Paul Hirschring Dental-Labor GmbH Adresse & Kontakt
Paul Hirschring Dental-Labor GmbH
Die Paul Hirschring Dental-Labor GmbH in Hannover ist ein zahntechnisches Labor, das Zahnersatz und prothetische Versorgungen für Zahnarztpraxen und Kliniken in der Region Hannover und überregional fertigt. Das Labor verbindet handwerkliche Zahntechnik mit CAD/CAM-Technologie und deckt ein breites Spektrum an Zahnersatzlösungen für unterschiedliche prothetische Anforderungen ab. Gegründet wurde das Labor im Jahr 1990. Ein Team aus Fachkräften setzt die individuellen Kundenwünsche um und nutzt dazu Schulungen und aktuelle Technologien.
Leistungen und Produkte
Das Leistungsangebot von Paul Hirschring Dental-Labor umfasst verschiedene Zahnersatzlösungen. Dazu zählen Kronen und Brücken aus Keramik, Zirkonoxid und Metalllegierungen sowie Voll- und Teilprothesen. Das Labor produziert zudem implantatgetragenen Zahnersatz, der auf die jeweiligen Patienten abgestimmt wird. Auch kieferorthopädische Apparaturen, etwa Retainer oder herausnehmbare Zahnspangen, werden gefertigt.
- Kronen und Brücken: Aus Materialien wie Zirkonoxid mit hoher Festigkeit.
- Prothesen: Voll- und Teilprothesen, funktional und ästhetisch gestaltet.
- Implantat-getragener Zahnersatz: Lösungen für eine Vielzahl von Implantatsystemen.
- Kieferorthopädische Apparaturen: Individuelle Lösungen zur Zahn- und Kieferstellung.
Das Labor nutzt CAD/CAM-Frästechnik für digitale Zahnrestaurationen. Diese Technik ermöglicht eine digitale Abbildung des Gebisses, sodass der Zahnersatz an die individuellen Bedürfnisse des Patienten angepasst werden kann. Alle Zahnersatz-Produkte sind nach der EU-Medizinprodukte-Verordnung MDR als Medizinprodukte klassifiziert und entsprechen den einschlägigen zahntechnischen Normen.
Standort Hannover / Niedersachsen
Hannover ist die Landeshauptstadt Niedersachsens und ein Wirtschafts- und Messestandort. Die Dichte an Zahnarztpraxen und Kliniken in der Metropolregion Hannover bietet zahntechnischen Laboren wie Paul Hirschring ein regionales Auftragsumfeld. In Niedersachsen sind neben der Gesundheitsbranche auch Medizintechnikunternehmen und Gesundheitsdienstleister ansässig.
Die Zusammenarbeit zwischen Zahnarztpraxen und dem Labor erfolgt über persönliche Ansprechpartner und kurze Lieferwege. Das Labor beteiligt sich an der regionalen Gesundheitsversorgung und führt Fortbildungsveranstaltungen für Zahnärzte und Praxisteams durch, um Entwicklungen und Techniken in der Zahntechnik vorzustellen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen
Häufige Fragen zu Paul Hirschring Dental-Labor GmbH
Was macht Paul Hirschring Dental-Labor GmbH?
Paul Hirschring Dental-Labor GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Hannover. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Paul Hirschring Dental-Labor GmbH ansässig?
Paul Hirschring Dental-Labor GmbH hat seinen Sitz in Hannover. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Paul Hirschring Dental-Labor GmbH tätig?
Paul Hirschring Dental-Labor GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.