Sartorius AG

Medizintechnik · Göttingen

Internationaler Partner der biopharmazeutischen Industrie. Bietet Laborinstrumente und Bioprozesslösungen für die Herstellung von Biotech-Medikamenten und Impfstoffen.

Sartorius AG Adresse & Kontakt

Adresse

Otto-Brenner-Straße 20
37079 Göttingen

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Sartorius AG im Überblick

Sartorius AG aus Göttingen in Niedersachsen ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Biopharmazeutik und Labortechnologie. Das 1870 gegründete Unternehmen entwickelt und produziert Geräte, Instrumente und Verbrauchsmaterialien für die biopharmazeutische Industrie, Forschung und Diagnostik. Sartorius beschäftigt über 14.000 Mitarbeiter und ist an der Frankfurter Börse notiert. Mit einer Marktkapitalisierung von über 10 Milliarden Euro zählt Sartorius zu den bedeutendsten Akteuren in der Branche.

Leistungen und Produkte

Sartorius bietet zwei Hauptsegmente: Bioprocess Solutions und Lab Products & Services. Im Segment der Bioprocess Solutions werden Produkte wie Bioreaktoren, Filtrationssysteme und Zellkulturmedien entwickelt. Diese sind essentiell für die Herstellung von Biopharmazeutika und Impfstoffen. Der Einsatz der Produkte in der Produktion und Forschung hilft, die Qualität und Effizienz im gesamten Produktionsprozess zu steigern.

Das Segment Lab Products & Services umfasst präzise Waagen, ergonomische Pipetten und innovative Laborfilter. Diese Werkzeuge unterstützen Forschungseinrichtungen und Labore bei der genauen Ausführung ihrer Tätigkeiten und steigern die Produktivität in der Laborumgebung erheblich. Sartorius hat sich in den letzten Jahren auch verstärkt auf digitale Lösungen und Automatisierungstechniken konzentriert, um den Anforderungen einer zunehmend technologiegetriebenen Marktumgebung gerecht zu werden.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Als Anbieter von Produkten für die Biopharmazeutik unterliegt Sartorius strengen regulatorischen Anforderungen. Die Herstellungsverfahren sind nach den internationalen Standards der Guten Herstellungspraxis (GMP) zertifiziert. Für die Entwicklung von Diagnosetechnologien sind die Produkte aktuell gemäß CE-Richtlinien sowie ISO-Normen klassifiziert. Sartorius investiert kontinuierlich in Qualitätssicherungsmaßnahmen und Forschung, um den sich ständig ändernden regulatorischen Rahmenbedingungen gerecht zu werden und ihre Produkte stets auf dem neuesten Stand der Technik zu halten.

Regionale Bedeutung und Partnerschaften

Göttingen ist Universitätsstadt in Südniedersachsen und traditioneller Sitz von Sartorius. Die Georg-August-Universität Göttingen und das Universitätsklinikum sind enge Partner des Unternehmens. Diese Institutionen bieten Sartorius nicht nur eine wertvolle Forschungs- und Entwicklungsperspektive, sondern auch Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften und innovativen Ideen. Die Zusammenarbeit mit lokalen Forschungseinrichtungen und Universitäten fördert den Wissenstransfer und unterstützt die kontinuierliche Verbesserung der Produkte.

Zusätzlich hat Sartorius strategische Partnerschaften mit anderen renommierten Unternehmen in der Biopharmazeutik aufgebaut, um die Entwicklung neuer Produkte zu beschleunigen und seine Marktstellung zu festigen. Diese Kooperationen reichen von gemeinsamen Forschungsprojekten bis hin zu integrierten Lösungen, die den Kunden helfen, ihre Produktionskapazitäten zu optimieren.

Besonderheiten und Innovationskraft

Ein herausragendes Merkmal von Sartorius ist die Innovationskraft, die sich in einer Vielzahl von Patenten und neuen Produkteinführungen widerspiegelt. Das Unternehmen investiert erheblich in Forschung und Entwicklung, um neue Technologien und Produkte zu entwickeln, die den Anforderungen der Biopharmazeutik gerecht werden. Sartorius verfolgt eine klare Strategie der digitalen Transformation und hat in den letzten Jahren mehrere Software-Lösungen präsentiert, die eine verbesserte Prozesskontrolle und Datenanalyse ermöglichen.

Ein weiteres Merkmal ist das Engagement von Sartorius für nachhaltige Praktiken in der Produktion. Das Unternehmen verfolgt aktiv Programme zur Reduzierung seines ökologischen Fußabdrucks und setzt auf umweltfreundliche Materialien und Verfahren in der Produktion.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu Sartorius AG

Was macht Sartorius AG?

Internationaler Partner der biopharmazeutischen Industrie. Bietet Laborinstrumente und Bioprozesslösungen für die Herstellung von Biotech-Medikamenten und Impfstoffen.

Wo befindet sich Sartorius AG?

Sartorius AG hat seinen Sitz in Göttingen. Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist Sartorius AG tätig?

Sartorius AG ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das Gesundheitswesen an.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 07.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik