Roesys GmbH Adresse & Kontakt
Roesys GmbH: IT-Lösungen für das Gesundheitswesen
Die Roesys GmbH mit Sitz im Kreis Minden-Lübbecke in Nordrhein-Westfalen entwickelt Software- und Systemlösungen für das Gesundheitswesen. Zu den Kunden in der Region Ostwestfalen zählen Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte und medizintechnische Unternehmen. Der Fokus liegt auf Technik zur Unterstützung von Arbeitsabläufen und der Patientenversorgung.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio von Roesys umfasst IT-Systeme für den Gesundheitssektor. Dazu gehören:
- Krankenhausinformationssysteme (KIS): Diese Systeme verwalten die Patientendaten und unterstützen die Prozesse im Krankenhaus, von der Aufnahme bis zur Entlassung.
- Laborsoftware: Diese Lösungen unterstützen die Verwaltung und Auswertung von Laboruntersuchungen und lassen sich in bestehende Krankenhausinformationssysteme integrieren.
- Schnittstellen zur Integration medizintechnischer Geräte: Roesys verknüpft medizinische Geräte mit den IT-Systemen, um Datenerfassung und Datenaustausch zwischen verschiedenen Systemen zu ermöglichen.
Darüber hinaus unterstützt Roesys Gesundheitseinrichtungen bei der Digitalisierung ihrer Prozesse. Die Implementierung von Standards wie HL7 und FHIR ermöglicht die Kommunikation und Interoperabilität zwischen verschiedenen Softwarelösungen. Diese Integration dient der Versorgung von Patienten und der Verwaltung von Ressourcen im Gesundheitswesen.
Regulatorische Einordnung
Die Roesys GmbH arbeitet in einem regulierten Umfeld, da Lösungen im Gesundheitswesen den Vorgaben der Medizinprodukteverordnung (MDR) und der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) unterliegen. Das Unternehmen richtet seine Lösungen auf die Einhaltung dieser Vorschriften aus, damit Patientendaten geschützt sind und die Software zuverlässig arbeitet. Zur Anpassung an den regulatorischen Rahmen schult Roesys seine Mitarbeiter fortlaufend.
Regionale Bedeutung
Der Standort Minden-Lübbecke ist Teil der Gesundheitsversorgung in Ostwestfalen-Lippe. Mit Einrichtungen wie dem Mühlenkreis-Klinikum und dem Johannes Wesling Klinikum Minden ist die Region im Gesundheitssektor vertreten. Die Zusammenarbeit mit diesen Kliniken ermöglicht Roesys die Entwicklung passender Lösungen. Durch die lokale Präsenz kann das Unternehmen Bedürfnisse der Gesundheitsdienstleister aufnehmen und umsetzen.
Schwerpunkte und Entwicklung
Roesys treibt die Digitalisierung im Gesundheitswesen voran. Das Unternehmen entwickelt bestehende Produkte weiter und arbeitet an neuen Technologien wie Künstlicher Intelligenz (KI) und Cloud-basierten Lösungen. Diese Technologien können Klinikabläufe effizienter gestalten und die Entscheidungsfindung in Echtzeit unterstützen.
Ein weiteres Merkmal ist die kundenorientierte Arbeitsweise von Roesys. Das Unternehmen arbeitet mit seinen Kunden zusammen, um Lösungen für deren jeweilige Anforderungen zu entwickeln. Daraus ergeben sich langfristige Partnerschaften im Gesundheitswesen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik NRW | Labore
```Häufige Fragen zu Roesys GmbH
Was macht Roesys GmbH?
Roesys GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Minden-Lübbecke. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Roesys GmbH ansässig?
Roesys GmbH hat seinen Sitz in Minden-Lübbecke. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Roesys GmbH tätig?
Roesys GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.