MEDIRES Medizin-Technik Merunka

Medizintechnik · Frankfurt Oder

MEDIRES Medizin-Technik Merunka ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Frankfurt Oder, Brandenburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

MEDIRES Medizin-Technik Merunka Adresse & Kontakt

Adresse

Fürstenwalder Strasse 53
15234 Frankfurt Oder

MEDIRES Medizin-Technik Merunka: Profil

MEDIRES Medizin-Technik Merunka ist ein Dienstleister im Bereich der Medizintechnik mit Sitz in Frankfurt (Oder), Brandenburg. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Wartung, Instandhaltung und Reparatur von medizinischen Geräten in verschiedenen Einrichtungen, darunter Kliniken, Arztpraxen und Pflegeheime. Durch die Lage zwischen Deutschland und Polen bedient MEDIRES sowohl lokal ansässige Gesundheitseinrichtungen als auch grenzüberschreitende Aufträge.

Leistungen und Produkte

Die Dienstleistungen von MEDIRES richten sich nach den Vorgaben der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV). Zu den Kernleistungen gehören:

  • Sicherheitstechnische Kontrollen (STK): Diese Kontrollen dienen der Sicherheit und Funktionsfähigkeit medizinischer Geräte. MEDIRES führt regelmäßige Prüfungen durch, um die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften sicherzustellen.
  • Messtechnische Kontrollen (MTK): Dabei werden Medizingeräte überprüft und kalibriert, um Messwerte für Diagnostik und Therapie zu sichern.
  • Reparaturservices: MEDIRES bietet Reparaturen für ein breites Spektrum an Geräten an, unabhängig vom Hersteller. Dies umfasst elektronische und mechanische Reparaturen.

Das Unternehmen arbeitet herstellerunabhängig und kann damit auf unterschiedliche Anforderungen seiner Kunden reagieren. Diese Unabhängigkeit erlaubt es MEDIRES, eine Vielzahl von medizintechnischen Geräten zu betreuen, darunter Anästhesiemaschinen, Patientenmonitore, Ultraschallgeräte und weitere.

Regulatorische Einordnung

Die Arbeit von MEDIRES Medizin-Technik Merunka erfolgt unter Beachtung der relevanten Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften. Das Unternehmen führt seine Dienstleistungen gemäß den Richtlinien der Medizintechnik und der MPBetreibV aus. Im Rahmen dieser Vorschriften sorgt MEDIRES dafür, dass die Geräte den geltenden Normen entsprechen, was für die Sicherheit von Patienten und medizinischem Personal relevant ist. Zudem verfolgt MEDIRES Änderungen in der Regulierung von Medizinprodukten, um die geltenden Standards einzuhalten.

Regionale Bedeutung und Besonderheiten

In der dünn besiedelten Oderregion kommt MEDIRES eine besondere Rolle zu. Das Unternehmen ist Partner für viele örtliche Gesundheitsdienstleister, die auf Unterstützung angewiesen sind. Angesichts der demografischen Herausforderungen in Ostbrandenburg, mit einer alternden Bevölkerung und steigenden Anforderungen an die medizinische Versorgung, trägt MEDIRES zur Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung bei.

Die Lage von Frankfurt (Oder) ermöglicht MEDIRES zudem grenzüberschreitende Kooperationen. Das ist relevant in einem Umfeld, in dem auch polnische Gesundheitseinrichtungen auf solche Dienstleistungen angewiesen sind. MEDIRES hat bereits Projekte in Zusammenarbeit mit Partnern im polnischen Gesundheitswesen umgesetzt und fördert damit den Austausch über nationale Grenzen hinweg.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Berlin | Pflegeheime Übersicht

Häufige Fragen zu MEDIRES Medizin-Technik Merunka

Was macht MEDIRES Medizin-Technik Merunka?

MEDIRES Medizin-Technik Merunka ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Frankfurt Oder. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist MEDIRES Medizin-Technik Merunka ansässig?

MEDIRES Medizin-Technik Merunka hat seinen Sitz in Frankfurt Oder. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist MEDIRES Medizin-Technik Merunka tätig?

MEDIRES Medizin-Technik Merunka ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Profil unvollständig

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik