S + S Medizintechnik Handels GmbH Adresse & Kontakt
S + S Medizintechnik Handels GmbH: Profil
Die S + S Medizintechnik Handels GmbH ist ein Medizintechnikhandelsunternehmen mit Sitz in Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen liefert medizinische Geräte und Zubehör an Arztpraxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen im Rheinland. S + S verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Branche und tritt gegenüber Gesundheitseinrichtungen sowohl als Lieferant als auch als Ansprechpartner für Medizintechnik auf.
Leistungen und Produkte
Das Sortiment der S + S Medizintechnik Handels GmbH deckt verschiedene medizinische Geräte und Anwendungen ab. Ein Hauptbereich ist die diagnostische Medizintechnik für Bildgebung und Patientendiagnose. Dazu zählen unter anderem Ultraschallgeräte, EKG-Systeme sowie Geräte für die Labordiagnostik, die der Befunderhebung dienen.
Ein weiterer Bereich ist die therapeutische Medizintechnik, in dem das Unternehmen Behandlungseinheiten und Hilfsmittel für verschiedene Fachrichtungen anbietet, darunter Chirurgie, Gynäkologie und Physiotherapie. Die Produktpalette reicht von OP-Tischen bis zu Mobilisationsgeräten für die Rehabilitation. Hinzu kommt das Angebot an medizinischem Zubehör, das Verbrauchsmaterialien, Desinfektionsmittel und Ausstattungslösungen umfasst.
Zum Leistungsspektrum gehört die Beratung von Gesundheitseinrichtungen bei der Auswahl und Beschaffung medizinischer Geräte. S + S Medizintechnik arbeitet dabei mit Herstellern und Kunden zusammen, um Lösungen an die jeweiligen Anforderungen der Einrichtungen anzupassen. Der After-Sales-Service soll sicherstellen, dass Produkte betriebsbereit bleiben und genutzt werden können, was in der Medizintechnik eine wichtige Rolle spielt.
Regulatorische Einordnung
Die S + S Medizintechnik Handels GmbH unterliegt den regulatorischen Vorgaben der Medizintechnikbranche. Die Produkte müssen den Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR) entsprechen, die Sicherheit und Leistungsfähigkeit von Medizinprodukten in der Europäischen Union regelt. Das Unternehmen dokumentiert die vertriebenen Produkte und überprüft sie regelmäßig, um die Konformität mit den geltenden Normen sicherzustellen.
Standort Düsseldorf / Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf ist Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen und ein Standort für die Gesundheitswirtschaft in Deutschland. Das Universitätsklinikum Düsseldorf sowie zahlreiche Fachkliniken und medizinische Versorgungszentren prägen die regionale Versorgung, mit der S + S Medizintechnik zusammenarbeitet. Über diese Kooperationen kann das Unternehmen Produkte an die Anforderungen der Gesundheitsdienstleister anpassen.
Düsseldorf gehört zu einem der größten Medizintechniknetzwerke Deutschlands. Die jährlich stattfindende MEDICA dient als internationale Plattform für den Austausch in der Medizin- und Medizintechnikbranche. Die Nähe zur Messe ermöglicht S + S Medizintechnik, aktuelle Entwicklungen in Produktentwicklung und Beratung aufzunehmen.
Die S + S Medizintechnik Handels GmbH ist damit im Medizintechnikmarkt Nordrhein-Westfalens tätig und fungiert als Ansprechpartner für Gesundheitseinrichtungen, die Geräte und Dienstleistungen beschaffen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Düsseldorf | Medizintechnik NRW
Häufige Fragen zu S + S Medizintechnik Handels GmbH
Was macht S + S Medizintechnik Handels GmbH?
S + S Medizintechnik Handels GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Düsseldorf. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist S + S Medizintechnik Handels GmbH ansässig?
S + S Medizintechnik Handels GmbH hat seinen Sitz in Düsseldorf. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist S + S Medizintechnik Handels GmbH tätig?
S + S Medizintechnik Handels GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.