der Region tätig. In der Metropolregion München gibt es über 50 Krankenhäuser und zahlreiche Arztpraxen, die auf die Belieferung mit medizinischen Produkten angewiesen sind. Der Austausch mit medizinischen Einrichtungen erlaubt es KVH Hartung, Lösungen an den Bedarf der Kunden anzupassen und aktuelle sowie künftige Anforderungen aufzunehmen. Diese regionalen Verbindungen betreffen sowohl das Unternehmen als auch die Versorgung der Patienten in der Region.
Besonderheiten des Unternehmens
Neben der Produktpalette legt die KVH Hartung GmbH Wert auf die Kundenbetreuung. Ein Team unterstützt Kunden bei der Auswahl der Produkte und bearbeitet spezifische Anfragen. Ein weiterer Aspekt ist die Schulung des medizinischen Personals in der Anwendung von Produkten, was bei sicherheitsrelevanten Materialien eine Rolle spielt.
Darüber hinaus arbeitet KVH Hartung an der Optimierung von Lieferketten, um die Belieferung auch in kritischen Situationen aufrechtzuerhalten.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik München | Pflegeheime Übersicht
```Häufige Fragen zu KVH Hartung GmbH
Was macht KVH Hartung GmbH?
KVH Hartung GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist KVH Hartung GmbH ansässig?
KVH Hartung GmbH hat seinen Sitz in München. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist KVH Hartung GmbH tätig?
KVH Hartung GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.