Oncotherm GmbH Adresse & Kontakt
Oncotherm GmbH: Profil
Die Oncotherm GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen aus dem Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen mit Schwerpunkt auf Verfahren zur Krebsbehandlung. Die Kerntechnologie, das EHY-Hyperthermiesystem, nutzt Elektrohyperthermie zur Behandlung von Tumorgewebe und unterstützt damit Behandlungsmethoden wie Chemotherapie und Strahlentherapie.
Leistungen und Produkte
Das Produkt EHY-2000-System arbeitet mit einem modulierten Hyperthermie-Verfahren. Durch gezielte elektrische Erwärmung wird das Tumorgewebe bei kontrollierter Temperaturveränderung beeinflusst. Das Verfahren setzt auf die Stimulation körpereigener Abwehrmechanismen und kann die Wirkung von Chemotherapeutika steigern. Daneben bietet Oncotherm klinischen Support mit Schulungen für Onkologen und Medizinphysiker. Eine wissenschaftliche Begleitung der klinischen Anwendung sorgt dafür, dass Forschungsergebnisse in die Praxis einfließen.
Alle Geräte von Oncotherm sind als Medizinprodukte gemäß der Europäischen Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) zertifiziert. Dieser Standard stellt sicher, dass die Produkte den Sicherheits- und Qualitätsanforderungen entsprechen.
Regulatorische Einordnung und Zertifizierungen
Oncotherm GmbH ist in einem stark regulierten Umfeld tätig. Die Zertifizierung der Produkte nach der EU-MDR betrifft die Sicherheit und Wirksamkeit der Geräte sowie die Einhaltung internationaler Normen und Vorschriften. In der Medizintechnik ist dies relevant, da hier die Gesundheit von Patienten im Vordergrund steht. Die regulatorischen Rahmenbedingungen sorgen dafür, dass die Produkte von Oncotherm auch über Deutschland hinaus den Standard erfüllen.
Regionale Bedeutung
Die Lage im Rhein-Sieg-Kreis, nahe Bonn und Köln, bringt für Oncotherm Standortvorteile. Die Nähe zu mehreren Universitätskliniken bietet Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und Forschung. Solche Kooperationen unterstützen die Entwicklung neuer Behandlungsmethoden und die Einbindung in den regionalen Gesundheitssektor. Der Rhein-Sieg-Kreis bietet zudem ein Umfeld für Start-ups und etablierte Unternehmen der Gesundheitsbranche.
Besonderheiten und Zukunftsperspektiven
Oncotherm setzt einen Schwerpunkt auf Elektrohyperthermie und unterscheidet sich damit von anderen Medizintechnikunternehmen im Bereich der Krebsbehandlung. In klinischen Studien zeigt die Kombination von Hyperthermie mit anderen Therapieformen Ergebnisse, die für die Weiterentwicklung der Produkte und die Erschließung neuer Märkte von Bedeutung sind.
Forschung spielt bei Oncotherm eine zentrale Rolle. Das Unternehmen investiert in Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit der EHY-Technologie und prüft neue Anwendungsmöglichkeiten in der onkologischen Behandlung. Daraus kann sich ein breiterer Einsatz der Technologie ergeben, sowohl in bestehenden als auch in neuen Fachgebieten der Medizintechnik.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
```Häufige Fragen zu Oncotherm GmbH
Was macht Oncotherm GmbH?
Oncotherm GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rhein-Sieg-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Oncotherm GmbH ansässig?
Oncotherm GmbH hat seinen Sitz in Rhein-Sieg-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Oncotherm GmbH tätig?
Oncotherm GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.