Mammendorfer Institut für Physik und Medizin MIPM GmbH

Medizintechnik · Fürstenfeldbruck

Mammendorfer Institut für Physik und Medizin MIPM GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Fürstenfeldbruck, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Mammendorfer Institut für Physik und Medizin MIPM GmbH Adresse & Kontakt

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Oskar-von-Miller-Strasse 6
82291 Fürstenfeldbruck

Mammendorfer Institut für Physik und Medizin MIPM GmbH im Überblick

Das Mammendorfer Institut für Physik und Medizin MIPM GmbH hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2003 als ein bedeutendes Medizintechnikunternehmen in Fürstenfeldbruck, Bayern, etabliert. Die Essenz des Unternehmens liegt in der Entwicklung und Produktion innovativer Produkte in der medizinischen Messtechnik und Pulsoximetrie. MIPM hat sich auf die maßgeschneiderte Entwicklung von Pulsoximetern und Patientenüberwachungsgeräten spezialisiert, die nicht nur im klinischen Alltag, sondern auch in der neonatalen Gesundheitsversorgung und der Sportmedizin zum Einsatz kommen. Besonders hervorzuheben ist die "Mammoet"-Produktlinie, die den Bedürfnissen von Neugeborenen und deren speziellen Anforderungen gerecht wird. Das Unternehmen profitiert von seiner strategischen Lage im Großraum München, einer Region, die für ihre fortschrittliche medizinische Forschung bekannt ist.

Leistungen und Produkte

Im Bereich der Pulsoximetrie bietet MIPM eine robuste Produktpalette an, die sich sowohl an die Bedürfnisse von Neugeborenen und Frühgeborenen als auch von Erwachsenen in der Intensivmedizin richtet. Die Pulsoximeter der Marke "Mammoet" zeichnen sich durch ihre Genauigkeit und Benutzerfreundlichkeit aus und sind für den Einsatz unter extremen Bedingungen optimiert. Daneben entwickelt das Institut Photoplethysmographie-Technologien, die eine verbesserte nicht-invasive Überwachung der Vitalzeichen ermöglichen. Diese Technologien haben sich als essentielle Werkzeuge in der klinischen Forschung und Diagnostik etabliert und bieten Ärzten präzise Daten zur Patientenüberwachung. Um höchste Sicherheits- und Qualitätstandards zu gewährleisten, sind alle Produkte CE-zertifiziert, was ihre Anwendung in Kliniken und Forschungseinrichtungen in ganz Europa legitimiert. Zudem legt MIPM großen Wert auf die kontinuierliche Weiterentwicklung seiner Produkte, um auch zukünftigen Herausforderungen in der Medizintechnik gerecht zu werden.

Standort Fürstenfeldbruck / Bayern

Der Standort Fürstenfeldbruck, westlich von München gelegen, bietet MIPM nicht nur eine hervorragende Anbindung an die bayerischen Innovationszentren, sondern auch einen strategischen Vorteil durch die Nähe zu renommierten medizinischen Einrichtungen wie dem LMU Klinikum und der Technischen Universität München. Diese geografische Lage ermöglicht es MIPM, enge Kooperationen mit Forschungseinrichtungen und Kliniken zu etablieren, die für die Entwicklung fortschrittlicher Medizinprodukte unerlässlich sind. Die Region gilt als Hotspot für medizinische Innovationen und bietet somit ideale Rahmenbedingungen für nachhaltiges Unternehmenswachstum.

In den letzten Jahren hat MIPM auch aktiv an verschiedenen Forschungsprojekten im Bereich der Neonatologie und Intensivmedizin teilgenommen. Diese Projekte zielen darauf ab, den Einsatz der MIPM-Geräte zu optimieren und neue medizinische Standards zu setzen. Durch die enge Zusammenarbeit mit Kliniken und Forschungseinrichtungen werden produktbezogene Feedbacks direkt in die Entwicklung integriert, was die Produktqualität und Benutzerfreundlichkeit erheblich verbessert. Dies zeigt, wie wichtig MIPM für die medizinische Gemeinschaft und die Region ist.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik München | Medizintechnik Bayern

Häufige Fragen zu Mammendorfer Institut für Physik und Medizin MIPM GmbH

Was macht Mammendorfer Institut für Physik und Medizin MIPM GmbH?

Mammendorfer Institut für Physik und Medizin MIPM GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Fürstenfeldbruck. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Mammendorfer Institut für Physik und Medizin MIPM GmbH ansässig?

Mammendorfer Institut für Physik und Medizin MIPM GmbH hat seinen Sitz in Fürstenfeldbruck. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Mammendorfer Institut für Physik und Medizin MIPM GmbH tätig?

Mammendorfer Institut für Physik und Medizin MIPM GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik