privelop AG Adresse & Kontakt
Wer ist die privelop AG?
Die privelop AG aus dem Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen ist ein Medizintechnikunternehmen mit Schwerpunkt auf minimal-invasiven urologischen Therapieverfahren. Der Fokus liegt auf der Entwicklung und Vermarktung von Geräten zur transurethralen Mikrowellen-Thermotherapie (TUMT) zur Behandlung der benignen Prostatahyperplasie (BPH).
Leistungen und Produkte
privelop bietet ein TUMT-Therapiesystem für die ambulante Behandlung der benignen Prostatahyperplasie. Die Prostatavergrößerung ist eine bei älteren Männern häufige Erkrankung, die zu erheblichen Beschwerden führen kann. Das TUMT-System überträgt Mikrowellenenergie über einen Katheter gezielt ins Prostatagewebe. Dieser Prozess reduziert überschüssiges Gewebe und verbessert die Harnstrahlstärke, ohne dass ein chirurgischer Eingriff notwendig ist.
Neben den Behandlungssystemen umfasst das Portfolio Diagnosetools zur frühzeitigen Erkennung urologischer Erkrankungen. Diese Produkte sollen die Patientenversorgung unterstützen. Das Unternehmen betreibt Forschung und Entwicklung, um bestehende Produkte zu optimieren und neue Therapiesysteme zu entwickeln.
Regulatorische Einordnung
Als Hersteller von Medizinprodukten unterliegt die privelop AG den regulatorischen Auflagen, die in der Europäischen Union durch die Medizinprodukteverordnung (MDR) bestimmt werden. Das Unternehmen hat die erforderlichen Zertifizierungen für seine Produkte erhalten, was Sicherheit und Wirksamkeit der Therapien belegt. Die Einhaltung internationaler Standards ist Voraussetzung für den Marktzugang.
Regionale Bedeutung
Der Rhein-Sieg-Kreis, in dem die privelop AG ansässig ist, ist ein Standort der Medizintechnik-Branche in Nordrhein-Westfalen. Die Region ist für ihre industriellen Strukturen sowie für die Zusammenarbeit mit medizinischen Einrichtungen und Forschungseinrichtungen bekannt. Das nahegelegene Universitätsklinikum Bonn ist ein Partner für klinische Studien und die Entwicklung neuer Behandlungsmethoden. Die Nähe zu solchen Institutionen erleichtert den Wissensaustausch in der Region.
Darüber hinaus beteiligt sich die privelop AG an regionalen Initiativen zur Förderung von Medizintechnik und biomedizinischer Forschung, um die Stellung der Region auf nationaler und internationaler Ebene zu festigen.
Besonderheiten von privelop AG
Ein Merkmal der privelop AG ist der interdisziplinäre Ansatz bei der Produktentwicklung. Im Unternehmen arbeiten Ingenieure, Mediziner und Techniker gemeinsam an Lösungen. Dieser Ansatz richtet die Produkte am aktuellen technologischen Stand und an den Bedürfnissen von Anwendern und Patienten aus.
Zudem nimmt die privelop AG an internationalen Medizinkongressen teil, um ihre Produkte vorzustellen und den Austausch mit anderen Fachleuten zu pflegen. Damit ist privelop in der Medizintechnikbranche vertreten.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
```Häufige Fragen zu privelop AG
Was macht privelop AG?
privelop AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rhein-Sieg-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist privelop AG ansässig?
privelop AG hat seinen Sitz in Rhein-Sieg-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist privelop AG tätig?
privelop AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Rhein-Sieg-Kreis
Medizintechnik in Deutschland
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.