Honburg Instrumente GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Honburg Instrumente GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Honburg Instrumente GmbH Adresse & Kontakt

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Möhringer Str. 37
78532 Tuttlingen

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Honburg Instrumente GmbH: Hersteller chirurgischer Instrumente

Die Honburg Instrumente GmbH stellt chirurgische Instrumente her und hat ihren Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das in der Mitte des 20. Jahrhunderts gegründete Unternehmen fertigt Basisinstrumente und Spezialinstrumente für verschiedene medizinische Fachrichtungen, darunter die Allgemeinchirurgie, die Viszeralchirurgie und die orthopädische Chirurgie. Die Produkte kommen in Kliniken und Praxen in Deutschland und international zum Einsatz.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von Honburg Instrumente deckt unterschiedliche Anforderungen in der Chirurgie ab. Das Sortiment umfasst:

  • Scheren: Dazu zählen Operationsscheren, Nadelschneider und spezielle Scheren für die Gefäßchirurgie.
  • Klemmen: Halteklemmen sowie anatomische und chirurgische Klemmen für die sichere Gewebehandhabung.
  • Pinzetten: Von feinen Gewebepinzetten bis hin zu robusten chirurgischen Pinzetten für die Handhabung von Präparaten.
  • Nadelhalter: Werkzeuge zum Halten von Nadeln bei der Nahtbehandlung.
  • Retraktoren: Gewebe-Retraktoren für die Sicht während medizinischer Eingriffe.

Die Instrumente werden aus rostfreiem Stahl und weiteren medizinisch zugelassenen Materialien gefertigt, die den europäischen Normen für Medizinprodukte der Klassen I und II entsprechen.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von Honburg Instrumente sind als Medizinprodukte gemäß der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) klassifiziert. Die Einhaltung der Vorschriften wird durch regelmäßige interne und externe Audits sichergestellt, die die Herstellungsprozesse und die Instrumente überprüfen. Das Unternehmen besitzt die erforderlichen Zertifikate für den Vertrieb der Produkte im In- und Ausland.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen gilt als zentraler Standort für die Herstellung chirurgischer Instrumente. Der Ort ist Teil eines Clusters von über 400 Unternehmen, die in den Bereichen Rohstofflieferung, Präzisionsfertigung, Qualitätskontrolle und Sterilisationsdienstleistungen tätig sind. Durch direkte Verbindungen zu Zulieferern und Dienstleistern kann Honburg Instrumente auf Marktentwicklungen reagieren und seine Produktlinien anpassen.

Besonderheiten der Honburg Instrumente GmbH

Honburg Instrumente setzt auf umweltbezogene Produktionsprozesse. Das Unternehmen investiert in Technologien zur Optimierung der Produktionskapazitäten und zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks. Dazu gehören die Verwendung von Recyclingmaterialien und energieeffizienter Techniken.

Zudem unterhält die Honburg Instrumente GmbH langfristige Kundenbeziehungen und bietet Schulungen und Support für Chirurgen und medizinisches Fachpersonal an. Dies unterstützt die sichere Anwendung der Produkte.

Die Honburg Instrumente GmbH verbindet ihre Produktfertigung mit dem Standort Tuttlingen und richtet sich damit auf die Anforderungen der Medizintechnik-Branche aus.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu Honburg Instrumente GmbH

Was macht Honburg Instrumente GmbH?

Honburg Instrumente GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Honburg Instrumente GmbH ansässig?

Honburg Instrumente GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Honburg Instrumente GmbH tätig?

Honburg Instrumente GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik