Auracher Elektroanlagen GmbH

Medizintechnik · München

Auracher Elektroanlagen GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in München, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Auracher Elektroanlagen GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Münchner Strasse 17
81379 München

Auracher Elektroanlagen GmbH: Elektrotechnik für den Gesundheitsbau

Die Auracher Elektroanlagen GmbH mit Sitz in München plant und realisiert elektrotechnische Anlagen für Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen. Der Betrieb deckt dabei sowohl die Elektroinstallation als auch den Anlagenbau ab. München verfügt über eines der dichtesten Kliniknetze Deutschlands, was Fachbetrieben mit Ausrichtung auf den Gesundheitsbau ein entsprechendes Auftragsumfeld bietet. Über die Zusammenarbeit mit medizinischen Einrichtungen in der Region passt Auracher seine Lösungen an die jeweiligen Anforderungen an.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum von Auracher Elektroanlagen ist auf die Anforderungen im medizinischen Sektor ausgerichtet. Dazu gehören die Planung und Installation elektrotechnischer Anlagen in Bereichen wie:

  • Kliniken
  • Operationssälen
  • Laboren
  • Reinräumen

Zu den Schwerpunkten zählen medizinische IT-Systeme, Sicherheitsstromversorgungen und gebäudetechnische Integrationslösungen. Auch die Installation von Hochspannungsanlagen in Klinikgebäuden gehört zum Aufgabenfeld, das zahlreiche sicherheitsrelevante Aspekte berücksichtigen muss. Die normative Grundlage der Arbeit bildet die DIN VDE 0100-710, die spezifische Anforderungen für medizinisch genutzte Bereiche definiert. Zusammen mit der laufenden Weiterbildung der Mitarbeiter dient diese Grundlage der Sicherheit und Zuverlässigkeit der installierten Systeme.

Regulatorische Einordnung

Auracher Elektroanlagen arbeitet innerhalb des regulatorischen Rahmens, der die Medizintechnikbranche bestimmt. Die Einhaltung nationaler und europäischer Vorschriften ist erforderlich, um Patientensicherheit und die Integrität der technischen Systeme zu gewährleisten. Relevant sind dabei insbesondere die Vorgaben der ISO 13485 zur Qualitätssicherung im Bereich Medizintechnik. Das Unternehmen setzt ein Qualitätsmanagementsystem ein, das regelmäßig auditiert wird, und richtet seine Abläufe an den geltenden Sicherheitsstandards aus.

Standort München / Bayern

München ist ein Standort mit zahlreichen medizinischen Einrichtungen. Das Klinikum der LMU, das Klinikum rechts der Isar, das Deutsche Herzzentrum und weitere Kliniken benötigen spezialisierte Dienstleistungen, die Auracher als regionaler Anbieter bereitstellt. Die hohe Dichte an Gesundheitseinrichtungen in der Region bringt entsprechende technische und fachliche Anforderungen mit sich. Auracher Elektroanlagen ist in diesem Umfeld tätig und arbeitet für Einrichtungen der medizinischen Versorgung.

Aus der regionalen Ausrichtung und der Spezialisierung auf medizinische Elektroanlagen ergaben sich über die Jahre zahlreiche umgesetzte Projekte, die technische Komplexität und konkrete Kundenanforderungen verbinden. Dazu zählen neben großen Kliniken auch kleine und mittelständische Praxen, die eine auf ihren Bedarf zugeschnittene elektrotechnische Infrastruktur benötigen.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Bayern oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Auracher Elektroanlagen GmbH

Was macht Auracher Elektroanlagen GmbH?

Auracher Elektroanlagen GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Auracher Elektroanlagen GmbH ansässig?

Auracher Elektroanlagen GmbH hat seinen Sitz in München. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Auracher Elektroanlagen GmbH tätig?

Auracher Elektroanlagen GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik