Pilot Blankenfelde Medizinisch-Elektronische Geräte

Medizintechnik · Teltow-Fläming

Pilot Blankenfelde Medizinisch-Elektronische Geräte ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Teltow-Fläming, Brandenburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Pilot Blankenfelde Medizinisch-Elektronische Geräte Adresse & Kontakt

Adresse

Wilhelm-Grunwald-Strasse 48-50
15827 Teltow-Fläming

Pilot Blankenfelde Medizinisch-Elektronische Geräte: Profil

Pilot Blankenfelde Medizinisch-Elektronische Geräte hat seinen Sitz im Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg. Das Unternehmen wurde 1995 von einer Gruppe aus Ingenieuren und Medizinern gegründet, die medizintechnische Geräte mit elektronischer Technologie verbinden wollten. Seither bietet es medizinisch-elektronische Geräte in der Region an. Die Tätigkeit konzentriert sich auf elektronische Messtechnik und die Herstellung von Therapiegeräten für klinische und diagnostische Anwendungen.

Leistungen und Produkte

Pilot Blankenfelde stellt spezialisierte elektronische Medizingeräte für Diagnose und Therapie her. Zu den Hauptprodukten zählen:

  • Neurostimulationsgeräte: Diese Geräte sind für die Schmerztherapie und die Behandlung neurologischer Erkrankungen konzipiert. Sie kommen unter anderem bei der Therapie von Migräne und neuropathischen Schmerzen zum Einsatz.
  • Biofeedback-Systeme: Diese Systeme ermöglichen es Patienten, physiologische Prozesse wie Muskelspannung oder Herzfrequenz in Echtzeit zu überwachen und zu steuern. Biofeedback wird häufig in der Rehabilitation und im Stressmanagement eingesetzt.
  • Elektrophysiologische Messgeräte: Diese Geräte sind darauf ausgelegt, elektrische Aktivitäten von Nerven und Muskeln zu messen, was für die Diagnosestellung bei neurologischen Erkrankungen und Muskelstörungen von entscheidender Bedeutung ist.

Daneben entwickelt das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen in Zusammenarbeit mit Kliniken und Forschungseinrichtungen. Über diese Kooperationen werden die Produkte an medizinische Standards angepasst und weiterentwickelt.

Standort Teltow-Fläming / Brandenburg

Der Landkreis Teltow-Fläming, in dem Pilot Blankenfelde ansässig ist, liegt im südlichen Brandenburg, unweit von Berlin. Die Nähe zu Forschungseinrichtungen wie der Charité — Universitätsmedizin Berlin ermöglicht dem Unternehmen den Austausch mit medizinischen Fachleuten und die Einbindung aktueller Erkenntnisse in die Produktentwicklung.

Die Infrastruktur am Standort erlaubt es Pilot Blankenfelde, national und international zu arbeiten. Das Unternehmen richtet seine Produkte auf die Bedürfnisse von Patienten und medizinischem Fachpersonal aus.

Regulatorische Einordnung

Pilot Blankenfelde unterliegt den Anforderungen der europäischen Medizintechnikverordnung (MDR) sowie der ISO-Normen für die Qualitätssicherung. Diese Vorgaben betreffen die Sicherheit und Wirksamkeit der hergestellten Produkte. Das Unternehmen führt interne und externe Audits durch, um die Einhaltung der Standards zu belegen und seine Prozesse zu überprüfen.

Bedeutung für die Region

Pilot Blankenfelde beschäftigt Mitarbeiter in einem spezialisierten Sektor und bildet Fachkräfte im Bereich Medizintechnik aus. Das Unternehmen ist Teil eines Netzwerks von Unternehmen und Institutionen im Bereich Gesundheitstechnologie und unterstützt lokale Initiativen und Projekte in der Gesundheitsversorgung.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Brandenburg | Labore

Häufige Fragen zu Pilot Blankenfelde Medizinisch-Elektronische Geräte

Was macht Pilot Blankenfelde Medizinisch-Elektronische Geräte?

Pilot Blankenfelde Medizinisch-Elektronische Geräte ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Teltow-Fläming. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Pilot Blankenfelde Medizinisch-Elektronische Geräte ansässig?

Pilot Blankenfelde Medizinisch-Elektronische Geräte hat seinen Sitz in Teltow-Fläming. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Pilot Blankenfelde Medizinisch-Elektronische Geräte tätig?

Pilot Blankenfelde Medizinisch-Elektronische Geräte ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik