PROCON GmbH Adresse & Kontakt
PROCON GmbH im Überblick
Die PROCON GmbH aus Hamburg wurde im Jahr 1995 gegründet und hat sich seitdem zu einem etablierten Anbieter im Bereich der Medizintechnik und technischen Systemlösungen für das Gesundheitswesen entwickelt. Gegründet von einer Gruppe erfahrener Ingenieure, die eine Vision für effizientere und innovativere Lösungen im Klinikalltag hatten, hat sich PROCON schnell als kompetenter Partner für Gesundheitseinrichtungen etabliert. Hamburg als bedeutender Medizin- und Biotechnologiestandort Norddeutschlands bietet PROCON ideale Voraussetzungen, um innovative Konzepte zu entwickeln und anzubieten. Zu den bedeutenden Kunden zählen das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und zahlreiche weitere Kliniken und Gesundheitseinrichtungen im Hamburger Raum.
Leistungen und Produkte
PROCON bietet technische Systemlösungen und Produkte, die speziell auf die Bedürfnisse von Klinik- und Praxisbetrieben ausgerichtet sind. Das Portfolio umfasst eine Vielzahl von medizintechnischen Ausstattungen, darunter moderne Patientendatenmanagement-Systeme, medizinische Softwarelösungen zur Analyse von Behandlungsabläufen sowie innovative Produkte für die Patientenüberwachung und -dokumentation. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von individualisierten Lösungen, die den spezifischen Anforderungen der Krankenhäuser gerecht werden. Die Serviceleistungen von PROCON umfassen darüber hinaus die umfassende Beratung zur Optimierung klinischer Abläufe. Dies schließt Prozessanalysen und -optimierung, Schulungen für das Fachpersonal sowie einen schnellen technischen Support ein, um die Verfügbarkeit der Systeme sicherzustellen.
Regulatorische Einordnung
Als Unternehmen in der Medizintechnik unterliegt PROCON strengen regulatorischen Anforderungen. Alle Produkte und Lösungen sind gemäß den EU-Richtlinien für Medizinprodukte zertifiziert, was höchste Qualitätsstandards und Sicherheit für die Patienten und Anwender gewährleistet. Der gesamte Entwicklungsprozess folgt den Vorgaben der ISO 13485, die spezielle Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik stellt. PROCON arbeitet regelmäßig eng mit den zuständigen Behörden zusammen, um sicherzustellen, dass alle Produkte die nötigen Zulassungen erhalten und den aktuellen gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Diese proaktive Herangehensweise an Regulierungen ermöglicht es PROCON, nicht nur rechtliche Standards zu erfüllen, sondern auch das Vertrauen der Kunden in die Produkte zu festigen.
Bedeutung für die Region
Die PROCON GmbH stellt nicht nur einen wichtigen Akteur im Bereich der Medizintechnik dar, sondern trägt auch maßgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region Hamburg bei. Mit über 50 Mitarbeitenden bietet sie zahlreiche Arbeitsplätze und führt regelmäßig Ausbildungsprogramme für junge Ingenieure und Medizintechniker durch. Diese Ausbildungsinitiativen stärken nicht nur die Fachkräftebasis der Region, sondern unterstützen auch die Innovationskraft im Gesundheitswesen. Durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen Hochschulen und Forschungsinstituten fördert PROCON innovative Ansätze in der Medizintechnik und trägt dazu bei, Hamburg als führenden Standort für Gesundheitstechnologie weiter zu festigen. Zudem engagiert sich PROCON in verschiedenen sozialen Projekten, die darauf abzielen, die Gesundheitsversorgung in der Region zu verbessern und den Zugang zu medizinischer Versorgung für alle Bürger zu erleichtern.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Hamburg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu PROCON GmbH
Was macht PROCON GmbH?
PROCON GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Hamburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist PROCON GmbH ansässig?
PROCON GmbH hat seinen Sitz in Hamburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist PROCON GmbH tätig?
PROCON GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.
Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?
Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.