INTERMEDT Medizin & Technik GmbH

Medizintechnik · Leer

INTERMEDT Medizin & Technik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Leer, Niedersachsen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

INTERMEDT Medizin & Technik GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Gewerbestrasse-Süd 13
26842 Leer

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INTERMEDT Medizin & Technik GmbH im Überblick

Die INTERMEDT Medizin & Technik GmbH, ansässig in Leer, Niedersachsen, ist ein innovatives Unternehmen, das sich auf die Bereitstellung von Medizintechnikservices und technischer Gebäudeausstattung für medizinische Einrichtungen spezialisiert hat. Gegründet mit dem Ziel, eine qualitativ hochwertige und verlässliche Infrastruktur für die Gesundheitsversorgung zu gewährleisten, spielt INTERMEDT eine entscheidende Rolle in der regionalen Gesundheitslandschaft Ostfrieslands. Das Unternehmen hat sich als vertrauenswürdiger Partner für Kliniken, Arztpraxen und andere medizinische Einrichtungen etabliert.

Leistungen und Produkte

INTERMEDT bietet ein breit gefächertes Portfolio an Dienstleistungen und Produkten, die auf die speziellen Bedürfnisse der Gesundheitsversorgung zugeschnitten sind. Dazu gehören:

  • Medizintechnischer Service: Umfasst die Instandhaltung und Reparatur von medizintechnischen Geräten, um deren Betriebssicherheit und Funktionsfähigkeit sicherzustellen.
  • STK- und MTK-Prüfungen: Durchführung von Sichel- und Medizin- Technischer Geräteprüfungen, gemäß der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV). Diese Prüfungen sind gesetzlich vorgeschrieben und garantieren die Sicherheit für Patienten und Nutzer.
  • Technische Gebäudeservices: Das Unternehmen bietet umfassende Lösungen für die technische Ausstattung und das Management von Gebäuden in Gesundheitseinrichtungen.

Ein besonderes Augenmerk legt INTERMEDT auf die Schulung und Weiterbildung des Fachpersonals in den Einrichtungen. Durch regelmäßige Schulungen bleiben die Mitarbeiter bezüglich aktueller Technologien und gesetzlicher Vorgaben informiert, was die Qualität der medizinischen Versorgung zusätzlich verbessert.

Standort Leer / Niedersachsen

Leer liegt malerisch in Ostfriesland, an der Mündung der Leda in die Ems. Diese strategisch günstige Lage ermöglicht es INTERMEDT, seine Dienste effizient in der gesamten Region anzubieten. Die Stadt ist nicht nur ein zentraler Knotenpunkt für Verkehr und Logistik, sondern beherbergt auch das Kreiskrankenhaus Leer sowie zahlreiche andere medizinische Einrichtungen. Diese bilden die regionale Kundenbasis von INTERMEDT.

Die Nähe zu den Kunden ist ein klarer Vorteil für INTERMEDT, da lange Anfahrtswege vermieden werden. Dies gewährleistet schnelle Reaktionszeiten im Notfall sowie kontinuierliche Unterstützung für die Einrichtungsteams, die auf einen erstklassigen Service angewiesen sind. Der persönliche Kontakt zu den Kunden stärkt die Beziehungen und ermöglicht maßgeschneiderte Lösungen.

Durch die starke Fokussierung auf die Region trägt INTERMEDT zur Sicherstellung hochwertiger medizinischer Dienstleistungen bei und unterstützt die Stabilität des Gesundheitssystems in Ostfriesland. Dies ist besonders wichtig, da die Region häufig von Fachkräftemangel im Gesundheitssektor betroffen ist.

Regulatorische Einordnung

Die INTERMEDT Medizin & Technik GmbH agiert unter strengen Auflagen, die durch nationale und europäische Regularien für die Medizintechnik vorgegeben sind. Alle Dienstleistungen, die das Unternehmen anbietet, entsprechen den Richtlinien der Medizinprodukteverordnung (MDR) sowie der MPBetreibV für die Wartung und Instandhaltung von medizinischen Geräten. Diese regulatorischen Rahmenbedingungen garantieren, dass nur qualifiziertes Personal die Prüfungen und Wartungen durchführt, was die Sicherheit der Patienten und die Funktionalität der Medizinprodukte gewährleistet.

Besonderheiten und Innovationen

Ein herausragendes Merkmal der INTERMEDT Medizin & Technik GmbH ist das Engagement für kontinuierliche Innovation. Das Unternehmen investiert in moderne Technologien und digitale Lösungen, um die Effizienz seiner Dienstleistungen zu steigern. Ein Beispiel hierfür ist die Implementierung eines digitalen Managementsystems, das eine schnellere und transparentere Dokumentation von Wartungen und Prüfungen ermöglicht. Dies verbessert nicht nur die Effizienz, sondern erleichtert auch die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben.

Zusätzlich legt INTERMEDT großen Wert auf Umweltfreundlichkeit und nachhaltige Praktiken. Durch den Einsatz energiesparender Technologien und die Optimierung von Abläufen wird der ökologische Fußabdruck minimiert, was in der heutigen Zeit ein wichtiger Aspekt für viele Kunden darstellt.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Niedersachsen | Pflegeheime Übersicht

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Häufige Fragen zu INTERMEDT Medizin & Technik GmbH

Was macht INTERMEDT Medizin & Technik GmbH?

INTERMEDT Medizin & Technik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Leer. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist INTERMEDT Medizin & Technik GmbH ansässig?

INTERMEDT Medizin & Technik GmbH hat seinen Sitz in Leer. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist INTERMEDT Medizin & Technik GmbH tätig?

INTERMEDT Medizin & Technik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik