peS Gesellschaft für medizinische Diagnose- Systeme mbH Adresse & Kontakt
peS Gesellschaft für medizinische Diagnose-Systeme mbH
Die peS Gesellschaft für medizinische Diagnose-Systeme mbH mit Sitz in Leipzig entwickelt und vertreibt Diagnosesysteme und medizintechnische Lösungen für den klinischen Einsatz. Leipzig, die zweitgrößte Stadt Sachsens, ist ein Wissenschaftsstandort und beherbergt das Universitätsklinikum Leipzig sowie zahlreiche Fachkliniken. Dieses Umfeld unterstützt die Entwicklung und den Vertrieb von Diagnosesystemen und die Verbindung zwischen Forschung, Entwicklung und praktischer Anwendung in der Medizin. peS hat sich auf die Integration aktueller Technologien in die klinische Diagnostik ausgerichtet.
Leistungen und Produkte
Das Portfolio von peS umfasst Diagnoseequipment, Messsysteme und softwaregestützte Analyselösungen. Die Produkte richten sich an Arztpraxen, Kliniken und diagnostische Labore und sind auf die Anforderungen des medizinischen Sektors abgestimmt. Zu den Hauptproduktbereichen zählen:
- Bildgebende Diagnostik: Systeme für die digitale Bildgebung zur Analyse von Befunden.
- Klinische Messtechnik: Geräte zur Messung von Vitalzeichen und Laborparametern.
- Softwarelösungen: Digitale Werkzeuge zur Auswertung, Dokumentation und Analyse klinischer Messdaten. Die Integration in bestehende IT-Systeme der medizinischen Einrichtungen unterstützt peS.
Die Unterstützung medizinischer Einrichtungen bei der Integration digitaler Diagnoseworkflows ist ein zentraler Bestandteil der Dienstleistungen. Darüber hinaus bietet peS Schulungen und technischen Service an, damit das Personal die Produkte im Betrieb nutzen kann.
Regulatorische Einordnung
peS unterliegt den regulatorischen Anforderungen der Medizintechnik. Die Produkte werden gemäß der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) entwickelt und hergestellt. Damit sind die Einsatzberechtigung in Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie die Einhaltung der Sicherheitsanforderungen geregelt. Zertifizierungen und interne sowie externe Audits sichern die Einhaltung der für Medizintechnik geltenden Normen und Standards. Diese Auflagen stellen sicher, dass peS-Produkte die gesetzlichen Anforderungen erfüllen und im Klinikalltag funktionieren.
Regionale Bedeutung
Leipzig ist ein Standort für Bildung und Forschung und zugleich ein Standort für Medizintechnik in Deutschland. Mit dem Universitätsklinikum Leipzig und dem Herzzentrum Leipzig besteht in der Region Bedarf an Diagnoselösungen. Der Austausch zwischen Wissenschaftlern und Praktikern in Leipzig unterstützt die Entwicklung von Technologien, die auf die Bedürfnisse der regionalen Gesundheitsversorgung zugeschnitten sind. peS verbindet dabei lokale Anforderungen mit internationalen Standards.
Besonderheiten von peS
peS richtet seine Produkte an den Anforderungen der Kunden aus. Durch die Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften werden die Produkte weiterentwickelt und angepasst. Die Tätigkeit ist nicht auf den deutschen Markt begrenzt; peS bietet auch Lösungen für Auslandsmärkte an. Damit verbindet das Unternehmen regionales Wissen mit internationaler Ausrichtung.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Sachsen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu peS Gesellschaft für medizinische Diagnose- Systeme mbH
Was macht peS Gesellschaft für medizinische Diagnose- Systeme mbH?
peS Gesellschaft für medizinische Diagnose- Systeme mbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Leipzig. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist peS Gesellschaft für medizinische Diagnose- Systeme mbH ansässig?
peS Gesellschaft für medizinische Diagnose- Systeme mbH hat seinen Sitz in Leipzig. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist peS Gesellschaft für medizinische Diagnose- Systeme mbH tätig?
peS Gesellschaft für medizinische Diagnose- Systeme mbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.