PROCON GmbH

Medizintechnik · Hamburg

PROCON GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Hamburg, Hamburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

PROCON GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Bramfelder Chaussee 41
22177 Hamburg

PROCON GmbH im Überblick

Die PROCON GmbH aus Hamburg wurde im Jahr 1995 gegründet und hat sich seitdem zu einem etablierten Anbieter im Bereich der Medizintechnik und technischen Systemlösungen für das Gesundheitswesen entwickelt. Gegründet von einer Gruppe erfahrener Ingenieure, die eine Vision für effizientere und innovativere Lösungen im Klinikalltag hatten, hat sich PROCON schnell als kompetenter Partner für Gesundheitseinrichtungen etabliert. Hamburg als bedeutender Medizin- und Biotechnologiestandort Norddeutschlands bietet PROCON ideale Voraussetzungen, um innovative Konzepte zu entwickeln und anzubieten. Zu den bedeutenden Kunden zählen das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und zahlreiche weitere Kliniken und Gesundheitseinrichtungen im Hamburger Raum.

Leistungen und Produkte

PROCON bietet technische Systemlösungen und Produkte, die speziell auf die Bedürfnisse von Klinik- und Praxisbetrieben ausgerichtet sind. Das Portfolio umfasst eine Vielzahl von medizintechnischen Ausstattungen, darunter moderne Patientendatenmanagement-Systeme, medizinische Softwarelösungen zur Analyse von Behandlungsabläufen sowie innovative Produkte für die Patientenüberwachung und -dokumentation. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von individualisierten Lösungen, die den spezifischen Anforderungen der Krankenhäuser gerecht werden. Die Serviceleistungen von PROCON umfassen darüber hinaus die umfassende Beratung zur Optimierung klinischer Abläufe. Dies schließt Prozessanalysen und -optimierung, Schulungen für das Fachpersonal sowie einen schnellen technischen Support ein, um die Verfügbarkeit der Systeme sicherzustellen.

Regulatorische Einordnung

Als Unternehmen in der Medizintechnik unterliegt PROCON strengen regulatorischen Anforderungen. Alle Produkte und Lösungen sind gemäß den EU-Richtlinien für Medizinprodukte zertifiziert, was höchste Qualitätsstandards und Sicherheit für die Patienten und Anwender gewährleistet. Der gesamte Entwicklungsprozess folgt den Vorgaben der ISO 13485, die spezielle Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik stellt. PROCON arbeitet regelmäßig eng mit den zuständigen Behörden zusammen, um sicherzustellen, dass alle Produkte die nötigen Zulassungen erhalten und den aktuellen gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Diese proaktive Herangehensweise an Regulierungen ermöglicht es PROCON, nicht nur rechtliche Standards zu erfüllen, sondern auch das Vertrauen der Kunden in die Produkte zu festigen.

Bedeutung für die Region

Die PROCON GmbH stellt nicht nur einen wichtigen Akteur im Bereich der Medizintechnik dar, sondern trägt auch maßgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region Hamburg bei. Mit über 50 Mitarbeitenden bietet sie zahlreiche Arbeitsplätze und führt regelmäßig Ausbildungsprogramme für junge Ingenieure und Medizintechniker durch. Diese Ausbildungsinitiativen stärken nicht nur die Fachkräftebasis der Region, sondern unterstützen auch die Innovationskraft im Gesundheitswesen. Durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen Hochschulen und Forschungsinstituten fördert PROCON innovative Ansätze in der Medizintechnik und trägt dazu bei, Hamburg als führenden Standort für Gesundheitstechnologie weiter zu festigen. Zudem engagiert sich PROCON in verschiedenen sozialen Projekten, die darauf abzielen, die Gesundheitsversorgung in der Region zu verbessern und den Zugang zu medizinischer Versorgung für alle Bürger zu erleichtern.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Hamburg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu PROCON GmbH

Was macht PROCON GmbH?

PROCON GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Hamburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist PROCON GmbH ansässig?

PROCON GmbH hat seinen Sitz in Hamburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist PROCON GmbH tätig?

PROCON GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik