Gelsenkirchener Werkstätten für angepasste Arbeit gGmbH

Medizintechnik · Gelsenkirchen

Gelsenkirchener Werkstätten für angepasste Arbeit gGmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Gelsenkirchen, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Gelsenkirchener Werkstätten für angepasste Arbeit gGmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Braukämperstrasse 100
45899 Gelsenkirchen

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Über die Gelsenkirchener Werkstätten für angepasste Arbeit gGmbH

Die Gelsenkirchener Werkstätten für angepasste Arbeit gGmbH ist eine gemeinnützige Einrichtung zur Förderung von Menschen mit Behinderungen. Der Sitz liegt in Gelsenkirchen, Nordrhein-Westfalen. Menschen mit körperlichen oder psychischen Einschränkungen finden hier passende Arbeitsfelder. Die Werkstätten verbinden berufliche Rehabilitation mit Arbeitsplätzen, die sich an den Stärken und Bedürfnissen der Beschäftigten orientieren. Die angepassten Arbeitsplätze sollen Selbstständigkeit und soziale Teilhabe stärken.

Leistungen und Produkte

Die Gelsenkirchener Werkstätten bieten Produktionsleistungen mit Schwerpunkt Medizintechnik. Dazu zählen Konfektionierung, Montage und Verpackung von medizinischen Produkten und Hilfsmitteln. Das Unternehmen arbeitet mit medizinischen Einrichtungen und Herstellern von Hilfsmitteln zusammen. Die Werkstätten sind etwa an der Herstellung von medizinischen Verbandsmaterialien, orthopädischen Hilfsmitteln und Zubehör für die Krankenhausversorgung beteiligt.

  • Konfektionierung medizinischer Produkte: Zusammenstellung von Produkten gemäß den Anforderungen der Auftraggeber.
  • Montagearbeiten: Zusammenfügen von Komponenten, etwa bei der Herstellung von Inhalationsgeräten und Diagnosetests.
  • Verpackungsdienstleistungen: Sachgerechte und sterile Verpackung von Medizinprodukten zur Sicherung bis zur Verwendung.

Die berufliche Rehabilitation nimmt eine zentrale Stelle ein. Menschen mit Behinderung werden in den Werkstätten beschäftigt und zugleich auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vorbereitet. Vorbereitungsmaßnahmen, individuelles Coaching und Schulungsangebote gehören zum Angebot, das über Eingliederungshilfe und Werkstattentgelte finanziert wird.

Regulatorische Einordnung

Die Gelsenkirchener Werkstätten unterliegen regulatorischen Vorgaben von Institutionen und Gesetzgeber. Die Produkte und Dienstleistungen müssen den Richtlinien der Medizinprodukteverordnung (MDR) entsprechen, die seit Mai 2021 in der EU in Kraft ist. Die Verordnung legt Sicherheits- und Leistungsstandards für medizinische Produkte fest. Die Werkstätten arbeiten mit Fachleuten und Qualitätssicherungsbeauftragten zusammen, um diese Standards zu überprüfen und einzuhalten.

Standort Gelsenkirchen / Nordrhein-Westfalen

Gelsenkirchen liegt im nördlichen Ruhrgebiet. Im Zuge des Strukturwandels hat sich die Stadt auf Branchen wie nachhaltige Energien und soziale Integration ausgerichtet. Geprägt ist Gelsenkirchen unter anderem durch die zwei zentralen Gesundheitseinrichtungen, das St.-Marienhospital und das Bergmannsheil, sowie durch die Lage in der Nähe weiterer Städte Nordrhein-Westfalens.

Die Bedeutung der Gelsenkirchener Werkstätten reicht über die Stadtgrenzen hinaus, da sie als Modell für die Integration von Menschen mit Behinderungen in das Berufsleben dienen. Das Unternehmen trägt zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur sozialen Teilhabe in der Region bei.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik NRW | Sanitätshäuser

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Häufige Fragen zu Gelsenkirchener Werkstätten für angepasste Arbeit gGmbH

Was macht Gelsenkirchener Werkstätten für angepasste Arbeit gGmbH?

Gelsenkirchener Werkstätten für angepasste Arbeit gGmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Gelsenkirchen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Gelsenkirchener Werkstätten für angepasste Arbeit gGmbH ansässig?

Gelsenkirchener Werkstätten für angepasste Arbeit gGmbH hat seinen Sitz in Gelsenkirchen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Gelsenkirchener Werkstätten für angepasste Arbeit gGmbH tätig?

Gelsenkirchener Werkstätten für angepasste Arbeit gGmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik