Medela Medizintechnik GmbH & Co. Handels KG Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1961
Gegründet
1.500+
Mitarbeiter
Medela Medizintechnik GmbH & Co. Handels KG im Überblick
Medela Medizintechnik GmbH & Co. Handels KG ist die deutsche Vertriebsgesellschaft der Medela Holding AG, einem Schweizer Unternehmen, das weltweite Marktführerschaft in der Milchpumpentechnologie und im klinischen Saugbereich inne hat. Medela wurde 1961 von Olle Larsson in der Schweiz gegründet und hat seinen Hauptsitz in Baar (Kanton Zug, Schweiz). Die deutsche Gesellschaft mit Sitz in Eching (Bayern, nördlich von München) ist für den deutschen und österreichischen Markt verantwortlich. Medela beschäftigt weltweit rund 1.500 Mitarbeitende und ist in mehr als 100 Ländern tätig. Durch innovative Lösungen und einen starken Fokus auf Forschung und Entwicklung hat sich Medela in der Medizintechnik-Branche einen herausragenden Ruf erarbeitet, der das Unternehmen zu einem bevorzugten Partner in Kliniken und Haushalten macht.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Medela ist in zwei Hauptsegmenten tätig: Breastfeeding (Muttermilch-Management) und Healthcare (klinische Absaugtechnik). Im Bereich Muttermilch produziert Medela hochwertige Milchpumpen für den Hausgebrauch (Personal Use) sowie für Krankenhäuser und Neugeborenen-Intensivstationen (Hospital Grade Pumps). Diese Klinikpumpen sind speziell dafür ausgelegt, es Eltern zu ermöglichen, frühgeborene oder kranke Neugeborene trotz Stillschwierigkeiten mit der notwendigen Muttermilch zu versorgen. Im Healthcare-Bereich bietet Medela klinische Drainagesysteme, die unter anderem für die Thorax- (Pleura-)Drainage und Wundversorgung durch moderne Vakuumtherapieverfahren eingesetzt werden. Zudem umfasst das Produktsortiment auch Flüssigkeits-Aufbereitungssysteme für Operationen.
Besonders hervorzuheben ist die technische Qualität und Benutzerfreundlichkeit der Produkte von Medela. Die Milchpumpen, zum Beispiel, sind mit modernen Funktionen ausgestattet, die eine individuelle Anpassung an die Bedürfnisse der Nutzerinnen ermöglichen. In deutschen Entbindungskliniken, neonatologischen Intensivstationen und Chirurgien sind Medela-Produkte weit verbreitet und haben sich als unverzichtbar im Einsatz etabliert.
Regulierung & Marktposition
Alle Medela-Produkte unterliegen den strengen Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (EU-MDR), die sicherstellt, dass die Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte gewährleistet ist. Im Bereich Milchpumpen ist Medela nach eigenen Angaben der Marktführer in Deutschland, sowohl in der klinischen Anwendung als auch bei Produkten für den Heimgebrauch. Dies belegen zahlreiche Studien und Marktforschungsergebnisse, die Medela als bevorzugte Marke bei medizinischen Fachkräften und Endverbrauchern identifizieren.
Darüber hinaus ist Medela Mitglied im Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), einem der entscheidenden Netzwerke in der deutschen Medizintechnik-Branche. Dies ermöglicht dem Unternehmen nicht nur den Zugang zu den neuesten regulatorischen Informationen sondern auch die aktive Mitgestaltung von Marktstandards und -praktiken. Die Einhaltung dieser Standards ist für Medela von zentraler Bedeutung, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und aufrechtzuerhalten. Besondere Maßnahmen und Strategien zur Qualitätssicherung zeugen von der Verantwortung, die Medela gegenüber seinen Nutzern und Partnern trägt.
Regionale Bedeutung und Zukunftsperspektiven
Die Medela Medizintechnik GmbH & Co. Handels KG spielt eine wesentliche Rolle in der regionalen Medizintechnikindustrie in Bayern. Die Nähe zur bayerischen Innovationslandschaft und zu bedeutenden Forschungszentren fördert kontinuierliche Entwicklungen und Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen. Eching ist somit nicht nur ein Standort des Vertriebs, sondern auch ein Zentrum für Innovation und technologischen Austausch.
Für die Zukunft strebt Medela an, seine Produktpalette weiter zu diversifizieren und innovative Lösungen im Bereich der Medizintechnik zu entwickeln. Die Digitalisierung und der verstärkte Einsatz von Smart-Technologien im Gesundheitswesen eröffnen neue Möglichkeiten, um die Anforderungen in der Versorgung und im Klinikbetrieb effizient zu erfüllen. Medela ist bestrebt, an vorderster Front einer solchen Entwicklung zu stehen und durch seine Produkte und Dienstleistungen positive Änderungen im Leben der Menschen zu bewirken.
Weitere Informationen: Medizintechnik in Bayern oder alle Medizintechnik-Unternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Medela Medizintechnik GmbH & Co. Handels KG
Was macht Medela Medizintechnik GmbH & Co. Handels KG?
Spezialisiert auf Produkte für Stillen und Muttermilch, Vakuumtherapie und chirurgische Absaugung in Krankenhäusern und Homecare.
Wo befindet sich Medela Medizintechnik GmbH & Co. Handels KG?
Medela Medizintechnik GmbH & Co. Handels KG hat seinen Sitz in Eching. Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.
In welchem Bereich ist Medela Medizintechnik GmbH & Co. Handels KG tätig?
Medela Medizintechnik GmbH & Co. Handels KG ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das Gesundheitswesen an.
Medizintechnik in Deutschland
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.