Bösl Medizintechnik GmbH

Medizintechnik · Aachen

Bösl Medizintechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Aachen, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Bösl Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Charlottenburger Allee 13
52068 Aachen

Bösl Medizintechnik GmbH

Die Bösl Medizintechnik GmbH wurde im Jahr 1998 in Aachen gegründet. Das Unternehmen vertreibt und wartet medizintechnische Geräte und richtet sein Angebot auf Kliniken, Arztpraxen und andere medizinische Einrichtungen aus. Durch den Standort in Nordrhein-Westfalen bedient Bösl Medizintechnik regionale Kunden sowie Abnehmer im Dreiländereck Deutschland-Belgien-Niederlande. Die geografische Lage ermöglicht kurze Reaktionszeiten und einen flexiblen Service in dieser eng vernetzten Region.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum von Bösl Medizintechnik umfasst den Vertrieb und Service von medizintechnischen Geräten und Produkten sowie Beratungsdienstleistungen zur Beschaffung und zum MDR-konformen Betrieb medizintechnischer Ausstattung. Zu den angebotenen Produkten zählen unter anderem chirurgische Instrumente, Diagnosetechnologien, Überwachungsgeräte sowie sterile Verbrauchsmaterialien. Neben der Lieferung der Produkte bietet Bösl Medizintechnik auch Produkteinweisungen, individuell gestaltbare Wartungsverträge sowie Reparaturservices an. Diese Services stellen sicher, dass die Geräte funktionieren und alle Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) einhalten. Die kontinuierliche Schulung und Fortbildung der Mitarbeiter sind für das Unternehmen essenziell, um aktuelle Trends und Entwicklungen in der Medizintechnik zu integrieren.

Standort Aachen / Nordrhein-Westfalen

Aachen ist aufgrund seiner Bildungs- und Forschungseinrichtungen ein bedeutender Medizin- und Wissenschaftsstandort in Nordrhein-Westfalen. Die RWTH Aachen sowie das Universitätsklinikum Aachen (UKA) schaffen ein Umfeld für Entwicklungen in der Medizintechnik. Die Bösl Medizintechnik GmbH nutzt dieses Umfeld durch Kooperationen mit akademischen Einrichtungen und anderen Unternehmen der Medizintechnikbranche. In der Region besteht eine anhaltende Nachfrage nach medizintechnischen Produkten und Dienstleistungen.

Außerdem spielen die internationalen Beziehungen in der Region eine zentrale Rolle. Aachen ist ein Knotenpunkt in der europäischen Medizintechnikindustrie und hat zahlreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die sich mit verschiedenen Aspekten der Gesundheitsversorgung befassen. Die Bösl Medizintechnik GmbH hat die Möglichkeit, im Rahmen von internationalen Projekten zu kooperieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Märkte zu erschließen.

In den letzten Jahren hat das Unternehmen auch den digitalen Wandel aufgegriffen. Mit der Einführung von telemedizinischen Lösungen und der Integration von IoT-Technologien in medizintechnische Produkte passt sich die Bösl Medizintechnik GmbH an veränderte Anforderungen im Gesundheitswesen an.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Sanitätshäuser | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Bösl Medizintechnik GmbH

Was macht Bösl Medizintechnik GmbH?

Bösl Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Aachen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Bösl Medizintechnik GmbH ansässig?

Bösl Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Aachen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Bösl Medizintechnik GmbH tätig?

Bösl Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik