Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Rottweil

Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Rottweil, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Dr.-Kurt-Steim-Straße 35
78713 Rottweil

Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG im Überblick

Die Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG ist ein auf Präzisionsfedern und medizintechnische Feinteile spezialisierter Hersteller mit Sitz in Rottweil, Baden-Württemberg. 1947 gegründet, hat sich das Unternehmen über die Jahrzehnte hinweg zu einem anerkannten Anbieter in der Medizintechnik entwickelt. Mit einer langen Geschichte in der Federtechnik zählt das Unternehmen heute zu den führenden Herstellern in der Branche, was nicht zuletzt auf die hohe Qualität und Innovationskraft der Produkte zurückzuführen ist. Das Unternehmen produziert eine Vielzahl von Federn, Federbaugruppen und feinmechanischen Präzisionsteilen, die in verschiedenen Märkten Anwendung finden, insbesondere in der Medizintechnik, der Automobilindustrie und der Elektroindustrie. Die Region Rottweil-Tuttlingen ist für ihre traditionsreiche Feinmechanik- und Medizintechnikindustrie bekannt, was Hugo Kern und Liebers eine besondere Marktstellung verleiht.

Leistungen und Produkte

Hugo Kern und Liebers fertigt eine breite Palette an Produkten, einschließlich Druckfedern, Zugfedern, Torsionsfedern und Sonderfedern. Diese Komponenten werden aus hochbeständigen Materialien wie Edelstahl und speziellen Legierungen hergestellt, um den anspruchsvollen Anforderungen der Medizintechnik gerecht zu werden. Die Federn finden ihren Einsatz in chirurgischen Instrumenten, Implantaten sowie medizintechnischen Geräten und spielen eine entscheidende Rolle in deren Funktionalität und Sicherheit. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Dienstleistungen von der Entwicklung und Konstruktion von Prototypen bis hin zur Serienfertigung, wobei alle Federtypen für regulierte Medizintechnikbereiche nach ISO 13485 gefertigt werden. Diese Zertifizierung ist ein Beweis für die Erfüllung internationaler Qualitätsstandards und unterstreicht die Kompetenz des Unternehmens in der Herstellung von Medizinprodukten. Auch die Entwicklung innovativer Lösungen zur Optimierung der Produkte der Kunden ist Teil des Leistungsspektrums.

Standort Rottweil / Baden-Württemberg

Rottweil ist im Landkreis Rottweil zwischen Stuttgart und Tuttlingen gelegen und stellt einen strategisch wichtigen Standort für die Medizintechnik dar. Die Nähe zum Tuttlinger Chirurgieinstrumenten-Cluster, einem der größten Zentren für Medizintechnik in Europa, macht Rottweil zu einem attraktiven Zulieferstandort für Präzisionsfedern und Feinmechanikteile. Dieses Cluster vereint zahlreiche Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Fachkräfte, die gemeinsam dazu beitragen, die Region als Innovationsstandort in der Medizintechnik zu stärken. Der Standort Rottweil bietet durch die exzellente Anbindung an wichtige Verkehrsinfrastrukturen und die hohe Dichte an relevanten Unternehmen in der Umgebung ideale Voraussetzungen für das Wachstum und die Entwicklung der Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG. Die Bedeutung des Unternehmens für die Region zeigt sich nicht nur in der wirtschaftlichen Stabilität, die es mit seiner Tätigkeit schafft, sondern auch in der Sicherung von Arbeitsplätzen und der Förderung von Ausbildungsmöglichkeiten in technischen Berufen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Tuttlingen | Lohnhersteller Übersicht

Häufige Fragen zu Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG

Was macht Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG?

Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rottweil. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG ansässig?

Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Rottweil. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG tätig?

Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik