Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG im Überblick
Die Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG ist ein auf Präzisionsfedern und medizintechnische Feinteile spezialisierter Hersteller mit Sitz in Rottweil, Baden-Württemberg. 1947 gegründet, hat sich das Unternehmen über die Jahrzehnte hinweg zu einem anerkannten Anbieter in der Medizintechnik entwickelt. Mit einer langen Geschichte in der Federtechnik zählt das Unternehmen heute zu den führenden Herstellern in der Branche, was nicht zuletzt auf die hohe Qualität und Innovationskraft der Produkte zurückzuführen ist. Das Unternehmen produziert eine Vielzahl von Federn, Federbaugruppen und feinmechanischen Präzisionsteilen, die in verschiedenen Märkten Anwendung finden, insbesondere in der Medizintechnik, der Automobilindustrie und der Elektroindustrie. Die Region Rottweil-Tuttlingen ist für ihre traditionsreiche Feinmechanik- und Medizintechnikindustrie bekannt, was Hugo Kern und Liebers eine besondere Marktstellung verleiht.
Leistungen und Produkte
Hugo Kern und Liebers fertigt eine breite Palette an Produkten, einschließlich Druckfedern, Zugfedern, Torsionsfedern und Sonderfedern. Diese Komponenten werden aus hochbeständigen Materialien wie Edelstahl und speziellen Legierungen hergestellt, um den anspruchsvollen Anforderungen der Medizintechnik gerecht zu werden. Die Federn finden ihren Einsatz in chirurgischen Instrumenten, Implantaten sowie medizintechnischen Geräten und spielen eine entscheidende Rolle in deren Funktionalität und Sicherheit. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Dienstleistungen von der Entwicklung und Konstruktion von Prototypen bis hin zur Serienfertigung, wobei alle Federtypen für regulierte Medizintechnikbereiche nach ISO 13485 gefertigt werden. Diese Zertifizierung ist ein Beweis für die Erfüllung internationaler Qualitätsstandards und unterstreicht die Kompetenz des Unternehmens in der Herstellung von Medizinprodukten. Auch die Entwicklung innovativer Lösungen zur Optimierung der Produkte der Kunden ist Teil des Leistungsspektrums.
Standort Rottweil / Baden-Württemberg
Rottweil ist im Landkreis Rottweil zwischen Stuttgart und Tuttlingen gelegen und stellt einen strategisch wichtigen Standort für die Medizintechnik dar. Die Nähe zum Tuttlinger Chirurgieinstrumenten-Cluster, einem der größten Zentren für Medizintechnik in Europa, macht Rottweil zu einem attraktiven Zulieferstandort für Präzisionsfedern und Feinmechanikteile. Dieses Cluster vereint zahlreiche Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Fachkräfte, die gemeinsam dazu beitragen, die Region als Innovationsstandort in der Medizintechnik zu stärken. Der Standort Rottweil bietet durch die exzellente Anbindung an wichtige Verkehrsinfrastrukturen und die hohe Dichte an relevanten Unternehmen in der Umgebung ideale Voraussetzungen für das Wachstum und die Entwicklung der Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG. Die Bedeutung des Unternehmens für die Region zeigt sich nicht nur in der wirtschaftlichen Stabilität, die es mit seiner Tätigkeit schafft, sondern auch in der Sicherung von Arbeitsplätzen und der Förderung von Ausbildungsmöglichkeiten in technischen Berufen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Tuttlingen | Lohnhersteller Übersicht
Häufige Fragen zu Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG
Was macht Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG?
Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rottweil. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG ansässig?
Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Rottweil. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG tätig?
Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Rottweil
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Über Medizintechnik
Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.