M.I.S. Implant Technologies GmbH

Medizintechnik · Minden-Lübbecke

M.I.S. Implant Technologies GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Minden-Lübbecke, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

M.I.S. Implant Technologies GmbH Adresse & Kontakt

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Simeonscarré 2
32423 Minden-Lübbecke

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M.I.S. Implant Technologies GmbH

Die M.I.S. Implant Technologies GmbH im Kreis Minden-Lübbecke in Nordrhein-Westfalen ist die deutsche Niederlassung des israelischen Dentalimplantat-Herstellers MIS Implants Technologies. Das Unternehmen vertreibt Zahnimplantate, prothetische Komponenten und Bohrersysteme für Zahnärzte und Oralchirurgen in Deutschland. Minden ist Kreisstadt des Kreises Minden-Lübbecke in Ostwestfalen. Über sein Produktsortiment ist M.I.S. im deutschen Markt der Dentalimplantate vertreten.

Leistungen und Produkte

MIS Implant Technologies bietet ein Sortiment an Implantatsystemen, darunter das V3-Implantat und das C1-Implantatsystem. Diese Systeme sind auf langfristige Stabilität und biomechanische Effizienz ausgelegt und sollen eine präzise Platzierung und Integration in den Kiefer ermöglichen. Das Portfolio umfasst zudem chirurgische Instrumente für das Setzen von Implantaten sowie prothetische Komponenten für die abschließende Versorgung.

  • V3-Implantat: mit einer Oberflächenbearbeitung, die die Osseointegration unterstützt.
  • C1-Implantatsystem: für anspruchsvollere klinische Situationen entwickelt.
  • Prothetikkomponenten: Abutments und Aufbauten zur individuellen Anpassung in der Zahnersatzversorgung.
  • Digitale Workflow-Lösungen: Software und digitale Technologien zur Erstellung von Behandlungsplänen.

Die Kundenbasis besteht vorwiegend aus Zahnärzten, Implantologen und oralchirurgischen Praxen in ganz Deutschland. M.I.S. begleitet seine Kunden mit Schulungs- und Fortbildungsangeboten zu Entwicklungen in der Implantologie.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Als Hersteller von Medizinprodukten unterliegt die M.I.S. Implant Technologies GmbH den regulatorischen Anforderungen in Deutschland und der EU. Alle Produkte sind CE-gekennzeichnet und entsprechen den Vorgaben der Medical Device Regulation (MDR), die Sicherheit und Leistung medizinischer Produkte regelt. Das Qualitätssicherungssystem von M.I.S. umfasst Prüfungen und Validierungen während des gesamten Entwicklungs- und Produktionsprozesses.

Regionale Bedeutung und Marktzugang

Der Kreis Minden-Lübbecke liegt in Ostwestfalen-Lippe mit der Stadt Minden an der Weser. Die Region verfügt über eine wirtschaftliche Basis sowie über medizinische Fachkräfte und Einrichtungen. M.I.S. Implant Technologies hat von hier aus Zugang zu Zahnarztpraxen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Minden dient dabei als logistischer Knotenpunkt für den Zugang zu Lieferketten und Kunden.

Besonderheiten des Unternehmens

M.I.S. investiert in Forschung und Entwicklung, um Technologien und Produkte für veränderte Anforderungen in der Zahnmedizin zu erarbeiten. Das Unternehmen arbeitet dabei mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammen, um wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis zu überführen. Hinzu kommt der Kundenservice, der technische Unterstützung sowie praxisnahe Weiterbildung für Zahnärzte umfasst.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu M.I.S. Implant Technologies GmbH

Was macht M.I.S. Implant Technologies GmbH?

M.I.S. Implant Technologies GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Minden-Lübbecke. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist M.I.S. Implant Technologies GmbH ansässig?

M.I.S. Implant Technologies GmbH hat seinen Sitz in Minden-Lübbecke. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist M.I.S. Implant Technologies GmbH tätig?

M.I.S. Implant Technologies GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik