NeuroTherm GmbH

Medizintechnik · Mettmann

NeuroTherm GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Mettmann, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

NeuroTherm GmbH Adresse & Kontakt

Website

Adresse

Josef-Schappe-Strasse 21
40882 Mettmann

NeuroTherm GmbH im Überblick

Die NeuroTherm GmbH wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich seitdem als ein führendes Medizintechnikunternehmen im Bereich Schmerztherapie etabliert. Mit Hauptsitz in Mettmann, Nordrhein-Westfalen, hat das Unternehmen sich auf neuromodulatorische Verfahren spezialisiert und bietet innovative Lösungen für die Behandlung chronischer Schmerzen, die häufig durch Erkrankungen wie Bandscheibenvorfälle und Nervenkompressionen verursacht werden. Die Produkte von NeuroTherm zeichnen sich durch fortschrittliche Technologien und umfassende Forschung aus, was dem Unternehmen ermöglicht, sich in einem wettbewerbsintensiven Markt erfolgreich zu positionieren. Als Teil der Thermedics-Gruppe ist NeuroTherm sowohl national als auch international in Europa aktiv und hat sich dort einen hervorragenden Ruf erarbeitet.

Leistungen und Produkte

Das Sortiment von NeuroTherm umfasst eine Vielzahl hochentwickelter medizinischer Produkte, die speziell für die Schmerztherapie entwickelt wurden. Dazu gehören unter anderem:

  • Radiofrequenz-Generatoren: Diese Geräte ermöglichen eine präzise Ablation von Nerven, wodurch Schmerzsignale blockiert werden können.
  • Radiofrequenz-Nadeln: Hochmoderne Nadeln ermöglichen es den Ärzten, zielgerichtet und minimalinvasiv in das betroffene Gewebe einzugreifen.
  • Rückenmarkstimulatoren: Diese Geräte senden elektrische Impulse aus, die Schmerzen lindern, indem sie die Schmerzsignale im Rückenmark modulieren.

Diese Produkte werden in spezialisierten Kliniken von Schmerzspezialisten, Anästhesiologen und Neurochirurgen eingesetzt. Neben der Bereitstellung dieser innovativen Technologien legt NeuroTherm großen Wert auf die Ausbildung und Schulung medizinischer Fachkräfte. Das Unternehmen nimmt regelmäßig an Fachkongressen teil, organisiert Schulungen vor Ort und bietet technischen Support, um sicherzustellen, dass das medizinische Personal im Umgang mit den Produkten bestens geschult ist.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Alle Produkte von NeuroTherm unterliegen strengen regulatorischen Vorgaben und sind nach den europäischen Medizinprodukterichtlinien zertifiziert. Das Unternehmen fördert nicht nur die Sicherheit und Effizienz ihrer Produkte, sondern setzt auch auf permanente Qualitätskontrollen und Forschung. Diese Engagement spiegelt sich in der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Produkte und dem Feedback aus verschiedenen Kliniken wider, wovon Patienten und Mediziner gleichermaßen profitieren. Die kontinuierliche Überwachung der klinischen Ergebnisse sorgt dafür, dass NeuroTherm seinen hohen Standards gerecht wird und innovative Lösungen bietet, die der Patientenversorgung zugutekommen.

Bedeutung für die Region

Die NeuroTherm GmbH hat nicht nur einen bedeutenden Einfluss auf die medizinische Versorgung im Bereich der Schmerztherapie, sondern spielt auch eine wichtige Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung der Region Mettmann und darüber hinaus. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Kliniken und Forschungseinrichtungen wird das Know-how in der Region gestärkt und die Gesundheitsversorgung nachhaltig verbessert. Darüber hinaus schafft NeuroTherm Arbeitsplätze vor Ort und bindet Fachkräfte in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Produktion. Die Nähe zu bedeutenden Universitätskliniken, wie denen in Düsseldorf und Bochum, ermöglicht weiterhin einen regen Austausch mit Wissenschaft und Forschung, was zur Innovationskraft des Unternehmens beiträgt.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik NRW | Medizintechnik Deutschland

Häufige Fragen zu NeuroTherm GmbH

Was macht NeuroTherm GmbH?

NeuroTherm GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Mettmann. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist NeuroTherm GmbH ansässig?

NeuroTherm GmbH hat seinen Sitz in Mettmann. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist NeuroTherm GmbH tätig?

NeuroTherm GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?

Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie NeuroTherm GmbH müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.

Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?

Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.

Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?

Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik