MR:comp GmbH

Medizintechnik · Gelsenkirchen

MR:comp GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Gelsenkirchen, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

MR:comp GmbH Adresse & Kontakt

Website

Adresse

Buschgrundstrasse 33
45894 Gelsenkirchen

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MR:comp GmbH: Prüflabor für MRT-Kompatibilität

Die MR:comp GmbH in Gelsenkirchen betreibt ein Prüflabor und erbringt Dienstleistungen für die MRT-Kompatibilitätsprüfung von Medizinprodukten und Implantaten. Schwerpunkt sind MR-Sicherheitsprüfungen nach internationalen Normen wie ASTM, ISO und IEC. Diese Normen regeln die Sicherheit und Funktionsfähigkeit medizinischer Anwendungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Magnetresonanztomographie (MRT). Durch die Einhaltung dieser Standards wird geprüft, ob die getesteten Produkte für Patienten sicher und im klinischen Einsatz funktionsfähig sind.

Leistungen und Produkte

MR:comp führt standardisierte Tests zur MR-Sicherheit und MR-Kompatibilität von Implantaten, medizinischen Geräten und Alltagsgegenständen durch. Geprüft werden unter anderem:

  • Krafteinwirkung: Analyse von Translation und Torque, um zu prüfen, ob die Produkte den körperlichen Belastungen im MRT standhalten.
  • Erwärmung: Test der RF-induzierten Erwärmung, um Gefahren durch Temperaturanstiege zu identifizieren, die während einer MRT-Untersuchung auftreten können.
  • Bildgebungsartefakte: Bewertung der Auswirkungen getesteter Materialien auf die Bildqualität im MRT im Hinblick auf eine fehlerfreie Diagnose.

Das Labor ist akkreditiert und nach DIN EN ISO 17025 zertifiziert, womit die Durchführung der Tests und die Rückverfolgbarkeit der Ergebnisse geregelt sind. Daneben bietet MR:comp Beratung an, die auf die jeweiligen Anforderungen von Kunden und Märkten abgestimmt ist.

Regulatorische Einordnung und Besonderheiten

Die Produkte, die MR:comp prüft und zertifiziert, unterliegen rechtlichen Vorgaben und regulatorischen Rahmenbedingungen. In der Europäischen Union müssen Medizinprodukte die Anforderungen der MDR (Medical Device Regulation) erfüllen. MR:comp unterstützt Hersteller dabei, die erforderlichen Prüfungen durchzuführen, um die Konformität mit diesen Vorschriften nachzuweisen. Das Unternehmen ist als technische Prüfstelle tätig und begleitet Hersteller bei der Einhaltung der relevanten gesetzlichen Anforderungen in der Medizintechnik.

Standort Gelsenkirchen / Nordrhein-Westfalen

Gelsenkirchen liegt im nördlichen Ruhrgebiet an den Autobahnen A2 und A42 und ist dadurch logistisch angebunden. Die Stadt wandelt sich vom Kohlestandort zur Wissens- und Technologieregion, begleitet von Forschungseinrichtungen und Hochschulen. MR:comp profitiert von der Nähe zum Wissenschaftspark Gelsenkirchen und der Westfälischen Hochschule sowie von der Lage im Ruhrgebiet, in dem zahlreiche Firmen aus der Medizintechnik ansässig sind. Daraus ergeben sich Kooperationsmöglichkeiten und Zugang zu Networking-Events für den fachlichen Austausch.

Die Bedeutung des Unternehmens für die Region zeigt sich an der wachsenden Nachfrage nach MR-Sicherheitsprüfungen. Die wachsende Medizintechnikbranche in Nordrhein-Westfalen trägt dazu bei, dass MR:comp an der Entwicklung sicherer und funktionsfähiger Produkte beteiligt ist, die in deutschen Kliniken und darüber hinaus eingesetzt werden.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Nordrhein-Westfalen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu MR:comp GmbH

Was macht MR:comp GmbH?

MR:comp GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Gelsenkirchen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist MR:comp GmbH ansässig?

MR:comp GmbH hat seinen Sitz in Gelsenkirchen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist MR:comp GmbH tätig?

MR:comp GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?

Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie MR:comp GmbH müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.

Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?

Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.

Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?

Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik