OPTOREHA GmbH

Medizintechnik · Fürstenfeldbruck

OPTOREHA GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Fürstenfeldbruck, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

OPTOREHA GmbH Adresse & Kontakt

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Adresse

Junkersstrasse 2
82178 Fürstenfeldbruck

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OPTOREHA GmbH: Profil

Die OPTOREHA GmbH aus Fürstenfeldbruck in Bayern entwickelt optoelektronische Rehabilitationssysteme. Das Unternehmen stellt Geräte her und vertreibt sie, die die visuelle Rehabilitation sowie das räumliche Sehen unterstützen. Die Produkte kommen bei Patienten mit neurologischen Beeinträchtigungen zum Einsatz, etwa nach einem Schlaganfall oder bei degenerativen Erkrankungen des Sehsystems.

Leistungen und Produkte

OPTOREHA bietet Sehtrainings-Systeme, die in ambulanten und stationären Rehabilitationssettings Anwendung finden. Sie sind für Patienten mit Gesichtsfeldausfällen, Neglect und visuellen Wahrnehmungsstörungen konzipiert. Das Produktangebot umfasst:

  • Visuelle Trainingsgeräte: Diese Geräte dienen dazu, Sehkraft und visuelle Wahrnehmung der Patienten schrittweise zu verbessern.
  • Softwarelösungen: Interaktive Programme zur visuellen Rehabilitation, die auf die Bedürfnisse der Patienten zugeschnitten sind.
  • Fortbildung und Schulung für Fachkräfte: OPTOREHA bietet Schulungsprogramme für Therapeuten zum Einsatz der Technologien.

Die Produkte von OPTOREHA werden in neurologischen Rehabilitationseinrichtungen sowie in Sehzentren im deutschen Sprachraum genutzt. Der Einsatz der Geräte unterstützt die Rehabilitation der Patienten und hilft ihnen, alltägliche Sehanforderungen besser zu bewältigen.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

OPTOREHA GmbH richtet sich nach den regulatorischen Vorgaben im Bereich der Medizintechnik. Alle Produkte sind als Medizinprodukte nach der Medizinprodukteverordnung (MDR) klassifiziert und durchlaufen teils umfassende Prüfprozesse hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit. Das Unternehmen unterhält ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem gemäß ISO 13485, das die Verbesserung von Produkten und Prozessen begleitet.

Regionale Bedeutung und Netzwerk

Fürstenfeldbruck liegt im Münchner Umland, einem dichten Medizintechnik-Cluster in Europa. Neben Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Technologieunternehmen der Region bestehen Verbindungen zu Kliniken wie dem LMU Klinikum und dem Klinikum rechts der Isar in München. Diese Kooperationen ermöglichen den Austausch von Erfahrungen und Wissen sowie Forschung und Entwicklung in der Rehabilitationsmedizin.

Die Region Bayern bietet mit ihren Forschungseinrichtungen Anknüpfungspunkte für Entwicklungen im Bereich der Medizintechnik. OPTOREHA nutzt diese, um neue Produkte zu entwickeln und bestehende Systeme weiterzuentwickeln.

Besonderheiten der OPTOREHA GmbH

Ein Merkmal der OPTOREHA GmbH ist der patientenorientierte Ansatz in der Produktentwicklung. Das Unternehmen bezieht Rückmeldungen von Anwendern und Therapeuten ein, um seine Produkte anzupassen. Dadurch entstehen Produkte, die den Anforderungen der Klinikpraxis gerecht werden. Zudem ist OPTOREHA in der Forschung und Entwicklung neuer Technologien für die visuelle Rehabilitation tätig.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Sanitätshäuser

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Häufige Fragen zu OPTOREHA GmbH

Was macht OPTOREHA GmbH?

OPTOREHA GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Fürstenfeldbruck. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist OPTOREHA GmbH ansässig?

OPTOREHA GmbH hat seinen Sitz in Fürstenfeldbruck. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist OPTOREHA GmbH tätig?

OPTOREHA GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik