Frank Med GmbH Adresse & Kontakt
Frank Med GmbH
Die Frank Med GmbH mit Sitz in Biberach an der Riß beliefert Arztpraxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen mit Medizinprodukten und Verbrauchsmaterialien. Das Einzugsgebiet umfasst den Umkreis von Biberach sowie weitere Teile der Region in Baden-Württemberg. Der mittelständische Betrieb setzt auf persönliche Beratung und die regelmäßige Versorgung seiner Kunden. Gegründet wurde das Unternehmen in den frühen 2000er Jahren und ist seitdem im regionalen Gesundheitssektor tätig.
Leistungen und Produkte
Das Angebot der Frank Med GmbH umfasst medizinische Verbrauchsmaterialien, Praxisbedarf, Diagnoseprodukte und Geräte für den ambulanten und stationären Einsatz. Zu den wichtigsten Produktbereichen gehören:
- Verbrauchsmaterialien: Dazu zählen sterile Verbandsstoffe, Einmalhandschuhe und Spritzen, die täglich in Arztpraxen und Kliniken benötigt werden.
- Diagnoseprodukte: Schnelltests, Blutdruckmessgeräte und Thermometer für den Einsatz durch medizinisches Fachpersonal.
- Medizinische Geräte: Geräte für den Regelbetrieb sowie Produkte, die in Notfallsituationen eingesetzt werden können.
- Praxisausstattung: Frank Med liefert Lösungen für die Einrichtung von Arztpraxen und Krankenhäusern.
Neben der Produktlieferung bietet das Unternehmen technische Einweisung und Kundenservice für die gelieferten Medizinprodukte, damit die Anwender die Geräte sicher einsetzen können. Die Produkte erfüllen die Anforderungen der EU-Medizinprodukte-Verordnung MDR. Als Vertriebspartner mehrerer Hersteller deckt Frank Med ein breites Sortiment aus einer Hand ab, was die Beschaffung für die Kunden vereinfacht.
Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung
Die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben ist in der Medizintechnik zentral. Die Frank Med GmbH erfüllt die Anforderungen der EU-Medizinproduktegesetzgebung, insbesondere der Europäischen Medizinprodukte-Verordnung (MDR). Diese Verordnung regelt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb medizinischer Produkte. Daneben optimiert Frank Med interne Prozesse und führt regelmäßige Schulungen im Bereich Qualitätssicherung durch, um den technischen und regulatorischen Anforderungen zu entsprechen.
Standort Biberach / Baden-Württemberg
Biberach an der Riß in Oberschwaben ist als Standort der pharmazeutischen Industrie bekannt, insbesondere durch Boehringer Ingelheim, das hier einen Forschungs- und Produktionsstandort betreibt. Die Nähe zur Pharmaindustrie und die ausgebaute Gesundheitsversorgung der Region bilden ein passendes Umfeld für Medizintechnikunternehmen. Baden-Württemberg ist das stärkste Bundesland für die Medizintechnikbranche in Deutschland. Staatliche Förderung und die Forschungsdichte der Region kommen Unternehmen wie der Frank Med GmbH zugute.
Besonderheiten und Engagement
Die Frank Med GmbH legt Wert auf nachhaltige Praktiken und soziale Verantwortung. Das Unternehmen setzt umweltfreundliche Produkte ein, um den ökologischen Fußabdruck zu verringern. Zudem führt Frank Med Schulungs- und Informationsveranstaltungen für medizinisches Personal durch, um den Wissensaustausch und die Anwendung neuer Technologien zu unterstützen.
In der Region beteiligt sich Frank Med an sozialen Projekten zur Stärkung des Gesundheitsbewusstseins der Bevölkerung. Kooperationen mit lokalen Einrichtungen und die Teilnahme an regionalen Gesundheitstagen ergänzen dieses Engagement.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Sanitätshäuser
```Häufige Fragen zu Frank Med GmbH
Was macht Frank Med GmbH?
Frank Med GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Biberach. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Frank Med GmbH ansässig?
Frank Med GmbH hat seinen Sitz in Biberach. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Frank Med GmbH tätig?
Frank Med GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.