HONER Medizin-Technik GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Tuttlingen

HONER Medizin-Technik GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

HONER Medizin-Technik GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Einsteinstr. 31
78549 Tuttlingen

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HONER Medizin-Technik GmbH & Co. KG

Die HONER Medizin-Technik GmbH & Co. KG stellt chirurgische Instrumente und medizintechnische Produkte her und hat ihren Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Sie gehört zum Tuttlinger Cluster, das mehr als 400 Unternehmen umfasst und rund 40 Prozent des globalen Marktes für chirurgische Instrumente ausmacht. HONER beliefert Kunden in über 50 Ländern.

Leistungen und Produkte

HONER Medizin-Technik fertigt chirurgische Instrumente für operative Disziplinen wie Orthopädie, Traumatologie, Gynäkologie, Urologie und Allgemeinchirurgie. Zum Sortiment gehören unter anderem:

  • Skalpell- und Schneidinstrumente: Klingen für unterschiedliche Eingriffe.
  • Klemmen und Zangen: Instrumente für das Halten und Fixieren von Gewebe während des chirurgischen Eingriffs.
  • Haken und Retraktoren: zur Vergrößerung des Sichtfelds während Operationen.
  • Spezialinstrumente: nach Kundenanforderungen angefertigte Lösungen für spezifische Bedürfnisse in der Chirurgie.

Die Produkte werden aus Chirurgenstahl nach der Norm DIN EN ISO 7153 gefertigt, um Sterilität und Langlebigkeit zu gewährleisten. HONER investiert in Forschung und Entwicklung, um auf die Anforderungen im Gesundheitswesen zu reagieren. Die Produktion ist nach ISO 13485 zertifiziert, der Norm für Managementsysteme bei Medizinprodukten.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen gilt als Zentrum der Medizintechnik in Deutschland, wovon HONER Medizin-Technik profitiert. Die Fertigungsinfrastruktur in Tuttlingen unterstützt Zusammenarbeit und Austausch zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Das erleichtert HONER die Entwicklung neuer Technologien sowie die Anpassung an Marktveränderungen und technologische Trends.

Über Kooperationen mit regionalen Universitäten und Fachhochschulen greift HONER auf lokal ausgebildete Fachkräfte im Bereich der Medizintechnik zurück. Laut dem Verband der Deutschen Medizintechnikindustrie (BVMed) verfügen die Unternehmen in Tuttlingen über ausgeprägtes Fachwissen, was für HONER von Bedeutung ist.

Regulatorische Einordnung und Marktstellung

Als Hersteller von Medizinprodukten unterliegt HONER den regulatorischen Anforderungen der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) und weiterer Richtlinien. Das Unternehmen investiert laufend in die Einhaltung dieser Vorschriften, um die Sicherheitsstandards zu erfüllen. Die Produkte von HONER sind in mehreren internationalen Märkten zugelassen, darunter die USA, Europa und Asien.

HONER nimmt an internationalen Fachmessen der Medizintechnik teil, was die Sichtbarkeit der Marke erhöht und den direkten Kontakt zu Kunden und Partnern aus dem Gesundheitswesen ermöglicht. Auf diese Weise beobachtet das Unternehmen aktuelle Trends und Entwicklungen im Bereich der Medizintechnik und reagiert darauf.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Tuttlingen | Medizintechnik Baden-Württemberg

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Häufige Fragen zu HONER Medizin-Technik GmbH & Co. KG

Was macht HONER Medizin-Technik GmbH & Co. KG?

HONER Medizin-Technik GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist HONER Medizin-Technik GmbH & Co. KG ansässig?

HONER Medizin-Technik GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist HONER Medizin-Technik GmbH & Co. KG tätig?

HONER Medizin-Technik GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik