ConvaTec (Germany) GmbH

Medizintechnik · München

Medizintechnikkonzern, tätig in den Bereichen Stomaversorgung, Wundversorgung, Inkontinenzversorgung und Intensivmedizin.

ConvaTec (Germany) GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Öffnungszeiten

Hours: Monday ‐ Friday, 8:30am ‐ 7:00pm ET

For product feedback or concerns, please reach out to us directly at 1-800-422-8811.

Adresse

Mühldorfstraße 8
81671 München

Unternehmensprofil

1978

Gegründet

10.000+

Mitarbeiter

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ConvaTec (Germany) GmbH im Überblick

ConvaTec (Germany) GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft von ConvaTec Group Plc, einem global führenden Unternehmen für Medizintechnik mit Schwerpunkten in Stomaversorgung, fortschrittlicher Wundversorgung, Kontinenz- und Intensivpflege sowie Infusionstherapie. ConvaTec hat seinen Hauptsitz in Reading (Vereinigtes Königreich) und ist an der London Stock Exchange gelistet. Das Unternehmen wurde 1978 als Abteilung von Squibb gegründet und hat sich seitdem zu einem eigenständigen Medizintechnikkonzern entwickelt. ConvaTec beschäftigt rund 10.000 Mitarbeitende weltweit. Die deutsche Niederlassung in München ist für den deutschen und österreichischen Markt verantwortlich. Darüber hinaus engagiert sich ConvaTec stark für Forschung und Entwicklung, um innovative Lösungen anzubieten, die die Lebensqualität von Patienten verbessern.

Tätigkeitsfeld & Produkte

ConvaTec ist in vier Kernbereichen tätig: Ostomy Care (Stomabeutel-Systeme für Kolostomie, Ileostomie und Urostomie), Advanced Wound Care (hochmoderne Wundauflagen für chronische und akute Wunden), Continence & Critical Care (Harnkatheter, Stuhldrainagesysteme, Tracheostomieprodukte) und Infusion Devices (PICC-Katheter, Portsysteme für Chemotherapie). Jedes dieser Segmente umfasst eine Vielzahl spezifischer Produkte, die exakt auf die Bedürfnisse der Patienten zugeschnitten sind.

  • Ostomy Care: ConvaTec bietet eine breite Palette von ein- und zweiteiligen Stomabeuteln, wie die Marken Sur-Fit und Natura an, die eine komfortable und sichere Nutzung für Patienten mit Stomaanlage gewährleisten.
  • Advanced Wound Care: Besonders bekannt ist die Marke Aquacel, die Wundauflagen mit Hydrofiber-Technologie bereitstellt. Diese Produkte sind so konzipiert, dass sie Wundflüssigkeit in ein weiches Gel umwandeln, was die Wundheilung fördert und Infektionen vorbeugt.
  • Continence & Critical Care: Hierzu gehören innovative Systeme wie das Flexi-Seal-System, das speziell für das Stuhldrainagemanagement bei schwer kranken Patienten entwickelt wurde.
  • Infusion Devices: Diese Produktlinie umfasst sichere PICC-Katheter und Portsysteme, die für die intravenöse Chemotherapie und andere langzeittherapeutische Anwendungen gedacht sind.

ConvaTec hat sich dem Ziel verschrieben, qualitativ hochwertige Produkte anzubieten, die nicht nur den aktuellen Bedürfnissen der Patienten entsprechen, sondern auch zukünftige Entwicklungen im Bereich der Medizintechnik antizipieren.

Regulierung & Marktposition

Alle ConvaTec-Produkte unterliegen rigorosen Anforderungen, die in der EU-Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) festgelegt sind. Diese Normen garantieren die Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte in der Anwendung. Darüber hinaus sind die Produkte im deutschen Hilfsmittelverzeichnis der GKV aufgeführt, was bedeutet, dass sie von bestimmten Krankenversicherungen erstattet werden. ConvaTec ist aktives Mitglied im Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) und trägt zur Mitgestaltung von Standards in der Branche bei. Zudem engagiert sich das Unternehmen in der Ausbildung und Fortbildung von Fachpersonal, um sicherzustellen, dass die neuesten Anwendungsstandards eingehalten werden.

In Deutschland sind ConvaTec-Produkte nicht nur in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, sondern auch in Sanitätshäusern und Apotheken erhältlich, was ihre Zugänglichkeit für Patienten und Betreuungspersonal sicherstellt. Die Kombination aus qualitativ hochwertigen Produkten und einem starken regulatorischen Rahmen stärkt die Marktposition von ConvaTec in der Medizintechnikbranche erheblich.

Weitere Informationen: Medizintechnik in Bayern oder alle Medizintechnik-Unternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu ConvaTec (Germany) GmbH

Was macht ConvaTec (Germany) GmbH?

Medizintechnikkonzern, tätig in den Bereichen Stomaversorgung, Wundversorgung, Inkontinenzversorgung und Intensivmedizin.

Wo befindet sich ConvaTec (Germany) GmbH?

ConvaTec (Germany) GmbH hat seinen Sitz in München. Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist ConvaTec (Germany) GmbH tätig?

ConvaTec (Germany) GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das Gesundheitswesen an.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 05.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik