Siliris GmbH Adresse & Kontakt
Siliris GmbH
Die Siliris GmbH sitzt im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen und ist in der Medizintechnik tätig. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt diagnostische Verbrauchsmaterialien sowie Silikon-basierte Produkte. Der Fokus liegt auf biokompatiblen Lösungen für medizinische Anwendungen; die Produktpalette wurde im Lauf der Zeit erweitert.
Leistungen und Produkte
Siliris stellt unter anderem Silikonteile, Dichtungen, Schlauchsysteme und Formkörper her, die in Medizingeräten und bei Einmalprodukten eingesetzt werden. Die Fertigung erfolgt nach festgelegten Richtlinien, sodass die Materialien den Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) entsprechen. Die Biokompatibilität ist nach ISO 10993 zertifiziert, was für die Sicherheit und Verträglichkeit in medizinischen Anwendungen maßgeblich ist.
- Silikonteile: Anwendungen in chirurgischen Instrumenten, Laborgeräten und Diagnosetools.
- Dichtungen: Einhaltung von Hygienestandards und Vermeidung von Kontamination in medizinischen Geräten.
- Schlauchsysteme: Flexible Lösungen für Infusions- und Transfusionssysteme.
- Formkörper: Individuell gefertigte Silikonkomponenten nach Kundenanforderung.
Zur Kundenbasis von Siliris zählen Medizingerätehersteller, Lohnhersteller und OEM-Produzenten. Das Unternehmen fertigt maßgeschneiderte Lösungen und arbeitet dabei eng mit OEM-Partnern zusammen, um sich an einzelne Projektanforderungen anzupassen.
Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards
In der Medizintechnik gelten strenge regulatorische Vorgaben. Siliris hat Maßnahmen zur Konformität mit der EU-MDR umgesetzt, die Voraussetzung für den Marktzugang in Europa ist. Zusätzlich orientiert sich das Unternehmen an der Good Manufacturing Practice (GMP), die eine gleichbleibende Herstellung und Kontrolle nach Qualitätsvorgaben absichert. Diese Richtlinien unterstützen auch den Zugang zu internationalen Märkten.
Standort Rhein-Sieg-Kreis / Nordrhein-Westfalen
Der Rhein-Sieg-Kreis grenzt an die Stadt Bonn und gehört zur Metropolregion Köln/Bonn. In der Region sind unter anderem die Universität Bonn und das Universitätsklinikum Bonn ansässig. Solche Einrichtungen erleichtern Siliris die Zusammenarbeit mit Forschern und Entwicklern vor Ort.
Die hohe Dichte an Unternehmen im Bereich Life Sciences macht die Region zu einem Standort für Forschung und Entwicklung im Gesundheitssektor. Daraus ergeben sich ein dichtes Netzwerk und ein laufender Wissensaustausch, von dem Unternehmen wie Siliris profitieren.
Die Siliris GmbH ist damit ein Anbieter in der Medizintechnik, der auf seine Produkte, die Einhaltung regulatorischer Vorgaben und seine regionale Anbindung setzt und so zur Entwicklung der Branche beiträgt.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Lohnhersteller
```Häufige Fragen zu Siliris GmbH
Was macht Siliris GmbH?
Siliris GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rhein-Sieg-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Siliris GmbH ansässig?
Siliris GmbH hat seinen Sitz in Rhein-Sieg-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Siliris GmbH tätig?
Siliris GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.