Richter Reha Technik Richter R.M.S. GmbH

Medizintechnik · Kulmbach

Richter Reha Technik Richter R.M.S. GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Kulmbach, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Richter Reha Technik Richter R.M.S. GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Am Hegnig 1
95349 Kulmbach

Richter Reha Technik Richter R.M.S. GmbH

Die Richter Reha Technik Richter R.M.S. GmbH mit Sitz in Kulmbach versorgt Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen mit Rehabilitationstechnik und orthopädischen Hilfsmitteln. Das bayerische Unternehmen wurde 1995 gegründet und ist in der Region Kulmbach und Oberfranken tätig. Die Hilfsmittel werden individuell angepasst, die Beratung erfolgt persönlich auf die jeweilige Lebenssituation abgestimmt.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum der Richter R.M.S. GmbH umfasst die Beratung, Anpassung und Lieferung von verschiedenen Hilfsmitteln, darunter:

  • Rollstühle: Sowohl manuelle als auch elektrische Modelle, die an die individuellen Bedürfnisse der Benutzer angepasst werden.
  • Elektromobilitätslösungen: Verschiedene Modelle von Elektromobilen, die Mobilität und Selbstständigkeit fördern.
  • Pflegehilfsmittel: Produkte, die die Pflege im Alltag erleichtern, einschließlich Betten, Gehilfen und Badewannenliftern.
  • Orthopädische Versorgungen: Maßgeschneiderte Schuheinlagen, Bandagen und Kompressionsversorgungen für verschiedene körperliche Beschwerden.

Das Unternehmen bietet zudem Reparatur- und Wartungsservices für Reha-Hilfsmittel an. Zudem unterstützt das Team seine Kunden bei der Beantragung von Kassenleistungen, um die finanzielle Belastung zu verringern. Alle Hilfsmittel sind als Medizinprodukte nach der EU-MDR (Medizinprodukteverordnung) klassifiziert und im GKV-Hilfsmittelverzeichnis gelistet.

Standort Kulmbach / Bayern

Kulmbach liegt in Oberfranken in Bayern und ist als Bierbraustadt bekannt. Die Region verfügt über eine Gesundheitsinfrastruktur aus Kliniken, Arztpraxen und Therapiepraxen, die untereinander vernetzt sind. Die Nachfrage nach Reha-Produkten steigt vor allem durch den demografischen Wandel, der mehr Menschen mit chronischen Erkrankungen und Altersgebrechen in die Rehabilitationsversorgung bringt.

Bayern setzt im Bereich Medizintechnik auf eigene Förderinitiativen der Landesregierung, von denen Unternehmen der Branche profitieren. Richter R.M.S. trägt als lokaler Anbieter zur Gesundheitsversorgung in der Region bei und stellt Patienten den Zugang zu entsprechenden Produkten sicher.

Durch die Zusammenarbeit mit anderen lokalen Sanitätshäusern und Gesundheitsdienstleistern wird das Versorgungsangebot ergänzt. So erhalten Patientinnen und Patienten in Kulmbach und Umgebung die Hilfsmittel und Unterstützung, die sie für ein selbstbestimmtes Leben benötigen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Sanitätshäuser | Pflegeheime

Häufige Fragen zu Richter Reha Technik Richter R.M.S. GmbH

Was macht Richter Reha Technik Richter R.M.S. GmbH?

Richter Reha Technik Richter R.M.S. GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Kulmbach. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Richter Reha Technik Richter R.M.S. GmbH ansässig?

Richter Reha Technik Richter R.M.S. GmbH hat seinen Sitz in Kulmbach. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Richter Reha Technik Richter R.M.S. GmbH tätig?

Richter Reha Technik Richter R.M.S. GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik