NORAS MRI products GmbH

Medizintechnik · Würzburg

NORAS MRI products GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Würzburg, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

NORAS MRI products GmbH Adresse & Kontakt

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Adresse

Leibnizstrasse 4
97204 Würzburg

NORAS MRI products GmbH: Profil

Die NORAS MRI products GmbH wurde 2004 in Würzburg gegründet und entwickelt und produziert MRT-Spulen sowie das dazugehörige Zubehör. Der Schwerpunkt liegt auf MRT-Empfangsspulen, die an Kliniken, Radiologiepraxen und Forschungseinrichtungen weltweit geliefert werden. Das Netzwerk wissenschaftlicher Einrichtungen in Würzburg, insbesondere die Zusammenarbeit mit der Medizinischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität, fließt in die Weiterentwicklung der Produkte ein.

Leistungen und Produkte

NORAS stellt Produkte für die Anwendung in der Magnetresonanztomographie her. Dazu zählen Oberflächen-, Volumen- und Spezialspulen, die mit MRT-Feldstärken von 1,5 bis 7 Tesla kompatibel sind. Die Produktpalette umfasst:

  • Standardspulen für spezifische Körperregionen: Dazu gehören Spulen für die Untersuchung von Wirbelsäule, Extremitäten (z. B. Hand, Fuß) sowie ganze Körperbereiche.
  • Kundenspezifische Lösungen: NORAS fertigt individuell angepasste Spulensysteme, die speziell für Forschungsprojekte oder präklinische Anwendungen konzipiert sind.
  • MRT-Zubehör: Dazu zählen Patientenpositionierungssysteme, die den Komfort und die Sicherheit der Patienten während der Bildgebung unterstützen.
  • Technischer Service: NORAS bietet Dienstleistungen zur Installation und Wartung der Produkte.

Daneben betreibt NORAS Forschung und Entwicklung, um neue Technologien in die Produkte einzubringen und Bildqualität und Patientensicherheit weiterzuentwickeln. Die Produktentwicklung orientiert sich an den Anforderungen des Marktes und der Anwender.

Standort Würzburg / Bayern

Würzburg ist Sitz von NORAS und zugleich ein Standort für Medizin und Wissenschaft in Bayern. In der Stadt befinden sich das Universitätsklinikum Würzburg, eines der ältesten Krankenhäuser Deutschlands, und das Comprehensive Cancer Center Mainfranken, das sich mit Behandlungsmethoden in der Onkologie befasst. Diese Einrichtungen bieten NORAS Anknüpfungspunkte für Forschung und Entwicklung sowie für die klinische Erprobung neuer Technologien.

Als Universitätsstadt zieht Würzburg Studierende und Fachkräfte an. Die medizinische Fakultät der Universität Würzburg ist an der Ausbildung medizinischer Fachkräfte und an der Forschung beteiligt. Die Zusammenarbeit mit akademischen Institutionen und Krankenhäusern ermöglicht es NORAS, medizinische Trends frühzeitig aufzunehmen und in die Produktentwicklung einzubeziehen.

In einer Region mit historischer Bedeutung und medizinischer Versorgung ist NORAS am Standort Würzburg in der Medizintechnik aktiv. Die Verbindung aus lokalem Wissen, internationaler Ausrichtung und Forschungskompetenz prägt die Ausrichtung des Unternehmens.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Bayern oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu NORAS MRI products GmbH

Was macht NORAS MRI products GmbH?

NORAS MRI products GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Würzburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist NORAS MRI products GmbH ansässig?

NORAS MRI products GmbH hat seinen Sitz in Würzburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist NORAS MRI products GmbH tätig?

NORAS MRI products GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik