Voigt Systemtechnik GmbH

Medizintechnik · Ilm-Kreis

Voigt Systemtechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Ilm-Kreis, Thüringen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Voigt Systemtechnik GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Ilmenauer Strasse 4
98701 Ilm-Kreis

Voigt Systemtechnik GmbH im Überblick

Die Voigt Systemtechnik GmbH wurde im Jahr 1993 gegründet und hat ihren Hauptsitz im Ilm-Kreis, Thüringen. Mit über 30 Jahren Erfahrung hat sich das Unternehmen als Schlüsselakteur im Bereich der Medizintechnik etabliert. Es spezialisiert sich auf die Entwicklung und Produktion von technischen Systemen, Steuerungen und hochwertigen Sonderlösungen für diverse medizintechnische Anwendungen. Der strategisch günstige Standort im Ilm-Kreis, zwischen Erfurt und Jena, ermöglicht eine hervorragende Anbindung an wichtige Forschungs- und Technologiestandorte, was sich positiv auf die Innovationskraft des Unternehmens auswirkt.

Leistungen und Produkte

Das Portfolio von Voigt Systemtechnik deckt mehrere sicherheitskritische Bereiche in der Medizintechnik ab. Zu den Hauptleistungen gehören:

  • Elektronikentwicklung: Hierbei konzentriert sich das Unternehmen auf die Entwicklung maßgeschneiderter elektronischer Komponenten, die in medizinischen Geräten eingesetzt werden. Dies umfasst alles von der Konzeption bis hin zur Prototypenfertigung.
  • Steuerungstechnik: Voigt Systemtechnik entwirft intelligente Steuerungssysteme, die eine effiziente und zuverlässige Bedienung medizintechnischer Geräte sicherstellen. Zu den Anwendungen zählen unter anderem die Automatisierung in OP-Sälen sowie die Unterstützung bei diagnostischen Verfahren.
  • Systemintegration: Das Unternehmen bietet umfassende Dienstleistungen zur Integration von verschiedenen Systemkomponenten in eine funktionierende Einheit. Dies ist besonders wichtig, da moderne medizinische Geräte oft aus mehreren komplexen, miteinander verbundenen Systemen bestehen.

Ein weiteres Spezialgebiet der Voigt Systemtechnik ist die Entwicklung von Individualsoftware, die spezifisch auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt ist. Dies ermöglicht eine hohe Flexibilität in der Umsetzung komplexer medizintechnischer Projekte. Das Unternehmen legt großen Wert auf Qualitätssicherung und ist nach ISO 13485:2016 zertifiziert, was die hohen Standards in der Medizintechnik unterstreicht.

Standort Ilm-Kreis / Thüringen

Der Ilm-Kreis ist nicht nur geographisch zentral gelegen, sondern bildet auch einen bedeutenden Innovationsstandort in Thüringen. Der Zusammenfluss von Talenten, Forschungseinrichtungen und Technologietransfer schaffen ein fruchtbares Umfeld für Unternehmen wie die Voigt Systemtechnik. Die Nähe zu Jena, das als Zentrum für Optik und Mikrosystemtechnik international anerkannt ist, sowie zur Landeshauptstadt Erfurt, die sich durch ihre bildungspolitische Stärke auszeichnet, trägt zur kontinuierlichen Weiterentwicklung und Vernetzung in diesen Sektoren bei.

Vor Ort gibt es zahlreiche Initiativen und Netzwerke, die den Wissensaustausch fördern und verschiedene Akteure aus Wissenschaft und Industrie zusammenbringen. Für die Voigt Systemtechnik GmbH als innovativen Partner in der Medizintechnik ergibt sich hieraus ein großer Vorteil, da sie von der Expertise und den Ressourcen ihrer Umgebung profitieren kann.

Die Bedeutung der Voigt Systemtechnik GmbH für die Region zeigt sich auch in der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Ausbildung junger Fachkräfte. Das Unternehmen engagiert sich aktiv in der regionalen Wirtschaft und kooperiert eng mit Bildungseinrichtungen, um zukünftigen Talenten eine attraktive berufliche Perspektive in der Medizintechnik zu bieten. Durch Praktika und Forschungsprojekte wird der Wissenstransfer gefördert und es werden die Weichen für zukünftige Innovationen in diesem zukunftsträchtigen Sektor gestellt.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

Häufige Fragen zu Voigt Systemtechnik GmbH

Was macht Voigt Systemtechnik GmbH?

Voigt Systemtechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Ilm-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Voigt Systemtechnik GmbH ansässig?

Voigt Systemtechnik GmbH hat seinen Sitz in Ilm-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Voigt Systemtechnik GmbH tätig?

Voigt Systemtechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik