Myrenne GmbH Spezialmaschinen + Apparatebau

Medizintechnik · Aachen

Myrenne GmbH Spezialmaschinen + Apparatebau ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Aachen, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Myrenne GmbH Spezialmaschinen + Apparatebau Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Öffnungszeiten

Mo-Do 07:00-16:00

Fr 07:00-12:00

Adresse

Vennhorn 7
52159 Aachen

```html

Myrenne GmbH Spezialmaschinen + Apparatebau

Die Myrenne GmbH Spezialmaschinen + Apparatebau mit Sitz in Aachen, Nordrhein-Westfalen, stellt Spezialmaschinen und technische Apparate her. Das Unternehmen entwickelt und produziert Messgeräte und Spezialanlagen, darunter Geräte zur Blutrheologie für medizinische Forschung und klinische Diagnostik. Bekannt ist Myrenne für sein Erythrozyten-Aggregometer zur Messung der Blutviskosität. Das Gerät wird in klinischen Studien eingesetzt und dient der Analyse von Patientendaten und Diagnosen.

Leistungen und Produkte

Das Kernsortiment von Myrenne umfasst Messgeräte für die Hämorheologie, insbesondere das MA-1 Erythrozyten-Aggregometer. Das Gerät wird in hämatologischen Laboren, Forschungseinrichtungen und Kliniken weltweit eingesetzt. Es ermöglicht Messungen der Blutviskosität und der Erythrozytenaggregation, die diagnostische Parameter für kardiovaskuläre Erkrankungen darstellen. Daneben bietet Myrenne Lösungen, die auf spezifische Kundenanforderungen zugeschnitten sind. Dazu zählen unter anderem:

  • Custom Made Apparate: Entwicklung von Messgeräten nach den jeweiligen Anforderungen der Kunden.
  • Service und Wartung: Dienstleistungen zur Sicherstellung der Genauigkeit der Geräte, einschließlich Kalibrierungen und Reparaturen.
  • Schulungen: Schulungen für medizinisches Personal zur Nutzung der Messtechnologien und zur Interpretation der Ergebnisse.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von Myrenne unterliegen den geltenden EU-Richtlinien für Medizinprodukte. Jedes Gerät durchläuft eine Zertifizierung nach ISO 13485, der internationalen Norm für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik. Über diese regulatorische Einordnung stellt Myrenne sicher, dass die Produkte die definierten Anforderungen an Funktionalität und Patientensicherheit erfüllen.

Regionale Bedeutung

In Aachen befindet sich mit dem Universitätsklinikum RWTH Aachen ein großes Forschungs- und Lehrkrankenhaus. Die Nähe zur RWTH Aachen und deren medizinischer Fakultät bietet Myrenne Anknüpfungspunkte für Forschungskooperationen im Bereich Hämorheologie und Medizintechnik. Die Lage im Rheinland mit ihren Hochschulen und Forschungsinstituten unterstützt den Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie. Das erleichtert es Myrenne, die Produktentwicklung am Stand der Wissenschaft auszurichten.

Besonderheiten und Innovationen

Myrenne arbeitet bei der Produktentwicklung mit Forschungseinrichtungen zusammen und passt das Sortiment an die Anforderungen der Medizintechnik an. Der Fokus auf Forschung und Entwicklung zeigt sich etwa in der Integration von KI-gestützten Algorithmen in die Geräte, was Präzision und Benutzerfreundlichkeit beeinflusst. Daneben setzt Myrenne auf nachhaltige Produktionsmethoden, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik NRW | Labore Übersicht

```

Häufige Fragen zu Myrenne GmbH Spezialmaschinen + Apparatebau

Was macht Myrenne GmbH Spezialmaschinen + Apparatebau?

Myrenne GmbH Spezialmaschinen + Apparatebau ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Aachen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Myrenne GmbH Spezialmaschinen + Apparatebau ansässig?

Myrenne GmbH Spezialmaschinen + Apparatebau hat seinen Sitz in Aachen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Myrenne GmbH Spezialmaschinen + Apparatebau tätig?

Myrenne GmbH Spezialmaschinen + Apparatebau ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik