Papke Verpackungstechnik GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Papke Verpackungstechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Papke Verpackungstechnik GmbH Adresse & Kontakt

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Bahnhofstraße 35
78570 Tuttlingen

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Papke Verpackungstechnik GmbH

Die Papke Verpackungstechnik GmbH aus Tuttlingen in Baden-Württemberg fertigt Sterilverpackungen und Verpackungen für Medizinprodukte. Der Firmensitz liegt in einer der wichtigsten Medizintechnikregionen Europas, an der Schnittstelle nationaler und internationaler Märkte. Produziert werden Sterilisationsverpackungen für chirurgische Instrumente und Medizinprodukte; als Zulieferer ist das Unternehmen in das Tuttlinger Chirurgieinstrumenten-Cluster eingebunden. Sterilverpackung ist ein kritisches Glied in der Qualitätssicherungskette für medizinische Einmalinstrumente. Das Unternehmen erfüllt zudem die regulatorischen Vorgaben einschließlich der EU-Verordnungen für Medizinprodukte.

Leistungen und Produkte

Papke Verpackungstechnik entwickelt und produziert Sterilisationsbeutel, -tuben und Tyvek-Peelpack-Verpackungen für Medizinprodukte. Die Produkte entsprechen den Anforderungen der DIN EN ISO 11607 und ermöglichen die keimfreie Aufbewahrung und den Transport steriler Medizinprodukte. Die Verpackungen sind für unterschiedliche Anforderungen im OP-Bereich ausgelegt, etwa hinsichtlich Größe, Material oder Sterilisationsverfahren. Zu den Kunden zählen Chirurgieinstrumentenhersteller und Medizinprodukteproduzenten im Raum Tuttlingen und bundesweit. Bei der Gestaltung der Verpackungen kommen auch umweltfreundliche Materialien zum Einsatz.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Als Tuttlinger Unternehmen ist Papke Verpackungstechnik in das Chirurgieinstrumenten-Cluster der Region eingebunden. Der Standort Tuttlingen ist historisch gewachsen, da hier seit Jahrhunderten chirurgische Instrumente hergestellt werden. Die Nähe zu den über 400 Instrumentenherstellern in der Region schafft Marktbedingungen für spezialisierte Zulieferer wie Papke in der Sterilverpackung. Die Ansiedlung vieler Medizintechnikunternehmen bietet ein Netzwerk für Wissensaustausch und die Entwicklung neuer Technologiestandards.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsmanagement

Die Einhaltung regulatorischer Vorgaben hat für die Papke Verpackungstechnik GmbH zentrale Bedeutung. Das Unternehmen trägt die CE-Kennzeichnung für seine Produkte und arbeitet gemäß den Richtlinien der Medizinprodukteverordnung (MDR). Damit werden die Produkte den Prüfungen unterzogen, die den europäischen Sicherheitsstandards entsprechen. Das Qualitätsmanagementsystem ist nach ISO 13485 zertifiziert. Die Qualitätskontrolle umfasst Anlagenüberwachung, Rückverfolgbarkeit der Materialien sowie Testverfahren vor der Auslieferung.

Forschung und Entwicklung

Papke Verpackungstechnik investiert in Forschung und Entwicklung, um Verpackungslösungen an die Anforderungen im Gesundheitswesen anzupassen. Dazu gehört die Entwicklung neuer, nachhaltiger Materialien und Verfahren, die die Haltbarkeit der Verpackungen erhöhen und die Umweltbelastung verringern sollen. Geplant sind die Digitalisierung von Verpackungsprozessen sowie die Einführung intelligenter Verpackungstechnologien, die zur Rückverfolgbarkeit und Sicherheit im Gesundheitssektor beitragen können.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Tuttlingen | Lohnhersteller Übersicht

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Häufige Fragen zu Papke Verpackungstechnik GmbH

Was macht Papke Verpackungstechnik GmbH?

Papke Verpackungstechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Papke Verpackungstechnik GmbH ansässig?

Papke Verpackungstechnik GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Papke Verpackungstechnik GmbH tätig?

Papke Verpackungstechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik