Tharmac GmbH

Medizintechnik · Wiesbaden

Tharmac GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Wiesbaden, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Tharmac GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Borsigstrasse 7A
65205 Wiesbaden

```html

Tharmac GmbH im Überblick

Die Tharmac GmbH in Wiesbaden, Hessen, ist ein Medizintechnikunternehmen, das sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Produkten für klinische Labors und Diagnostikeinrichtungen spezialisiert hat. Seit der Gründung hat sich die Tharmac GmbH als zuverlässiger Partner in der Gesundheitsversorgung etabliert. Wiesbaden, als eine der ältesten Kurstädte Deutschlands, bietet nicht nur eine attraktive Lage, sondern spielt auch eine bedeutende Rolle als Zentrum für Medizintechnik in der Rhein-Main-Region. Der Standort profitiert von der unmittelbaren Nähe zu bedeutenden Forschungsinstitutionen und Universitäten, die Innovation und technische Entwicklung vorantreiben.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio der Tharmac GmbH umfasst eine Vielzahl von Medizintechnikprodukten, die auf die spezifischen Bedürfnisse von Einrichtungen im Gesundheitssektor abgestimmt sind. Besonders hervorzuheben sind:

  • Zytologiepräparate: Tharmac bietet ein umfassendes Sortiment an hochwertigen Zytologiepräparaten, die in der Krebsdiagnostik unerlässlich sind. Diese Produkte gewährleisten eine hohe Präzision und Verlässlichkeit in der Diagnose.
  • Histologiezubehör: Das Unternehmen liefert eine breite Palette an Zubehör für die Histologie, einschließlich Mikrotomen, Färbemitteln und Einbettungsmaterialien, die für die Untersuchung von Gewebeproben erforderlich sind.
  • Labormedizinische Spezialprodukte: Tharmac stellt auch spezialisierte Produkte her, die auf individuelle Laborbedürfnisse zugeschnitten sind, darunter Lösungen für die Probenaufbereitung und -analyse.

Die Tharmac GmbH beliefert nicht nur Kliniken und Labore im Rhein-Main-Gebiet, sondern hat auch einen bundesweiten Vertriebsnetzwerk aufgebaut, das eine flächendeckende Versorgung sicherstellt. Das Unternehmen legt großen Wert auf Qualitätssicherung und erfüllt sämtliche regulatorischen Anforderungen der Medizintechnik, einschließlich der Richtlinien der Europäischen Union und der ISO-Normen.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von Tharmac GmbH fallen unter die strengen Vorgaben des Medizinproduktegesetzes (MPG) und der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR). Das Unternehmen hat ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem implementiert, das sicherstellt, dass alle Produkte den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Insbesondere die CE-Kennzeichnung der Produkte zeigt die Konformität mit den EU-Vorgaben. Zudem unterzieht sich Tharmac regelmäßigen internen und externen Audits, um die hohen Standards in der Produktqualität aufrechtzuerhalten.

Regionale Bedeutung

Als Medizintechnikunternehmen in Wiesbaden spielt Tharmac eine Schlüsselrolle in der regionalen Gesundheitsversorgung. Der Standort im Herzen der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main ermöglicht es dem Unternehmen, eng mit führenden medizinischen Einrichtungen und Forschungseinrichtungen zusammenzuarbeiten. Wichtige Kunden sind unter anderem das Helios Dr. Horst Schmidt Klinikum in Wiesbaden sowie das Klinikum Wiesbaden. Diese Kliniken setzen auf die hochwertigen Produkte von Tharmac, um eine optimale Patientenversorgung sicherzustellen.

Darüber hinaus engagiert sich Tharmac in der Fachcommunity und nimmt regelmäßig an regionalen und nationalen Fachmessen sowie Konferenzen teil. Dies fördert nicht nur den Austausch von Wissen und Innovationen, sondern stärkt auch die Position der Tharmac GmbH in der Medizintechnik-Branche.

Besonderheiten der Tharmac GmbH

Ein besonderes Merkmal der Tharmac GmbH ist die Fokussierung auf maßgeschneiderte Lösungen. Durch enge Zusammenarbeit mit den Kunden sowie detaillierte Marktanalysen werden spezifische Bedürfnisse erkannt und entsprechende Produkte entwickelt. Dies ermöglicht es Tharmac, nicht nur allgemeine Produkte anzubieten, sondern auch innovative Lösungen zu kreieren, die auf individuelle Patienten- und Laboranforderungen zugeschnitten sind. Zudem legt das Unternehmen großen Wert auf nachhaltige Praktiken und umweltfreundliche Materialien.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Tharmac GmbH durch ihren klaren Fokus auf Qualität, Innovation und Kundenzufriedenheit eine Führungsposition im Bereich der Medizintechnik im Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus einnimmt.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Hessen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

```

Häufige Fragen zu Tharmac GmbH

Was macht Tharmac GmbH?

Tharmac GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Wiesbaden. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Tharmac GmbH ansässig?

Tharmac GmbH hat seinen Sitz in Wiesbaden. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Tharmac GmbH tätig?

Tharmac GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Tharmac GmbH in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik