Rees Zerspanungstechnik GmbH Adresse & Kontakt
Rees Zerspanungstechnik GmbH
Die Rees Zerspanungstechnik GmbH mit Sitz in Tuttlingen in Baden-Württemberg ist auf Präzisionszerspanung für die Medizintechnik spezialisiert und beliefert seit vielen Jahren Kunden auf dem internationalen Markt. Das Unternehmen gehört zum Tuttlinger Chirurgieinstrumentecluster. Über Echtzeitüberwachung und entsprechende Produktionsverfahren werden die gefertigten Produkte auf internationale Standards ausgerichtet. Auf Basis langjähriger Erfahrung und eines eingespielten Teams fertigt Rees Zerspanungstechnik Lösungen nach den jeweiligen Anforderungen der Medizintechnik.
Leistungen und Produkte
Rees Zerspanungstechnik fertigt CNC-Dreh- und Frästeile und stellt unter anderem Rohlinge für chirurgische Instrumente sowie komplexe Montagegruppen aus rostfreiem Stahl, Titan und medizinischen Kunststoffen her. Eingesetzte Maschinen und Verfahren sind auf die Präzision und die Anforderungen der Medizintechnik ausgelegt. Alle Herstellungsprozesse sind über ein durchgängiges Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 geregelt. Die produktionstechnische Einordnung erfolgt im Kontext der EU-Verordnung über Medizinprodukte (MDR), wobei die Produkte hauptsächlich in die Klassen I und IIa eingeordnet sind. Darüber hinaus setzt Rees Zerspanungstechnik kundenspezifische Projekte um und berät von der Produktentwicklung bis zur Serienfertigung.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen gilt als Zentrum der Chirurgieinstrumente und vereint über 400 spezialisierte Unternehmen aus der Medizintechnik an einem Standort. Aus der Region stammen rund 40 % aller weltweit eingesetzten chirurgischen Instrumente. Die Lage in der Mitte Europas erleichtert international tätigen Unternehmen den Zugang zu ihren Märkten. Rees Zerspanungstechnik nutzt den Austausch innerhalb des Industrieclusters für die Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen. Die Zusammenarbeit mit anderen Herstellern und Forschungseinrichtungen unterstützt die Entwicklung neuer Produkte und verkürzt die Entwicklungszeiten.
Rees Zerspanungstechnik richtet die Fertigung an veränderten Marktbedingungen und technologischen Entwicklungen aus. Im Zuge der digitalen Transformation setzt das Unternehmen auf additive Verfahren und Industrie 4.0-Lösungen, um Stillstandzeiten zu verringern und die Effizienz zu steigern. Außerdem achtet das Unternehmen auf Nachhaltigkeit und umweltfreundliche Herstellungsprozesse, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.
Durch die Spezialisierung auf die Medizintechnik und die vernetzte Produktionsweise im Tuttlinger Cluster ist die Rees Zerspanungstechnik GmbH auf die Anforderungen des internationalen Marktes ausgerichtet und legt Wert auf die Qualität und Sicherheit der hergestellten Produkte.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen
```Häufige Fragen zu Rees Zerspanungstechnik GmbH
Was macht Rees Zerspanungstechnik GmbH?
Rees Zerspanungstechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Rees Zerspanungstechnik GmbH ansässig?
Rees Zerspanungstechnik GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Rees Zerspanungstechnik GmbH tätig?
Rees Zerspanungstechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.