Confido Pharma GmbH

Medizintechnik · Münster

Confido Pharma GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Münster, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Confido Pharma GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Siemensstrasse 59
48153 Münster

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Confido Pharma GmbH

Die Confido Pharma GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Münster, Nordrhein-Westfalen. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Arzneimitteln sowie medizintechnischen Produkten. Das Unternehmen arbeitet mit Apotheken, Kliniken und Fachärzten in Deutschland zusammen und legt Wert auf die Qualitätssicherung seiner Produkte.

Über Forschung und Entwicklung passt Confido Pharma das Sortiment an die Anforderungen des Marktes an. Ein zentrales Ziel ist die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit wirksamen Therapien und passenden Produkten.

Leistungen und Produkte

Das Produktsortiment von Confido Pharma umfasst konventionelle Arzneimittel sowie medizintechnische Kombinationsprodukte. Diese sind auf verschiedene Therapiebereiche ausgerichtet, darunter Schmerztherapie, Infektionskrankheiten, Onkologie und chronische Erkrankungen. Die Arzneimittel richten sich sowohl an Akutpatienten in Kliniken als auch an chronisch Erkrankte in der ambulanten Versorgung.

Neben der Produktentwicklung bietet das Unternehmen pharmazeutische Beratungsdienste an. Diese reichen von der Unterstützung der Klinikpharmazie bis zur Beratung für Arztpraxen, damit die Medikation auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmt ist. Confido Pharma arbeitet dabei eng mit medizinischen Fachkräften zusammen.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Confido Pharma unterliegt nationalen und internationalen regulatorischen Anforderungen. Die Produkte sind in Übereinstimmung mit den Richtlinien der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen. Diese Richtlinien legen die Qualitätsstandards für die Arzneimittel und medizintechnischen Produkte fest.

Ein Team aus Fachleuten überwacht und verbessert die Prozesse in Produktion und Distribution, um die Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte sicherzustellen. Regelmäßige Audits und Inspektionen kontrollieren die Einhaltung der Standards. Zudem betreibt das Unternehmen pharmakovigilante Überwachung zur langfristigen Sicherheit seiner Produkte.

Standort Münster / Nordrhein-Westfalen

Münster ist für Confido Pharma ein wichtiger Standort. Die Stadt ist eine Universitätsstadt und ein Zentrum für akademische Medizin, unter anderem mit dem Universitätsklinikum Münster (UKM). Das Klinikum ist für seine medizinische Forschung und die Kooperation mit der Industrie bekannt, was für Firmen wie Confido Pharma relevant ist.

Das Unternehmen profitiert zudem von der Infrastruktur und dem Netzwerk aus Kliniken und Facharztpraxen in der Region Nordrhein-Westfalen. Die medizinische Gemeinschaft fördert den Austausch von Fachwissen, der in die Weiterentwicklung der Produkte und Dienstleistungen von Confido Pharma einfließt.

Die regionale Verankerung ermöglicht es Confido Pharma, auf lokale Bedürfnisse einzugehen und Lösungen für Herausforderungen im Gesundheitswesen anzubieten. Davon profitieren die Klinik- und Praxisversorgung sowie die Patienten in der Region.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Nordrhein-Westfalen | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu Confido Pharma GmbH

Was macht Confido Pharma GmbH?

Confido Pharma GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Münster. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Confido Pharma GmbH ansässig?

Confido Pharma GmbH hat seinen Sitz in Münster. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Confido Pharma GmbH tätig?

Confido Pharma GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik