phg Peter Hengstler GmbH + Co. KG Adresse & Kontakt
phg Peter Hengstler GmbH + Co. KG
Die phg Peter Hengstler GmbH + Co. KG aus Rottweil in Baden-Württemberg stellt Zählertechnik und elektronische Impulsgeber für die Medizintechnik her. Das Unternehmen beliefert sowohl den medizinischen Sektor als auch industrielle Anwendungsbereiche. Rottweil liegt zentral zwischen Stuttgart und Tuttlingen und zählt zu den ältesten Orten in Baden-Württemberg.
Leistungen und Produkte
phg Peter Hengstler fertigt elektronische Zählbausteine, Impulsgeber, Frequenzteiler und Steuermodule für den Einsatz in Medizingeräten, Dialysatoren und klinischen Analysesystemen. Die Komponenten sind auf Präzision in Anwendungen wie der Patientenüberwachung und der Diagnosetechnologie ausgelegt. Alle Produkte sind für den Einsatz in regulierten Medizintechnikbereichen vorgesehen und entsprechen den CE-Anforderungen für Medizinprodukte. Die Fertigung ist zudem nach ISO 13485 zertifiziert.
- Elektronische Zähler: Für Messungen in Echtzeitanwendungen.
- Impulsgeber: Für die Signalübertragung in Medizingeräten.
- Frequenzteiler: Zur Anpassung von Frequenzen in medizinischen Anwendungen.
- Steuermodule: Zur Automatisierung von Prozessen in der Medizintechnik.
phg Peter Hengstler ist außerdem in der Forschung und Entwicklung tätig. Das Unternehmen hat mehrere Patente angemeldet, unter anderem zu Energieeffizienz und Miniaturisierung.
Regulatorische Einordnung
In der Medizintechnik ist die Einhaltung von Vorschriften und Normen zentral. Die phg Peter Hengstler GmbH + Co. KG unterliegt der Aufsicht durch Gesundheitsbehörden und muss die geltenden regulatorischen Anforderungen erfüllen. Die Produkte werden nach CE-Richtlinien zertifiziert; zudem finden interne und externe Audits statt, um Qualität und Sicherheit zu prüfen. Diese Standards sind die Grundlage für das Vertrauen von Patienten und medizinischem Fachpersonal.
Standort Rottweil / Baden-Württemberg
Rottweil liegt im Landkreis Rottweil in Südwestdeutschland und gehört zum Medizintechnikcluster Tuttlingen, einem der größten Standorte für Medizintechnik. Die ansässigen Unternehmen sind innerhalb der Branche eng vernetzt, was Forschung, Entwicklung und Produktion verbindet. Die Region bietet eine ausgebaute Infrastruktur und Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich der Ingenieurwissenschaften, wodurch die phg Peter Hengstler GmbH + Co. KG Zugang zu Fachkräften erhält.
Die Zusammenarbeit von Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Region fördert den Wissensaustausch und die Produktentwicklung. In diesem Umfeld trägt die phg Peter Hengstler GmbH + Co. KG zur regionalen Wirtschaft und zur Wettbewerbsfähigkeit des Standorts bei.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Tuttlingen | Lohnhersteller Übersicht
```Häufige Fragen zu phg Peter Hengstler GmbH + Co. KG
Was macht phg Peter Hengstler GmbH + Co. KG?
phg Peter Hengstler GmbH + Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rottweil. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist phg Peter Hengstler GmbH + Co. KG ansässig?
phg Peter Hengstler GmbH + Co. KG hat seinen Sitz in Rottweil. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist phg Peter Hengstler GmbH + Co. KG tätig?
phg Peter Hengstler GmbH + Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.