Probe Secure GmbH Adresse & Kontakt
Probe Secure GmbH
Die Probe Secure GmbH aus Diepholz in Niedersachsen wurde 2005 gegründet und stellt Probentransport-Systeme und Biogefährdungsschutz-Verpackungen für den medizinischen Labortransport her. Im Mittelpunkt steht die Sicherheit beim Transport von medizinischen Proben. Die Fertigung und die Produkte sind auf die Anforderungen beim Transport von klinischen und mikrobiologischen Proben ausgerichtet.
Leistungen und Produkte
Probe Secure bietet Produkte, die nach internationalen Standards zertifiziert sind. Dazu gehören UN3373-zertifizierte Probentransportbehälter für den Transport biologischer Proben. Diese Behälter bestehen aus einem Dreifachverpackungssystem mit äußeren und inneren Sicherheitsbarrieren. Hinzu kommen gefrierstabile Transport-Sets für temperaturempfindliche Proben sowie Biogefährdungsschutz-Verpackungen für den Umgang mit potenziell infektiösen Materialien.
Alle Produkte von Probe Secure erfüllen die IATA P650-Vorschriften für den Lufttransport biologischer Proben. Das Unternehmen verfolgt die Entwicklung und das Monitoring gesetzlicher Vorgaben, um die Produkte auf dem aktuellen Stand der Technik zu halten.
Standort Diepholz / Niedersachsen
Diepholz liegt im Südwesten Niedersachsens zwischen Bremen und Osnabrück. Diese Lage bietet eine Anbindung an Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie an Labornetzwerke in der Region. Die Nähe zu Kunden und Partnern erleichtert es der Probe Secure GmbH, auf die Anforderungen des Marktes zu reagieren. Zudem trägt das Unternehmen mit seinen Arbeitsplätzen zur regionalen Wirtschaft bei.
In Diepholz betreibt Probe Secure eine Produktionsstätte mit eigenen Maschinen. Fachwissen und technische Ausstattung ermöglichen die Herstellung der Produkte unter Einhaltung der Sicherheits- und Umweltstandards. Die Fertigungsprozesse sind auf kleine wie große Produktionsauflagen ausgelegt.
Bedeutung für die Region
Probe Secure GmbH ist ein Anbieter im Bereich der Medizintechnik und in der Region Niedersachsen aktiv. Das Unternehmen beteiligt sich an Initiativen zur Förderung von Bildung und Fachkräften in der Medizintechnik und arbeitet mit lokalen Bildungseinrichtungen zusammen, um Praktika und Ausbildungsplätze anzubieten. Damit will es junge Fachkräfte in der Region halten.
Über Weiterbildungen und Schulungen hält Probe Secure die Mitarbeitenden über aktuelle Entwicklungen und Technologien auf dem Laufenden. In einem Bereich wie der Medizintechnik, der sich rasch verändert, ist das ein wichtiger Faktor.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen
Häufige Fragen zu Probe Secure GmbH
Was macht Probe Secure GmbH?
Probe Secure GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Diepholz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Probe Secure GmbH ansässig?
Probe Secure GmbH hat seinen Sitz in Diepholz. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Probe Secure GmbH tätig?
Probe Secure GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.