OHST Medizintechnik AG

Medizintechnik · Havelland

OHST Medizintechnik AG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Havelland, Berlin. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

OHST Medizintechnik AG Adresse & Kontakt

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Adresse

Grünauer Fenn 3
14712 Havelland

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OHST Medizintechnik AG: Profil

Die OHST Medizintechnik AG stellt diagnostische und therapeutische Medizinprodukte her. Der Sitz liegt im Havelland in Brandenburg. Schwerpunkte sind Geräte für die Hörgeräteakustik, Audiologie und HNO-Diagnostik. Die Produktlinien richten sich an Kliniken, Arztpraxen und audiologische Fachdienste.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio der OHST Medizintechnik AG umfasst folgende Kategorien:

  • Audiometer: Geräte zur Durchführung audiologischer Tests, die die Hörfähigkeit von Patienten bewerten.
  • Tympanometer: Instrumente zur Untersuchung der Funktionsfähigkeit des Mittelohrs, die Informationen zur Diagnose von Ohrenkrankheiten liefern.
  • Diagnostische Systeme für die Hörgeräteversorgung: Lösungen, die Hörverlust diagnostizieren und die Anpassung von Hörgeräten unterstützen.

Die Produkte verfügen über die erforderlichen Zulassungen in Deutschland und Europa und werden nach den Qualitätsstandards der ISO 13485 gefertigt. Zusätzlich bietet OHST Schulungen und technischen Service für medizinische Fachkräfte an, damit das Personal im Umgang mit den Geräten geschult wird. Die Schulungen decken sowohl technische Aspekte als auch die klinische Anwendung ab.

Regulatorische Einordnung

Die OHST Medizintechnik AG ist als Hersteller von Medizinprodukten verpflichtet, die nationalen und europäischen Vorschriften zur Sicherheit und Wirksamkeit ihrer Produkte einzuhalten. Dazu zählt die Medizinprodukteverordnung (MDR) der Europäischen Union, die eine regelmäßige Überprüfung und Aktualisierung der Produkte und Prozesse erfordert. Auf diese Weise sollen die Produkte sicher bleiben und dem aktuellen wissenschaftlichen Stand entsprechen.

Standort Havelland / Brandenburg

Das Havelland liegt im Einzugsbereich der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Die Nähe zu Berliner Universitätskliniken wie der Charité und dem Campus Benjamin Franklin erleichtert den Zugang zu medizinischer Forschung sowie zu klinischen Partnern und Entwicklungsmöglichkeiten im HNO-Bereich. Solche Kooperationen unterstützen die Weiterentwicklung der Produktlinie von OHST.

Die Region hat zudem eine lange Tradition in der Medizintechnik mit Forschungseinrichtungen und Netzwerken, die den Austausch zwischen akademischer und industrieller Seite fördern. Diese Verknüpfung erlaubt es OHST, auf neue Entwicklungen und Marktanforderungen zu reagieren und an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis zu arbeiten.

Besonderheiten und Entwicklungsfokus

Die OHST Medizintechnik AG investiert in Forschung und Entwicklung, um die Produktlinie zu erweitern und an die Anforderungen des Gesundheitsmarktes anzupassen. Projekte zur Integration neuer Technologien, etwa digitale Lösungen für die Hörgeräteanpassung, befinden sich in Vorbereitung. Damit erweitert OHST seine Rolle in der audiologischen Entwicklung über die reine Herstellung hinaus.

OHST arbeitet eng mit audiologischen Fachkräften zusammen, die Rückmeldungen zu Produktdesign und Funktionalität geben. Diese Rückmeldungen fließen in die Produkte ein, sodass sie an den Anforderungen der Anwender ausgerichtet werden und sich auf die Patientenerfahrung auswirken.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Berlin | Labore

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Häufige Fragen zu OHST Medizintechnik AG

Was macht OHST Medizintechnik AG?

OHST Medizintechnik AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Havelland. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist OHST Medizintechnik AG ansässig?

OHST Medizintechnik AG hat seinen Sitz in Havelland. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist OHST Medizintechnik AG tätig?

OHST Medizintechnik AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik