Universal Robots (Germany) GmbH

Medizintechnik · München

Universal Robots (Germany) GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in München, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Universal Robots (Germany) GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Baierbrunner Str. 15
81379 München

Universal Robots (Germany) GmbH im Überblick

Die Universal Robots (Germany) GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft des dänischen Herstellers Universal Robots, der als Pionier im Bereich kollaborativer Roboter (Cobots) gilt. Mit ihrem Hauptsitz in München, Bayern, spielt das Unternehmen eine zentrale Rolle in der Automatisierungslandschaft, insbesondere in der Medizintechnik und Pharmazie. Die Cobots von Universal Robots sind durch ihre Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität gekennzeichnet und können nahtlos in bestehende Produktionsprozesse integriert werden, wodurch sie eine wertvolle Unterstützung für Unternehmen in der Medizintechnik darstellen.

Leistungen und Produkte

Universal Robots bietet eine breite Palette von Cobots, die auf verschiedene Traglast-Anforderungen abgestimmt sind. Die UR-Cobot-Reihe umfasst die Modelle UR3, UR5, UR10, UR16 und den neuen UR20, die Traglasten von 3 bis 20 kg bewältigen können. Neben der Hardware bietet Universal Robots auch maßgeschneiderte Softwarelösungen, die eine einfache Programmierung ermöglichen, selbst für Anwender ohne tiefgehende Robotik-Kenntnisse. Diese Nutzerfreundlichkeit wird durch eine intuitive Benutzeroberfläche und zahlreiche vorgefertigte Anwendungen unterstützt.

Im Bereich der Medizintechnik kommen spezielle Modelle, die sogenannten URe-Modelle, zum Einsatz. Diese Cobots finden Anwendung in der Laborautomation, beispielsweise bei der Probenverarbeitung in diagnostischen Laboren. Sie ermöglichen eine präzise und wiederholbare Durchführung von Pipettieraufgaben und tragen so zur Effizienzsteigerung und Fehlerreduktion bei. Zudem werden sie in der Herstellung von Medizinprodukten eingesetzt, wo sie bei der Montage, Qualitätskontrolle und Verpackung eine entscheidende Rolle spielen. Der Einsatz von Cobots in diesen Bereichen hilft nicht nur, die Produktionskapazitäten zu erhöhen, sondern verbessert auch die Qualität und Sicherheit der Produkte.

Regulatorische Einordnung

In der Medizintechnik sind strenge regulatorische Anforderungen von Bedeutung. Universal Robots (Germany) GmbH ist sich dieser Herausforderungen bewusst und arbeitet eng mit den zuständigen Regulierungsbehörden zusammen, um sicherzustellen, dass alle Produkte den geltenden Normen und Standards entsprechen. Die Cobots sind für den Einsatz in regulierten Umgebungen konzipiert und erfüllen die Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR) sowie anderer relevanter Richtlinien. Diese konformitätsgerechte Entwicklung stellt sicher, dass die Cobots nicht nur zuverlässige, sondern auch sichere Lösungen für die Medizintechnik bieten.

Standort München / Bayern

München ist ein strategisch günstiger Standort für die Universal Robots (Germany) GmbH, da die Stadt ein Zentrum für Technologie und Innovation ist, insbesondere im Bereich der Medizintechnik. Die bayerische Landeshauptstadt beherbergt zahlreiche Life-Sciences-Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die eine Kooperation mit Universal Robots fördern. Dies ermöglicht einen direkten Zugang zu potenziellen Kunden und Partnern und unterstützt die kontinuierliche Weiterentwicklung und Anpassung der Produkte an die Bedürfnisse der Medizintechnikbranche.

Die Metropolregion München bietet zudem ein umfangreiches Netzwerk an Zulieferern und Dienstleistern, welches die Integration von Cobots in bestehende Produktionssysteme erleichtert. Darüber hinaus engagiert sich Universal Robots in regionalen Initiativen, um die Akzeptanz von Automatisierungstechnologien voranzutreiben und potenziellen Kunden zu zeigen, wie Cobots ihre Produktionsprozesse optimieren können.

Ein weiteres wichtiges Merkmal der Universal Robots (Germany) GmbH ist die Ausbildung und Schulung von Kunden und Partnern im Umgang mit den Cobots. Durch Workshops, Webinare und individuelle Schulungen wird sichergestellt, dass Anwender und Company-Partner die Möglichkeiten der Cobots vollumfänglich nutzen können. Dies trägt nicht nur zur Verbesserung der Nutzererfahrung bei, sondern fördert auch die Innovation innerhalb des Unternehmens.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik München | Lohnhersteller Übersicht

Häufige Fragen zu Universal Robots (Germany) GmbH

Was macht Universal Robots (Germany) GmbH?

Universal Robots (Germany) GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Universal Robots (Germany) GmbH ansässig?

Universal Robots (Germany) GmbH hat seinen Sitz in München. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Universal Robots (Germany) GmbH tätig?

Universal Robots (Germany) GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik