Synergy Health Radeberg GmbH

Medizintechnik · Bautzen

Synergy Health Radeberg GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Bautzen, Sachsen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Synergy Health Radeberg GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Juri-Gagarin-Strasse 15
01454 Bautzen

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Synergy Health Radeberg GmbH

Die Synergy Health Radeberg GmbH erbringt Sterilisationsdienstleistungen für Medizinprodukte und hat ihren Sitz in Radeberg, Sachsen, im Landkreis Bautzen. Das Unternehmen gehört zu STERIS plc, das im Bereich der Lohnsterilisation tätig ist. Die Radeberger Niederlassung arbeitet für Hersteller und Kliniken, die auf sichere und wirksame Sterilisationsverfahren angewiesen sind.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsangebot von Synergy Health Radeberg umfasst mehrere Sterilisationsmethoden, die den regulatorischen Anforderungen genügen. Das Unternehmen bietet folgende Sterilisationsverfahren an:

  • Ethylenoxid (EO)-Sterilisation: Diese Methode eignet sich für temperaturempfindliche Medizinprodukte, die durch hohe Temperaturen beschädigt werden könnten. Die EO-Sterilisation tötet Mikroorganismen bei Raumtemperatur ab.
  • Strahlungssterilisation: In diesem Verfahren kommt ionisierende Strahlung zum Einsatz, um Bakterien, Viren und Pilze zu eliminieren. Sie eignet sich für Produkte, die nicht durch Chemikalien oder Hitze behandelt werden können.
  • Dampfsterilisation: Sie ist die am häufigsten verwendete Methode für hitzebeständige Medizinprodukte. Durch Dampf unter Druck werden alle Vegetationsformen von Mikroben abgetötet.

Die Prozesse sind nach den Richtlinien der Guten Herstellungspraxis (GMP) ausgelegt. Das Unternehmen stellt eine vollständige Batch-Dokumentation bereit und richtet die Verfahren nach ISO 11135 für EO-Sterilisation und EN ISO 17665 für Dampfsterilisation aus. Diese Normen dienen dazu, die Qualität und Sicherheit der sterilisierten Produkte abzusichern.

Standort Radeberg / Sachsen

Radeberg ist eine Stadt im Landkreis Bautzen und liegt zwischen der sächsischen Landeshauptstadt Dresden und der Schönbuchregion. Durch die Nähe zu Kliniken, Forschungseinrichtungen und Medizintechnikherstellern findet Synergy Health vor Ort einen breiten Kundenkreis. Die Region hat eine ausgeprägte industrielle Basis im Bereich der Medizintechnik.

Bekannt ist Radeberg zudem für die Radeberger Brauerei, die eine lange Tradition hat und zur lokalen Wirtschaft beiträgt. Neben dem Bier zählt die Medizintechnik heute zu den wichtigen Wirtschaftszweigen der Region. Synergy Health ist in dieses Umfeld eingebunden und richtet seine Entwicklungen an den Bedürfnissen der Kunden aus.

Darüber hinaus plant das Unternehmen, seine Dienstleistungen auszubauen, um auf veränderte Anforderungen des Marktes zu reagieren. Durch Investitionen in Technik und Ausbildung will Synergy Health sein Angebot an Sterilisationsdienstleistungen in Deutschland weiterentwickeln.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Sachsen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Synergy Health Radeberg GmbH

Was macht Synergy Health Radeberg GmbH?

Synergy Health Radeberg GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Bautzen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Synergy Health Radeberg GmbH ansässig?

Synergy Health Radeberg GmbH hat seinen Sitz in Bautzen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Synergy Health Radeberg GmbH tätig?

Synergy Health Radeberg GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik