FEG Textiltechnik mbH

Medizintechnik · Aachen

FEG Textiltechnik mbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Aachen, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

FEG Textiltechnik mbH Adresse & Kontakt

Adresse

Prager Ring 70
52070 Aachen

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FEG Textiltechnik mbH

Die FEG Textiltechnik mbH in Aachen stellt technische Textilien für medizinische Anwendungen her. Am Textilstandort Aachen entwickelt und produziert das Unternehmen textile Lösungen für Medizin, Rehabilitation und Pflege. FEG verbindet textile Verarbeitung mit medizintechnischen Anforderungen und beliefert Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und die Medizinprodukteindustrie. Gegründet vor über 25 Jahren, ist das Unternehmen national und international tätig.

Leistungen und Produkte

Das Produktspektrum der FEG Textiltechnik mbH umfasst medizinische und technische Textilprodukte wie Verbandsmaterialien, Kompressionsgewebe, implantierbare Textilien sowie textile Trägermaterialien für Wundversorgungsprodukte. Die Herstellung richtet sich nach den jeweiligen medizinischen Anforderungen und den Vorgaben der EU-Medizinprodukte-Verordnung, insbesondere der MDR (Medical Device Regulation). Diese regulatorische Einordnung legt die Anforderungen an Sicherheit und Patientensicherheit fest.

  • Verbandsmaterialien: Durchlässige und hypoallergene Materialien für die Wundversorgung in Kliniken und Pflegeheimen.
  • Kompressionsgewebe: Für die Behandlung von Venenerkrankungen und die postoperative Wundversorgung.
  • Implantierbare Textilien: Materialien für chirurgische Eingriffe und implantierbare medizinische Geräte.
  • Textile Trägermaterialien: Für verschiedene Anwendungen in der Wundversorgung mit spezifischen Anforderungen.

Zusätzlich bietet die FEG Textiltechnik mbH textile Entwicklungsdienstleistungen für Unternehmen aus der Medizintechnik- und Pharmaindustrie an, die Materialien für neue Produktkonzepte benötigen. Das Team der FEG arbeitet dabei mit den Kunden zusammen, um Lösungen nach deren spezifischen Anforderungen zu entwickeln.

Standort Aachen / Nordrhein-Westfalen

Aachen ist historisch als Textil- und Technologiestandort bekannt und beherbergt mit der RWTH Aachen eine technische Universität. Das Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen ist ein Forschungszentrum für technische Textilien und trägt zur Forschung in der Region bei. Die Verbindung zwischen Industrie und Forschung schafft ein Umfeld für Unternehmen der Medizintechnik und technischen Textilindustrie.

Die Lage der FEG Textiltechnik mbH ermöglicht es dem Unternehmen, auf den Markt zu reagieren und sich an der Entwicklung neuer Technologien zu beteiligen. Die Region Nordrhein-Westfalen mit ihrer industriellen Basis bietet Zugang zu einem Netzwerk aus Zulieferern, Forschungseinrichtungen und weiteren Unternehmen, das Austausch und Kooperation begünstigt. Die lokale Erfahrung in der Textilverarbeitung und die Medizintechnik-Branche machen Aachen zu einem Zentrum für die Entwicklung medizinischer Produkte.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Sanitätshäuser

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Häufige Fragen zu FEG Textiltechnik mbH

Was macht FEG Textiltechnik mbH?

FEG Textiltechnik mbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Aachen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist FEG Textiltechnik mbH ansässig?

FEG Textiltechnik mbH hat seinen Sitz in Aachen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist FEG Textiltechnik mbH tätig?

FEG Textiltechnik mbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik