Orthopädie Wolfgang Lattrich GmbH Adresse & Kontakt
Orthopädie Wolfgang Lattrich GmbH im Überblick
Orthopädie Wolfgang Lattrich GmbH aus Neunkirchen im Saarland ist ein renommierter orthopädietechnischer Fachbetrieb, der im Jahr 1990 von Wolfgang Lattrich gegründet wurde. Mit über 30 Jahren Erfahrung hat sich das Unternehmen in der Region etabliert und versorgt Patienten mit orthopädischen Hilfsmitteln, Prothesen, Orthesen und orthopädischen Einlagen. Neunkirchen, als drittgrößte Stadt des Saarlandes, spielt eine zentrale Rolle in der Gesundheitsversorgung sowohl lokal als auch regional. Die Stadt ist historisch als industrielles Zentrum bekannt und beherbergt eine Vielzahl von Fachbetrieben, die sich durch innovative Lösungen und hohe Qualität auszeichnen.
Leistungen und Produkte
Die Orthopädie Lattrich bietet eine breite Palette von Produkten und Dienstleistungen an, die speziell auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten zugeschnitten sind. Dazu gehören maßgefertigte Prothesen für Arm- und Beinamputationen, die durch modernste Herstellungsverfahren und Materialien sowohl Funktionalität als auch Komfort gewährleisten. Weiterhin werden hochentwickelte Orthesen zur Unterstützung der Gelenke und zur Rehabilitation nach Verletzungen gefertigt. Das Unternehmen ist auch auf Kompressionsversorgungen spezialisiert, die zur Behandlung venöser Erkrankungen und postoperativen Rehabilitation eingesetzt werden. Einlagenversorgungen für verschiedene Schuharten runden das Angebot ab und gewährleisten, dass die Patienten auch im Alltag umfassend unterstützt werden. Die handwerkliche Fertigung erfolgt in eigene Werkstätten, die von erfahrenen Orthopädie-Techniker-Meistern geleitet werden, was eine hohe Qualität der Produkte sicherstellt.
Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung
Orthopädie Wolfgang Lattrich GmbH unterliegt strengen regulatorischen Vorgaben, die für die Medizintechnikbranche in Deutschland gelten. Alle Produkte müssen den Anforderungen der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) entsprechen, was die Sicherheit und Effektivität der Hilfsmittel garantiert. Das Unternehmen ist nach ISO 13485 zertifiziert, was eine kontinuierliche Verbesserung der Qualitätssicherung und -managementprozesse sicherstellt. Diese Zertifizierungen sind nicht nur für die Direktabrechnung mit gesetzlichen Krankenkassen erforderlich, sondern bieten auch den Patienten die Gewissheit, dass sie Produkte von höchster Qualität erhalten.
Bedeutung für die Region
Die Orthopädie Wolfgang Lattrich GmbH hat nicht nur einen wesentlichen Einfluss auf die Versorgung der Bevölkerung in Neunkirchen und Umgebung, sondern auch auf die lokale Wirtschaft. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Ausbildung von Fachkräften im Bereich der Orthopädie-Technik trägt das Unternehmen zum Fachkräftemangel in der Region entgegen. Zudem kooperiert Orthopädie Lattrich regelmäßig mit örtlichen Rehabilitationseinrichtungen und Kliniken, um die Versorgung der Patienten optimal zu gestalten. Diese Vernetzung ermöglicht einen interdisziplinären Ansatz zur Behandlung von Verletzungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates.
Innovationen und Zukunftsaussichten
Die Orthopädie Wolfgang Lattrich GmbH investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um den stetigen technologischen Fortschritt in der Medizintechnik zu integrieren. Die Einführung innovativer Materialien und Techniken, wie zum Beispiel 3D-Druck bei der Herstellung von Prothesen und Orthesen, ermöglicht eine noch präzisere Anpassung an die individuellen Bedürfnisse der Patienten. Diese Innovationsbereitschaft sichert die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und verbessert die Lebensqualität der Patienten signifikant. In einer sich ständig verändernden Gesundheitslandschaft sieht sich das Unternehmen der Verantwortung verpflichtet, eine hochwertige, patientenorientierte Versorgung sicherzustellen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Sanitätshäuser | Pflegeheime
Häufige Fragen zu Orthopädie Wolfgang Lattrich GmbH
Was macht Orthopädie Wolfgang Lattrich GmbH?
Orthopädie Wolfgang Lattrich GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Neunkirchen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Orthopädie Wolfgang Lattrich GmbH ansässig?
Orthopädie Wolfgang Lattrich GmbH hat seinen Sitz in Neunkirchen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Orthopädie Wolfgang Lattrich GmbH tätig?
Orthopädie Wolfgang Lattrich GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.